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Leben im Eis: Tagebuch einer Forschungsreise in die Polarnacht
 
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Leben im Eis: Tagebuch einer Forschungsreise in die Polarnacht [Taschenbuch]

Hauke Trinks , Trond Lokke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Frederking U. Thaler; Auflage: 2. A. (September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894052325
  • ISBN-13: 978-3894052324
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 575.221 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hauke Trinks
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

An der Nordküste Spitzbergens ist alles lebensfeindlich -- die Polarnacht, die Kälte, das Eis, das Meer, die Stürme, die stets hungrigen Eisbären, die Einsamkeit. Lebensfeindlich für den Menschen. Die Mikroorganismen im Eismeer finden dagegen in diesen extremen Umweltbedingungen einen optimalen Lebensraum. Und deshalb startete Hauke Trinks seine Forschungsreise ins ewige Eis. Anhand der Kleinstlebewesen sucht der Physiker Hinweise dafür, dass das Leben im Eis entstand. Über ein Jahr verbrachte er deshalb alleine auf seinem Segelboot an Spitzbergens Küste und berichtet davon in seinem Tagebuch Leben im Eis.

Tagebuch einer Forschungsreise in die Polarnacht lautet der Untertitel des Buches. Die Befürchtung, mit schwer verständlichen Versuchsanordnungen oder wissenschaftlichen Theorien eines Physikprofessors konfrontiert zu werden, sind allerdings unbegründet. Der ehemalige Präsident der TU Hamburg beschreibt vielmehr seinen Kampf ums Überleben im Eis. Denn der steht in dieser unwirtlichen Region an allererster Stelle. Und Trinks beschreibt den "Alltag": die spartanischen Mahlzeiten, den Haushalt an Bord, die Ausflüge mit den beiden Hunden, die Robbenjagd, seine Bemühungen, die Vorräte eisbärensicher unterzubringen -- und vor allem den Kampf gegen die Trübsal.

Was für ein Mensch muss man sein, um sich diesen Strapazen auszusetzten? Jedenfalls einer, der nicht viel Aufhebens um die eigene Person macht. Der Mensch Hauke Trinks steht im Tagebuch nicht im Vordergrund. Die praktische Bewältigung des Alltags ist für ihn das Wichtigste, an zweiter Stelle steht die Wissenschaft, und erst dann sieht sich der Autor auch als ein fühlendes Wesen, das sich -- in seltenen Fällen -- ein bisschen Selbstmitleid und einen Schuss Rum in den Tee gönnt. --Ute Maatz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Mehr als ein Jahr verbrachte der Physiker im Norden von Spitzbergen. In der Nähe des Nordpols lebte er allein auf seinem Segelschiff, um das Leben von Bakterien im Eis zu erkunden. Einzige Gesellschafter und Beschützer gegen die Eisbären waren seine beiden Huskies. In seinem Tagebuch beschreibt er den langen und gefährlichen Segeltörn, das Leben im Eis, die Forschung, den mühseligen Alltag, die berauschenden Natureindrücke und auch die Einsamkeit der Polarnacht. Um das Leben im Eis wirklich zu erforschen, muss man schon in die Nachbarschaft des Nordpols reisen. Also segelte der Physiker mit seinem Boot in den Norden von Spitzbergen, um ein Jahr lang das Leben von kälteliebenden Bakterien zu studieren. Das Schiff wurde zur Wohnung, zur Fluchtburg in der dunklen Polarnacht und zur Forschungsstation für das Projekt mit wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Bedeutung. Von Mai 1999 bis September 2000 war Trinks unterwegs. Sein Tagebuch erzählt von der kräftezehrenden Segeltour in den Norden, vom Überleben im Eis, von seinen beiden Grönländerhunden Svarte und Bjosse, die ihm als Gesellschafter, Eisbärenwächter und Schlittenhunde dienten, vom arktischen Winter und der langen Polarnacht, von der wissenschaftlichen Arbeit im Eis und im Labor auf Deck, von der Einsamkeit und von Selbstzweifeln, von der Beschränkung auf einfachste Lebensbedingungen und von der großen Faszination, die das Leben im Eis auf ihn ausübt.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Sie lieben spannende Expeditionsberichte und interessieren sich für Wissenschaft als Abenteuer? Dann ist der Naturbericht "Leben im Eis" aus dem polaren Spitzbergen auch für heiße Tage im Urlaub genau die richtige Lektüre für Sie! Folgen Sie dem Hamburger Physiker Hauke Trinks für einen Winter mit seinem Segelboot in die dunkle, arktisch kalte, menschenfeindliche und einsame Landschaft nach Spitzbergen. Der als Tagebuch verfasste 256 Seiten starke Naturbericht schafft es, den Leser auf kurzweilige und spannende Art und Weise wissenschaftliche Themen rund um die Physik, Geographie und Evolution und andere Wissenschaftszweige verständlich näher zu bringen. Die abwechslungsreichen Tagebucheinträge rund um das einsame Forscherdasein im arktischen Winter, die bedrohlichen Attacken von hungrigen Eisbären oder der Beschwerlichkeit der Notwendigkeiten des Alltags machen das Buch "Leben im Eis" zu einem äußerst gelungenen Erlebnisbericht, der selbst den interessierten Leser zum nachdenken anregt.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eines der besten Bücher welche ich in den letzten Jahren gelesen habe. Keine bleierne,wissenschaftliche Theorien, keine unverständlichen Forschungsberichte. Nein,dies ist ein Buch spannend und ehrlich von der ersten Silbe bis zum letzten Punkt. Es berichtet eindringlich vom Leben und Überleben wärend einer streckenweise lebensgefährlichen Forschungsreise. Zeigt Gefühle, Gedanken und Wünsche eines Menschen der ohne "Netz und doppelten Boden" in einer lebensfeindlichen Umgebung forscht und beschreibt die Gewalt und Herrlichkeit der Natur. Meine Hochachtung vor diesem Mann, der mich sehr nachdenklich und bewegt zurück lässt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schnee, Forschung, Lesespass 22. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein sehr flott geschriebener Bericht über Forschung im und ums Eis, bei klirrender Kälte, Belagerung durch Eisbären und eben dem ständigen Kampf ums Überleben. Eingestreut zwischen Forschung und Leben im Eis sind: Trappererfahrungen, Passagen aus alten Tagebüchern und malerische Beschreibungen der kalten Schönheit dieses Landstriches und seine Besonderheiten. All dies ist verpackt in viel Wortwitz, komischen Situationen und eben interessanten Einblicken rund um das Leben im Eis. Wer den klirrend kalten Winter mag, wird sich für dieses Buch erwärmen können. Einfach empfehlenswert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ich will auch.....
Nach einigen Reise- (und Lebens-) erfahrungen in Nordnorwegen und Island habe ich mich sehr wohl gefühlt beim lesen dieses Buches. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2009 von Kaliunde
Fesselende Beschreibung
Im Sommer bei heißen Temperaturen sicherlich angenehmer zu lesen, aber auch für die kalte Jahreszeit ist das Buch eine fesselnde Lektüre über 1 Jahr im hohen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2009 von T. Steffen
Interessanter Expeditionsbericht
Ich habe mir das Buch einfach mal gekauft, weil es runtergesetzt wurde und die Geschichte interessant klang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2009 von -Silence-
Sehr eintönig
Für mich als Nichtwissenschaftler war das Buch zu trocken. Ich habe es bis jetzt nicht zu Ende gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2009 von E. Markus
Toll und mutig...
Bewundernswert was dieser Mann für dieses eine Jahr alles aufgegeben hat und bereit war zu riskieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von N. Kaschner
Bei Interesse an der Gegend... in Ordnung
Da ich selbst dieses Gebiet bereise war das Buch interessant. Für einen Abenteuerbericht ohne persöhnlichen Bezug wäre es mir ein wenig zu trocken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2009 von Bimo
Die Eiswüste lebt.. tolles Buch für Freunde von...
Leben im Eis.. Tagebuch einer Forschungsreise in die Polarnacht von Prof. Dr. Hauke Trinks: Da ich ein großer Freund der extremen Landschaften bin, insbesondere der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von Dennis
eine wunderschöne Reise ins Eis und in die Polarnacht
Wie ist es ein Jahr allein, in einer einsamen und unwirtlichen Gegend, zu Leben? Was erlebt es Mensch alles in seiner Zeit im Eis und in der Polarnacht? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2003 von "holste-scharfe"
Einfach kaufen!!
Ich habe das Buch von einer Freundin geliehen und finde es einfach Klasse! Ich war schon mal eine Woche auf Spitzbergen und habe auch schon meherere Bücher über Svalbard... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2002 von "i_overduin"
Ein Buch von dem man nicht mehr los kommt.
Ich sah im Fernsehen einen Bericht über einen Professor der allein mit zwei Schlittenhunde, ein Jahr im ewigen Eis auf Spitzbergen überstehen wollte. Lesen Sie weiter...
Am 18. Juni 2001 veröffentlicht
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