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Lebanon - Tödliche Mission
 
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Lebanon - Tödliche Mission

Yoav Donat , Itay Tiran , Samuel Maoz    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,06 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Yoav Donat, Itay Tiran, Oshri Cohen
  • Regisseur(e): Samuel Maoz
  • Komponist: Nicolas Becker
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Arabisch (Dolby Digital 5.1), Hebräisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 13. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003YQC3MK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.806 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der erste Libanonkrieg im Juni 1982. Ein einsamer Panzer mit vier 20-jährigen Soldaten und ein Trupp Fallschirmjäger sollen eine Stadt nach möglichen PLO-Terroristen durchkämmen. Der Einsatz gerät außer Kontrolle, die Soldaten, viele von ihnen verwundet, sind gefangen wie in einer Falle. Die Nacht bricht herein, der Kontakt zum Kommandozentrum ist abgebrochen, syrische Soldaten kreisen die Israelis ein. Verzweifelt suchen die Soldaten im Panzer nach einem Ausweg, während ihnen die Angst die Kehle zuschnürt.

Produktbeschreibungen

Sommer 1982 - Der erste Libanon-Krieg. Ein einzelner Panzer wird zu einer Routinemission abkommandiert, die sich zu einem Albtraum entwickelt. Völlig unvorbereitet findet sich die vierköpfige Panzerbesatzung gefangen in einer Gewaltsituation, die sie in jeder Hinsicht überfordert. Nur noch ihrer Angst und ihrem Instinkt gehorchend, versuchen die vier jungen Männer im Chaos des Krieges

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schonungslos gut... 13. Mai 2011
Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Sommer 1982, der erste Tag im Libanon-Krieg. Ein Panzer wird zu einer Routinemission abkommandiert. Die vierköpfige Besatzung hat den Befehl in feindlichem Gebiet eine Siedlung auszukundschaften, die zuvor von der israelischen Luftwaffe bombardiert wurde. Was zunächst als ungefährlicher Einsatz gedacht war, gerät nach und nach außer Kontrolle...

Als Cast wurden ausschließlich in Deutschland unbekannte, unverbrauchte Gesichter verpflichtet. Dies tut ihrer grandiosen Leistung allerdings keinen Abbruch. Die Männer, alle um die 20 Jahre alt, sind nervös und unsicher, reagieren schnell über, machen Fehler, sind ein gutes Objekt für Heckenschützen in den Ruinen des schon von der israelischen Air Force bombardierten Ortes. Aus der Routine-Mission wird eine tödliche Falle, ein Albtraum.

Der Film spielt nahezu dauerhaft im Inneren des Panzers. Die Szenerie wird fast ausschließlich aus der Sicht der Panzermitglieder gezeigt. Dadurch erhält man viele Nahaufnahmen, geschundene, dreckige Gesichter, über die der Schweiß rinnt, und Augen, die Angst signalisieren. Ein von einem Falangisten angeschleppter syrischer Gefangener sorgt für zusätzliche Aggressionen und aufgeheizte Atmosphäre unter den vier Israelis, die von syrischen Soldaten umringt, in einer Sackgasse auf verlorenem Posten stehen. Der Zuschauer erlebt die beängstigende Situation hautnah aus der begrenzten Perspektive der naiven Jungs die erstmals töten.

Da man lediglich mit den Augen der Panzermitglieder diesen Film sieht, baut sich eine große, finale Spannung auf. Man merkt als Zuschauer nicht, was links und rechts passiert, lediglich den begrenzten Blickwinkel der Personen kann man betrachten. So wirkt der Film kurzweilig, spannend und beklemmend von der ersten bis zur letzten Minute. Regisseur Samuel Maoz gelingt es sensationell gut, die Grausamkeit des Krieges auf den Punkt zu bringen.

Die Beklemmung, Bedrücktheit des Films wird dadurch noch verstärkt, dass die blu ray mit einem gestochen scharfen Bild sowie einem sensationellen Ton daher kommt. Bei den staubigen Gegenden, zerschundenen Gesichtern wurde dies äußerst professionell und gut umgesetzt.

Die blu ray erhält auch einiges an Bonusmaterial. Enthalten sind u. a. ein umfangreiches Making of, ein Audiokommentar mit dem Regisseur sowie der Kinotrailer. Zudem liegt, für alle Gegner der FSK-Logos, ein Wendecover bei.

Fazit:

"Lebanon" ist ein Film, der die Grausamkeit des Krieges klar aufzeigt, der die Unmenschlichkeit schonungslos beleuchtet. Unbedingt zu empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irrwege des Krieges 14. Juli 2011
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
1982, der 1. Tag im Krieg von Israel gegen den Libanon. Shmulik, Hertzel, Jigal und der Kommandant Assi finden sich in der Enge eines Panzers wieder. Ihr Marschbefehl ist klar. Sie rücken in eine Stadt ein und werden Zeugen und Akteure von kriegerischen Handlungen, auch an der Zivilbevölkerung. Shmulik sitzt am Zielrohr und soll die Raketen auslösen. Doch was er zu sehen bekommt, stürzt ihn in eine Zwickmühle und löst eine emotionale Ladehemmungen aus. Doch auch das Zusammenspiel der vier Insassen und die Delegation von der Kommandozentrale über Sprechfunk läuft nicht idealtypisch nach Befehl und Befehlsausführung ab. Dann müssen sie noch einen getöteten Kameraden und einen syrischen Gefangenen in die Enge des Panzers mit aufnehmen und aushalten....

Dem Film gelingt es eindrucksvolle klaustrophobische Bilder zu entwerfen und ein fassbares Grauen, welches sich auf den Gesichtern der Akteure widerspiegelt.Es stellt sich ein Mitleiden mit den vermeintlichen Tätern ein, die gleichzeitig Opfer sind und eine innere Stimme, die sagt: Zum Glück bin ich selber nie in eine vergleichbare Situation geraten.
Handelt es sich um eine einseitige Darstellung? Es ist ein israelischer Film, in dem der Regisseur seine eigenen Erlebnisse im Libanonkrieg verarbeitet. Ich denke, dass ihm recht realistische Bilder gelungen sind, die kein Hohelied auf die israelische Armee anstimmen.
Für mich ein klarer Anti-Kriegs-Film.

Extras: Making of, Trailer
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Begrenzte Perspektive 15. Mai 2011
Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die Welt betrachtet durch ein (Panzer-)Zielfernrohr wirkt klein und unübersichtlich. Zugleich kann jedes Detail durch Zoomen glasklar aus der Nähe betrachtet werden, aber die Übersicht kann durch umständliche Schwenks auch schnell verloren gehen. Dies ist die formale Grundlage des Films "Lebanon". Inhaltlich stellt es sich so dar, dass der Zuschauer gemeinsam mit Shmulik, dem Schützen, einen Panzer besteigt, dort auf eine blutjunge und insgesamt recht unerfahrene weitere Besatzung trifft und diesen Panzer während der nächsten 24 Stunden eines Feldzuges nicht mehr verlässt. Die Außenwelt ist nur durch das Zielfernrohr wahrzunehmen, sprachlich wird über Funk kommuniziert und einige Male schwebt der Kommandant des Zuges durch die Dachluke von oben in den Panzer ein, um die neuesten Anweisungen zu geben. Der Betrachter weiß und sieht nicht mehr als die Soldaten im Panzer, wird so einer von ihnen. Durchleidet die Anspannung, die Angst und zuletzt auch die Panik - wenn der Betrachter bereit ist, diese Perspektive auf den Krieg zu akzeptieren.
Rückblickend sind die historischen Ereignisse bekannt: Um die im Libanon erstarkte PLO zu schwächen und teilweise zu zerschlagen, begann Israel unter seinem Regierungschef Menachem Begin am 6. Juni 1982 mit einem Angriff auf den Libanon. Militärischer Oberbefehlshaber Israels war der Verteidigungsminister Ariel Scharon. Ziel war die Zerschlagung der militärischen PLO-Organisation durch den Vormarsch bis Beirut, von wo aus die PLO ihre Aktionen koordinierte. In Westbeirut wurden rund 10.000 PLO-Kämpfer von den israelischen Truppen eingeschlossen und zur Kapitulation aufgefordert. Dies sind die Ereignisse im Großen, aber was geschah im Kleinen? Wie erlebte der einfache Soldat den Einmarsch und die Kämpfe, die vor allem auch die Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft zog?
Nach Ari Folman, der Regisseur von Waltz with Bashir, verarbeitet nun auch Samuel Maoz seine Erlebnisse als Soldat im ersten Libanonkrieg 1982. Während Folman sich der Erinnerungsarbeit widmet und der Zuschauer nur Puzzleteile erhält, die er mühsam durch emotionale und psychologische Barrieren hindurch rekonstruieren und zusammensetzen muss, wirft Maoz uns mitten ins Geschehen und zwingt den Zuschauer zur Teilnahme. Wir sitzen mit am Zielfernrohr und hören den Befehl zum Feuern. Sehen in die Gesichter des auf den Panzer und die Infanteristen zurasenden Autos und sehen in einem zweiten Fall die Explosion des Kleinlasters und die auf der Straße laufenden Hühner, die Teil der Ladung waren. Wir sehen wie es bewaffnete Kämpfer und Soldaten trifft, sehen aber auch unschuldige Männer, Frauen und Kinder grausam leiden. Wir werden im Panzer von einem Geschoss getroffen, riechen Schweiß und Abgase, fühlen den Dreck und die dünne Luft im Inneren, nehmen Teil an den Auseinandersetzungen der Soldaten über den richtigen nächsten Schritt.
Durch das Eingeschlossensein im Panzer wird dem Krieg jede Form von Abenteuer genommen, zugleich gibt es auch keine Helden, sondern nur Überlebende. Im Töten geht schnell die Übersicht verloren, das Ziel ist unklar und man schießt, um nicht selbst erschossen zu werden. Krieg ist schmutzig, grausam und zerstörerisch. Dies ist sicherlich die wichtigste Aussage dieses nicht einfach zu sehenden, aber auf dramatisch-existenzieller Ebene ungemein spannend inszenierten Filmes. Der Krieg wird gezeigt, ohne irgendetwas Gutes daran finden zu können. In diesem Sinne ist es ein gelungener Anti-Kriegsfilm.
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WAS SOLL DAS11
DAS IST DER SCHLECHTESTE FILM DEN ICH BISHER GESEHEN HABE; DIE SCHAUSPIELER SIND GROTTEN SCHLECHT UND SEHEN DEN GANZEN FILM AUS WIE EINGELEGTE OIL SARDINEN; DER PANZER IST INNEN SO... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bernhard Kalies veröffentlicht
Dicht vorbei ist trotzdem daneben
Ein Anti-Kriegsfilm über eine Panzerbesatzung und den psychischen Druck, dem sie ausgesetzt sind - das war meine Erwartung an den Film. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von G. Degenhardt veröffentlicht
Kein Popcornkino
Der Film "Lebanon" vom Regisseur Samuel Maoz spielt während der Frühphase des Libanonkrieges 1982. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Cowboy veröffentlicht
Totalausfall
Wahrscheinlich wirft man mir jetzt auch eine begrenzte Perspektive vor ...

Eigentlich darf ich auch gar keine Rezension schreiben, weil ich diesen Schwachsinn nicht bis... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dodger veröffentlicht
schrott
Erster Tag Libanon Krieg, 1982 ein einzelner Panzer rollt über eine Strasse plötzlich hält der Panzer an, ein Mann mit Megafon kommt auf den Panzer geht rein und... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Stefan Raab veröffentlicht
Schade!
Sehr enttäuschender Film, hab mir mehr erwartet. Es fehlt die Tiefe. Es wird lediglich ein Eindruck übers Panzerfahren vermittelt, aber das könnte überall sein,... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von G. Waldhauser veröffentlicht
Krieg hautnah...
Ein Kriegsfilm... noch einer?

Ja, es gibt viele Filme um das Unglaubliche in eine Form zu bringen, um das Grauen be- und verarbeiten zu können. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Klaus Bovelet veröffentlicht
insgesamt gelungen
und beklemmend. An dem Film kann man sehen, dass man auch mit einem sehr beschränktem Budget intensives Kino machen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von OldBoy veröffentlicht
Im Innern eines Panzers....
Es ist Juni 1982, Tag 1 im Libanon Krieg. In einem Panzer sitzen vier junge Männer, alle Anfang bis Mitte 20. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Ray veröffentlicht
Beeindruckende Perspektive, aber Ende fehlt
Ich habe diesen Film erworben, weil die Vorschau sehr ungewöhnliche Perspektiven eines Kriegseinsatzes aus einem Panzer heraus versprach. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Roger66 veröffentlicht
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