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4,3 von 5 Sternen
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am 22. Juli 2008
In den 12 Jahren, in denen ich ein Leatherman Supertool in Gebrauch hatte, habe ich festgestellt, dass ich nur einige wenige Funktionen dieses Teils regelmäßig nutze: die Zange, das Messer, die Schraubendreher, und den Flaschenöffner. Dafür habe ich dann aber immer einen recht schweren und sperrigen Klotz mit mir herumgeschleppt.

Nun kommt das Skeletool CX mit genau den häufig genutzten Funktionen in wesentlich handlicherer Form bei halbem Gewicht.

Im Gegensatz zu anderen Tools hinterlässt die schnitthaltige 154er Klinge des CX einen super hochwertigen Eindruck. Ich denke, dass hier der höhere Preis gegenüber dem normalen Skeletool gerechtfertigt ist, da dieses "nur" über eine 142er Klinge verfügt.

Auch die Zange und die Schraubendreher samt Aufnahme arbeiten einwandfrei und sind funktionell gestaltet. Mit dem Karabiner lässt sich das CX prima an Ösen oder Schlaufen z.B. am Rucksack befestigen.

Vom ersten Tag an habe ich das Skeletool im Urlaub ständig in der Hosentasche gehabt und es häufig genutzt. Das Teil ist in der Hose oder am Gürtel kaum spürbar und hat einen sehr hohen Gebrauchswert. Außerdem finde ich die Optik klasse.

Meiner Meinung nach braucht man nicht mehr Funktionen an einem Tool. Schließlich ist in der Regel für kompliziertere Sachen ein Werkzeugkasten nicht weit. Wer von seinem Tool jedoch erwartet auch die Kupplung an seinem Expeditionsmobil mitten in der Sahara wechseln zu können, sollte sich für ein umfangreicheres Modell entscheiden.

Einziger Nachteil: Die Aufnahme für den Ersatzbit klemmt den Bit lediglich ein, ohne ihn zusätzlich vor dem Herausfallen zu sichern. Prompt habe ich den Bit auch schon verloren.
Hierfür sollte es eigentlich einen Punktabzug geben, aber das Gesamtkonzept des Skeletool ist so überzeugend, das es die 5 Sterne verdient hat.
Ich hoffe, dass der Leatherman Service sich kulant zeigt und mir einen neuen Bit zuschickt. Bisher habe ich mit dem Service jedoch nur gute Erfahrungen gemacht.
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am 14. Juni 2014
Kurz zur Vorgeschichte: ich war auf der Suche nach einem universellen Werkzeug, dass man immer in der Hosentasche dabei haben und auf das man sich verlassen kann. Das dann, wenn es notwendig ist, seinen Zweck erfüllt und danach mit gutem Gewissen wieder zurück packen kann, weil man das entsprechende Problem lösen konnte. Als Embedded-Softwareentwickler ist man immer mal wieder damit konfrontiert, mal paar Schrauben zu lösen, Kabel in Klemmen zu befestigen oder auch mal zurechtzuschneiden und abzuisolieren.

Zur Auswahl standen ein Victorinox Spartan - DER Klassiker unter den Taschenmessern und dieses Skeletool. Da ich nicht wusste, was jetzt besser meine Anforderungen erfüllt, habe ich mal beides bestellt.

Nun habe beide Werkzeuge hier und bin von beiden auf unterschiedliche Weise begeistert. Das Victorinox Spartan: mehr Taschenmesser braucht kein Mensch, die Verarbeitung ist hervorragend, die Klingen scharf und die Werkzeuge wirklich praxisnah und brauchbar. Und optisch ist das ganze auch ein Schmuckstück — also wie erwartet und erhofft ein Alltagsbegleiter. Der Kunststoff zerkratzt leider schnell, aber das mindert das Werkzeug nicht ansatzweise. Dieses feine Schweizer Werkzeug ist es, was ich täglich dabei haben werde.

Der Leatherman hingegen — also, das Schweizer Taschenmesser ist wirklich genial, aber der Leatherman ist… anders. Die Werkzeuge des Skeletools sind alle hochwertig und in ihrer Kombination sehr praxisnah.

Aber: während das Schweizer Messer bereits perfekt geölt und mit extremer Liebe zum Detail gefertigt geliefert wird, muss man das Skeletool CX erstmal praktisch in WD-40 einlegen, um das zu einem brauchbaren Werkzeug zu machen. Gerade für die Zange ist das sogar ziemlich wichtig — bewegt man die beweglichen Teile nach dem Einölen in hoher Frequenz regelmäßig, merkt man halt erstmal, wie stark sich die Gelenke erhitzen und wie nötig die Schmierung ist. Hat man das hinter sich und die Schmierung stimmt, schließt die Zange butterweich.

Die Zange lässt sich ganz gut beidhändig führen, die Drahtschneider schneiden Draht und lassen sich auch ganz gut zum Abisolieren verwenden.

Das Messer kann man als Rasiermesser verwenden — wörtlich gemeint! Die Klinge ist sehr robust, wenn auch nicht mit der Liebe zum Detail gefertigt wie das Victorinox Spartan.

Gerade in den Fräsungen auf der Klinge sieht man halt schon noch Bearbeitungsspuren von der Fertigung — beim Victorinox Spartan wäre sowas undenkbar. Siehe hierzu auch die hochgeladenen Fotos des Vergleichs.

Die Bithalterung und die mitgelieferten Bits sind äußerst nützlich und arretieren gut. Inwiefern der Bithalter auf der Außenseite des Werkzeugs auf Dauer den übrigen Bit hält, wird sich zeigen. Der Drehpunkt für den Schraubenzieher ist auch ein eher dem Werkzeug-Design geschuldeter Kompromiss — zum groben Lösen von Schrauben wo man nur 'ne viertel Drehung braucht, geht das schon, aber wehe man muss man wirklich mit mehreren Umdrehungen eine Schraube aus einem etwas zu festem Gewinde fummeln. An der Stelle ist halt ein richtiger Schraubenzieher dann unschlagbar.

Flaschenöffner und Karabiner funktionieren tadellos — muss aber ehrlich sagen, dass das Flaschenöffnen damit aufwendiger ist, als das ganze Multitool in Verbindung mit dem Daumen als Hebel zu nutzen…

Das Gewicht des Skeletools liegt deutlich über einem normalen Taschenmesser, ist aber erträglich in der Hosentasche transportierbar. Die Kanten sind nicht gratig, aber auch nicht so schön wunderbar abgerundet wie beim Schweizer Messer, daher ist das Risiko, sich die Hosentasche zu zerstören oder Dinge damit zu zerkratzen durchaus da. Der Carbon-Teil ist nett, aber eher als Deko zu verstehen — etwas Gewichts-Entlastung bringt es schon, aber der prozentuale Anteil des Carbons am Werkzeug lässt nicht zu, dass als das wesentliche Produktmerkmal zu betrachten.

Fazit:

Das Skeletool ist aufgrund der Kombination der verschiedenen Werkzeugarten ein äußerst zweckmäßiges Universalwerkzeug. An die perfekte Verarbeitung eines Victorinox Spartan kommt es nicht mal ansatzweise heran. Dafür sind die Zange + Drahtschneidelemente schon ein Alleinstellungsmerkmal, dass man sehr gerne dabei hat. Auch die klare Reduzierung auf die wirklich notwendigen Werkzeuge sind ein extremer Pluspunkt — ein Schweizer Messer mit 500 Funktionen (inklusive integrierter Bohrmaschine, Kreissäge und Schweißbrenner) ist dann zwar perfekt verarbeitet, aber absoluter Overkill, den man als normalsterblicher Mensch nicht braucht. Diese Reduzierung auf das Wesentliche ist eine große Stärke des Leathermans.

Der böse Look des Skeletool sieht schon super aus und wird durch häufigen Gebrauch und Abnutzung vielleicht sogar noch verstärkt. Lege ich das Victorinox Spartan daneben, finde ich, dass das Schweizer Messer dem Skeletool als Gesamtprodukt überlegen ist — es ist einfach perfekt. Das Skeletool lässt diese Perfektion halt stellenweise vermissen, seien es die initiale Schmierung, die leichten Grate in der Klinge, der geklemmte Bithalter — vielleicht macht das auch den Style aus, den der klassische Skeletool-Nutzer haben will — für mich ist das aber der eine Stern Abzug.

Für Hobby oder wenn ich weiß, dass mal Bastelaufwand kommt, nehm ich den Leatherman mit - sonst bleibt der im Auto oder Rucksack. Mein Immerdabei ist das Victorinox Spartan. Und das ist ein Ergebnis, mit dem ich sehr gut leben kann.
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am 13. April 2014
Von der berühmten Leatherman-Qualität ist hier leider nur bei der Klinge etwas zu sehen. Diese ist wirklich gut, und auch die Möglichkeit, das Messer mit einer Hand schnell aufzuklappen, ohne erst die Zange öffnen zu müssen fand ich wirklich praktisch.
Leider hat der Rest des Multitools schnell zu rosten begonnen. Zunächst war dies nur ein kosmetisches Ärgernis, aber nach einiger Zeit ist dann die Bithalterung für den Schraubenzieher durchgerostet (dieser ist somit unbrauchbar) und auch die Zange ist in ihrer Funktion beeinträchtigt.
Mir ist bewusst, dass der Einsatz im Regenwald und in Meeresnähe eine Extremsituation ist, aber ich habe das Skeletool stets unter fließendem Wasser gereinigt und anschließend getrocknet. Zudem hatte ich es weniger als ein halbes Jahr in Verwendung, bevor die Bithalterung durchgerostet ist . Soetwas darf einfach nicht sein.
Der klassische Leatherman eines Bekannten (vermutlich ein Surge oder Charge) hat in derselben Situation übrigens nicht einmal den kleinsten Rostfleck bekommen.

Fazit: Wer daheim mal eine Schraube anziehen oder Nuss knacken will ist hiermit bestens beraten. Wer ein Multitool für den Outdooreinsatz sucht, schaut sich besser anderweitig um.
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am 22. Januar 2014
die Materialien sind klasse, Aussehen super....aber vorsicht bei Arbeiten die etwas mehr Kraftaufwand erfordern ! Ich selber habe mir schon zum 2. Mal übel den Handballen gequetscht weil sich das Ding ( als Zange genutzt ) in sich verdreht hat. Als Messer ok und als Schraubendreher nur dann wenn das Tool abgeknickt genutzt wird, ganz aufgeklappt ist es zum schrauben viel zu unförmig. Wäre mir der Aufwand nicht zu nervig hätte ich das Teil schon längst mit der Frage " Testet man bei Leatherman nicht ?" zurück geschickt. Mit dem CX hat sich Leatherman selbst keinen Gefallen getan. Besonders ärgerlich war damals der Preis von fast 100 Euro.
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am 26. August 2013
Ich hatte zuvor ein Tool von Gerber, danach ein Zillatool.

bei der Nutzung der beiden vorgenannten Messer habe ich festgestellt, daß mir die vom Skeletool
bereitgestellten Funktionen völlig ausreichen. Da ich am häufigsten das Messer benutze entschied ich mich
für die CX Version, die ja eine längere Schärfe aufgrund des höherwertigen Stahles verspricht.

Lieferung :
war wie gewohnt sehr schnell bei Amazon.

Verarbeitung :
ist sehr gut, nichts wackelt oder hat Spiel. Es ist klar, daß ein neues Messer beim Öffnen etwas schwerer
geht, nach mehrmaligem Gebrauch geht es leichter. Würde ich also im Gegensatz zu anderen Rezensionen nicht als Mangel einstufen.

Handling :
ist gut, die Bedienung ist anders als bei meinen Vorgängern, daher ist erst ein wenig Übung nötig.
Die Größe ist gut für die Hosentasche, der Clip hält das Messer gut fest.

Messer :
ist sehr scharf, Rasieren kann ich mich allerdings nicht damit - dafür hab ich einen Rasierer :-)
Einzig dass die Ausstanzungen an der Klinge nicht sauber entgratet sind ist mir negativ aufgefallen.
Hab die Grate mit eine Schlüsselfeile ein wenig gebrochen, jetzt o.k. (sollte bei dem Preis allerdings nicht passieren)

Zange :
Das Tool liegt gut in der Hand, und es ist das erste, bei dem es nicht möglich ist, sich am Griff der Zange die Hand einzuzwicken.

Schraubendreher :
Praktisch das Bitsystem. Der Bit wird geklemmt und hält Dank Vertiefung, in die eine Feder einrastet, sehr gut.
Gut auch, das eigentlich die gebräuchlichsten Bits (Zwei Kreuz und Zwei Schlitz, Wendesystem) an Bord sind. Der Ersatzbit ist im Griff eingeklemmt und lässt sich gut entfernen. Nachteil ist, dass man an Leatherman gebunden ist, die Bits habe ich noch nirgends einzeln gesehen, immer nur als Set mit weiteren Größen. Falls ich mal einen kaputt habe oder verliere, werde ich den Service von Leatherman testen und hier das Ergebnis niederschreiben.

Flaschenöffner :
Wichtiges Tool in Franken, von wegen dem Bier ;-)
tut was er soll.

Allgemein :

Man sollte sich allerdings immer vor Augen halten, dass so ein Tool, egal welches Konzept oder Hersteller, immer ein
Kompromiss ist und eben keinen Werkzeugkasten ersetzt. Daher hat man immer in irgendeiner Form Einschränkungen
im Handling im Vergleich zu einem richtigen Werkzeug.

Für Kleinreparaturen oder mal eine schnelle Hilfe ist das Skelettool jedoch sehr gut geeignet, da es in den vorgenannten
Funktionen einen sehr guten Kompromiss bildet.
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am 10. April 2014
Habe es leider wieder zurücksenden müßen.
Bei seitlichen Belastungen (wenn man z.b. 2 drähte verdrillen möchte) gibt das Gelenk nach.
Nach mehreren Anwendungen brach die Zange auseinender.
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am 29. Mai 2009
...die in schöne Sachen mögen. Das Messer ist scharf wie eine Rasierklinge. Man kann sich ganz prolig die Haare am Unterarm durch bloßes darüberstreichen abrasieren. Sehr, sehr männlich (mein ich ernst).
Die Klinge ist wohlgeformt, die Verarbeitung gut. Trotz filigraner Aufsführung ist das Messer recht robust und zeigt kaum Abnutzspuren, auch wenn man es ständig mit sich rumträgt.
Man kann das Messer mit einer Hand öffnen und braucht kein Spezialwerkzeug mehr, um mal eine Schraube am Messer nachzuziehen (die alten Ledermänner hatten Vielzahn-Schraubren mit Stift in der Mitte. Dafür ist ein Schraubendreher praktisch nicht zu kriegen. Wenn das Messer ausgeleiert war, war es eben ausgeleiert). Hier ist es Vielzahn ohne Stift. Viel, viel besser.
Ein Reh würde ich damit aber trotzdem nicht aufbrechen wollen. Besonders lobend sei der Flaschenöffner erwähnt.
Die Zange eignet sich ganz gut als Pinzette oder um dünne Kupferdrähte durchzuschneiden.
Wer damit das neue Bremsseil seines Fahrrads kürzen möchte sollte lieber eine Mono-Funktions-Zange benutzen.
Die Haltedrähte in den Spielzeugverpackungen meiner Kinder gehen aber super.
Das mitgelieferte Gürteltäschlein ist robust, notwendig und häßlich. Das Messer hat zwar einen Clip, bohrt sich aber wegen seiner skeletalen Form gerne mal in den Hintern mit einer seiner zahllosen spitzen Ecken, wenn man es ungeschützt in der Tasche trägt.
Finde ich schon recht perfide, daß man ein echt schönes Messer kauft und es dann doch im häßlichem Halfter durch die Gegend tragen muß.
Von den Bits sagt man sie wären schlecht. Schade ist, daß keine Torx dabei sind oder wenigsten noch 2 xtras für das häßliche Täschchen. Will man etwas mehr Auswahl darf man für nen 20er die LM-version der Bits kaufen. Da sind dann wieder 18 Bits dabei, die man nicht will und zwei die man braucht. Normale Bits kann man ja nicht benutzen. Naja...

Also wer gerne ein schönes Messer dabei hat, um gelegendlich mal einen Apfel oder eine Wurst zu schneiden der ist damit gut bedient.

Wütendes Wildschwein erstechen, ausweiden und häuten würde ich damit nicht machen wollen.
Barbies aus der Umverpackung holen geht jedoch recht gut.
Stilvoll Bier an der Isar aufmachen und Grillfleisch wenden und dabei gut aussehen geht sehr gut.

Für mich perfekt. Ist aber kein Messer für echte Cowboys die auch mal ne Woche ohne Strom leben können.
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am 17. März 2011
Habe diese Teil nur einmal benutzen wollen und hin war es.
Ich wollte an einem 3mm Draht eine Öse für eine Schnur biegen,
doch bei dieser Querbelastung brach die eine Halfte der Zange einfach am Gelenk ab.
So etwas ist mir noch nicht einmal mit dem billgsten Baumarktschrott passiert.
Ich hoffe das war ein Einzelfall, Materialfehler Härtefehler usw.
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am 3. September 2014
Wie aus der Überschrift hervorgeht habe ich ein Tool gesucht, mit dem ich einfache Wartungs- und Pflegearbeiten an Gitarren und dem restlichen Equipment erledigen kann. Diese Aufgabe hatte bisher ein Victorinox Tool, welches sein Darsein hauptsächlich im Equipment-Koffer fristet, weil es einfach zu groß und schwer ist, um ständig herumgeschleppt zu werden und deswegen nicht immer griffbereit war, wenn spontan mal wieder was anlag. Der Wunsch ging also in Richtung EDC für Jacken- oder Jeanstasche.

Der erste Versuch war - aufgrund des doch wesentlich günstigeren Preises - das Gerber Crucial, welches allerdings schon direkt nach dem Auspacken knirschte und wackelte. Also direkt wieder eingepackt und weg damit.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach kurzer weiterer Recherche blieb ich letztendlich beim Skeletool hängen und habe die normale und die CX Variante zur Ansicht bestellt, beide ausgepackt und festgestellt, das mir das CX aufgrund der glatten Klinge eher zusagt. Die teilweise Welle der Klinge an der Standardversion machte keinen großen Sinn. Optisch fand ich beide schön.

Nach ca. 1 Jahr nun das Fazit, das ich es besser wohl nicht hätte treffen können.

Das Tool ist leicht und kompakt, stört weder in der Jacken-, noch in in der Hosentasche und ist immer griffbereit.

Die Zusammenstellung der Werkzeuge ist ideal:

- Gitarrensaiten knipst die Zange ohne Murren ab
- Gurtpins, Bodenplatten von Effektgeräten, Batteriefach der Gitarre lassen sich ohne Probleme mit den Bits lösen oder festziehen
- Locker gewordene Locks am Gurt lassen sich mit der Zange hervorragend packen und festziehen
- Das ein oder andere Flaschengetränk lässt sich natürlich auch damit öffnen

Mit dem Tool bin ich also schonmal für alle kleineren Unpässlichkeiten im Proberaum oder auf der Bühne hervorragend ausgestattet.

Was mir persönlich noch gut gefällt, ist das Etui. Neben dem Skeletool findet noch ein Gerber Shortcut (hinter der Gummilasche im Hauptfach, die Tools zerkratzen sich gegenseitig also nicht) und eine Maglite Solitaire (in einer der beiden Gummilaschen an den Außenseiten) ihren Platz im Etui. Für Licht und Schere ist also auch gesorgt, wenn man das ganze denn am Gürtel tragen möchte.

Da sich bisher auch keine nennenswerten Beschädigungen an der Beschichtung oder den Tools finden lassen, der zweite Bit ordentlich in der Halterung sitzt und das Werkzeug insgesamt einen qualitativ hervorragenden Eindruck und eine Menge Spaß macht:

Fünf Sterne.
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am 16. März 2012
Ergänzung vom 24.04.2012

Aufgrund erster praktischer Erfahrungen, muss ich meine 5-Sterne-Bewertung einschränken:

Das Bit am Griff-Ende sticht leider bei der Benutzung der Zange unangenehm in die Hand, so dass dies ein erhebliches Manko bei der Arbeit darstellt. Entweder man hat feste Handschuhe und merkt es nicht so, oder man muss sogar das Bit entfernen.

Auf der Suche nach einem Leatherman-Tool wurde mir von einem Kollegen das "Wave" empfohlen. Nun kenne ich dieses Modell schon vom Ansehen und Ausprobieren, aber dieses Tool - so toll es auch ist - ist mir einfach zu schwer und es bedient vor allem auch wieder das typische "Man-könnte-es-ja-gebrauchen-Sicherheitsbedürfnis". Viele Funktionen, die man nur mitschleppt. Doch was ist so ein Multitool eigentlich? Ein mobiles Arbeitsgerät für den Immer-dabei-Betrieb. Sicherlich kann das jeder für sich auslegen und dies entsprechend interpretieren...

Ich arbeite schon eine Weile an der Bühne und da fehlte mir oft eine einfache Zange, ein Kreuzschlitz- oder Schlitzschraubendreher. Ein Messer vermisste ich seltener, aber doch noch oft genug für den Wunsch, dieses auch gern immer dabei zu haben. Die anderen Sachen wie Schere, Messgerät, Säge etc. benutze ich in der richtigen Größe. Da helfen mir solchen kleinen Spaßtools nicht wirklich weiter.

Das Tool sollte also die wirklich wichtigen, meist gebrauchten Arbeitsmittel ersetzen, sinnigerweise soll das Tool so mobil wie möglich sein (leicht, klein, flach), weshalb ich auf das Skeletool kam.

Ich habe das Tool ganz neu und kaum eingesetzt, darum kann ich nichts weiter dazu sagen. Was mich überrascht hat: Die Zange ist kleiner und schmaler als bei Standard-Tools. Ich weiss nicht, ob das ein Nachteil ist, aber wer es häufig mit harten Einsätzen zu tun hat, sollte evt. daran denken, dass die kleinere Zange bestimmten Belastungen VIELLEICHT nicht so ganz oder auf Dauer gewachsen WÄRE...

FAZIT:

Ein leichtes, flaches Minimal-Tool, das Zange, Schraubendreher und Messer bereithält nebst kleinen Bedien-Tricks, die gefallen (z.B. der Karabiner)
Das Tool trägt am Gürtel weniger auf - man kann es auch einfacher in der Seitentasche der Hose verstauen.
Wenn man auf der Leiter steht und mal schnell die Hand freibekommen will, kann man das Tool ggf. mithilfe des Karabiners einhängen, auch an der Dekoration oder der Verkabelung. Das ist sehr praktisch.

Das zugehörige Nylon-Etui wirkt etwas zu plump für das Skeletool - hier hätte man konsequenterweise auch am Material sparen und das Ganze smarter und konsistenter gestalten können. Der Festigkeit hätte das sicher nicht geschadet.
Das Etui weist dafür insgesamt 3 Täschchen auf, die dehnbar sind und Zubehör aufnehmen wie bspw. das zukaufbare Bit-System.

Skeletool - wer mehr braucht, packt eine Werkzeugtasche! ;-)
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