Diese Buch stellt im Prinzip die einzigen Memoiren von Fidel Castro dar und alleine das macht das Buch schon interessant. Kaum ein anderes Staatsoberhaupt wird so oft ohne Nennung von Gründen in den Medien verurteilt. Es sit dann immer von diversen Menschenrechtsverletzungen, aber nur selten von handfesten Vorällen und fakten die Rede. Mit diesem Buch wurde Fidel castro die Möglichkeit gegeben, sich gegenüber dieser Kritik zu verteidigen. Natürlich erzählt er dabei nicht immer die gnze Wahrheit und es währe ihm auch zuzutrauen, dass er die ein oder andere sache beschönigt, allerdings muss auch anerkennen, dass er nie versucht den Leser dreist zu belügen oder irgendetwas einfach abzustreiten. So gibt er zum Beispiel zu, dass es politische Gefangene auf Kuba gibt, legt aber auch die Gründe für diese Maßnamen dar und zeiht auch den Vergleich zu anderen Ländern. Somit handelt es sich bei dem Buch nicht um einfache schönfärberei oder dreiste Prpaganda, wie man sie aus Interviews mit chinesichen Funktionären kennt, sondern um eine solide und anspruchsvolle Verteidigungsschrift. Bei der Lektüre muss dann jeder selbst entscheiden, was einen überzeugt und was nicht.
Oft wurde Ingacio Rammonet vorgeworfen, dass er beim Interview nicht kritisch genug war und an manchen wichtigen Stellen nciht nachhakt. Doch das sollte auch gar nciht der Sinn dieses Buches sein. man sollte nämlich bedenken, dass die aktuelle Fassung sogar von Fidel Castro nochmal durchgesehen und bearbeitet wurde. Somit wären unbequeme Stellen sowieso herausgefallen. Viel mehr war der Sinn des Interviews, Fidel Castro eine art Vrolage und Struktur für seine memoiren zu geben und das sit auch gelungen.
Allerdings verteidigt Castro in diesem Buch niccht nur seine Prinzipien und die der Revolution, sondern erzählt auch sehr farbig und detailiert von seinem Leben und dem Verlauf der Revolution, sowie von der Geschichte Kubas. Auch wer schon einiges über kubanische Geschichte weiß, wird hier noch viele interessante Details erfahren doer die historischen Ereignisse aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen.
Allerdings ist das Buch selbstverständlich nciht sehr objektiv und natürlich auch nciht immer ganz ehrlich. Um sich somit wirklich ein Bild machen zu können, sollten man vorher sich schon ein wenig mit dem Thema beschäftigt haben. Dazu empfehle ich die Castro Biogrfie von Volker Skierka.
Fazit: man lernt die schon bekannte Geschichte und Politik aus einem anderen Blickwinkel kennen und das macht den Reiz des Buches aus, egal ob man nacher die Thesen von Castro vertritt oder nicht. Wichtig sit allein, dass man das Buch kritisch, aber nciht ablehnend liest.