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Das Album legt mit 'What Have I Done' im Grunde ganz gut los. Das Arrangement ist klar, apart und bildet einen interessanten Kontrast zur schönen Stimme der Schwedin. Das ungewöhnliche klangliche und musikalische Gebilde besteht im wesentlichen aus Bass, Trommeln und schwungvollen stakkatohaften Streicherpartien, aufgenommen mit viel Hall, was Volumen und Weite gibt. Dazu die erfrischende Stimme Anna Ternheims, die seit dem letzten Album angenehm gereift ist und weicher, sanfter, aber auch gleichzeitig selbstbewusster klingt. Sie weiß wie sie mit ihrem Stimmumfang umzugehen hat, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben und setzt das perfekt um. Insgesamt scheint das einen mutigen musikalischen Gesamtauftritt zu ergeben. Das macht Lust auf mehr.
Doch was dann kommt ist über die Dauer des Albums einfach etwas zu wenig. Es bleibt so reduziert, die Songs werden teilweise noch ruhiger. Wenn das Konzept die ersten Stücke tragen mag, so verlangt das Ohr dann irgendwann nach etwas neuem, einer Überraschung.
Mit 'Let It Rain' und 'Losing You' kommen dann auch noch zwei flottere und dichter arrangierte Songs, leider enttäuschen gerade diese beiden Aufmuterer mit ihren besonders in den Refrains sehr konventionell wirkenden Melodien.
Schade, denn das letzte Album
Separation Road war von Andreas Dahlbäck schlüssiger produziert, wenn es auch im Vergleich etwas überladener wirkt. Nimmt man die coole Art der aktuellen Produktion von Björn Yttling und noch die positive Entwicklung von Annas Gesang hinzu, hätte ein ganz großartiges Album herauskommen können.
Wenn es nicht die Songs allein sind, die einfach schwächer ausfielen, dann liebe Anna, nimm vielleicht beim nächsten Album Dahlbäck und Yttling im Duett.
Denn vielversprechend ist dieses Album letztlich schon ...