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Produktinformation
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Da ist Ben (Nicolas Cage in einer Oscar-prämierten Rolle), ein ehemaliger leitender Angestellter in der Filmbranche, der seine Frau und seine Familie auf selbstzerstörerische Weise durch Alkoholprobleme verloren hat. Er kommt nach Las Vegas, um sich buchstäblich zu Tode zu trinken. Und dabei trifft er Sera (Elisabeth Shue), eine Prostituierte, die sich in ihn verliebt -- und er sich in sie, obwohl beide ähnliche sackgassenartige Existenzen führen. Sie akzeptieren sich aber gegenseitig so, wie sie sind, und keiner versucht, den anderen zu ändern.
Diese bedingungslose Liebe macht aus Leaving Las Vegas eine düstere und doch zugleich eine wunderschön sanfte Liebesgeschichte. Der Film erntete Oscar-Nominierungen für die Kategorien Beste Regie (Mike Figgis), Beste Drebuch-Adaption (ebenfalls Figgis, nach einem Roman von John O'Brien) und Beste Schauspielerin (Shue) und mag manchem vielleicht unerbittlich düster und gleichförmig eisig vorkommen. Aber aufmerksame Zuschauer werden bereitwillig den Reichtum dieser tragischen Charaktere und die außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen, durch die diese erst zum Leben erweckt werden, entdecken. Auf traurige Weise fand John O'Briens Roman Widerhall in dessen richtigem Leben: Noch während der Dreharbeiten zu diesem Film beging er Selbstmord. --Jeff Shannon
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Story:
Ben Sanderson (Nicolas Cage) wird von seiner Frau verlassen und sieht in seiner jetzigen Existenz keinen Sinn mehr, so dass er den Entschluss fast sein gesamtes Hab und Gut zu verkaufen und sich in Las Vegas zu Tode zu saufen.
Dort angekommen nimmt alles seinen dramatischen Verlauf, Ben trinkt um(gegen) sein Leben bis er auf die bezaubernde Prostituierte Sera (Elisabeth Shue) trifft. Was dann geschieht ist Zauber. Beide sind auf ihre Art und Weise Verstossene in einer illusionären Glamourwelt und verlieben sich ineinander.
Die Hoffnung keimt auf, dass alles ein gutes Ende nimmt...
Was im Film dargeboten wird ist LEIDENSCHAFT wie sie eindringlicher und intensiver NIE zuvor dargestellt wurde!
Auf der einen Seite der desillusionierte Ben, der mit seinem Leben abgeschlossen hat und nur noch sterben will, jedoch durch Sera wieder etwas Sinn in sein Leben hat.
Auf der anderen Seite die wunderschöne und etwas hilflose Sera, die den rasanten Abstieg von Ben aufhalten will.
Schauspieler:
Nicolas Cage spielt den Alkoholiker in einer Intensivität und einem Minenspiel, dass es schon unheimlich ist. Nicolas Cage in seiner Paraderolle! Er war nie wieder besser, dafür gab es auch den OSKAR!
Elisabeth Shue spielt die bezaubernde und erotische Prostituierte sehr überzeugend und zeigt ebenso eine oskarverdächtige Darstellung.
Fazit:
Der Film zeigt Leidenschaft in ihrer reinsten und ehrlichsten Form, daher auch der Titel "Leaving Las Vegas - Liebe bis in den Tod"
Mich hat ein Film noch nie so bewegt und mitgenommen wie dieser.
Der Film ist kein Hollywood-Kitsch der Film zeigt die bittere Realität wie es sie neben all dem trügerischem Glamour in Las Vegas und der Welt gibt!
Meine ungetrübte Empfehlung daher: KAUFEN!
Sicherlich wird Popcorn auch bei diesem Film gut schmecken, jedoch ist er nicht als Unterhaltungskino gedacht, dieser Film schockiert, keine gute Wahl für eine spaßige, gesellige Runde- trotzdem sollte man ihn unbedingt gesehen haben.
Zur DVD- Umsetzung: Bescheiden, was ALLIGATOR hier bietet (noch nicht einmal einen Stern für diese "Leistung"!), es gibt nur die deutsche Tonspur, diese in DD5.1 oder Surround- Stereo hätte hier aber fast gereicht, denn die Rear- Speaker werden fast gar nicht in Anspruch genommen. Als insgesamt recht "leiser" Film fällt dies aber erst auf, wenn man speziell darauf achtet. Die Stimmung des Filmes ist so eindringlich, dass man erst beim dritten oder vierten Mal ansehen ein Augenmerk hierauf wirft. Es kann sein, dass es bereits eine neue Auflage der DVD gibt- hoffentlich mit einer englischen Tonspur- da bin ich mir aber nicht ganz sicher- vielleicht ist die ja insgesamt besser, denn Zusatzmaterial und all die Extras, die gerade das Medium DVD ausmachen, sucht man hier vergebens.
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