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Learning to die


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Produktinformation

  • Audio CD (15. Januar 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Normal (Indigo)
  • ASIN: B000059GLR
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 220.956 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Devil Knows How To Row
2. Artist's Song (Spirit Of Live)
3. Morning Light Instrumental
4. Blind Freddy's Bluff
5. The Ballad Of Hollis Brown
6. Ride The Tiger
7. Turner's Ocean
8. Transit Of Venus
9. Morning Light

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Mitte der 80er-Jahre hatte sich in Australien eine starke Independent-Szene gebildet. Gruppen wie die Saints, Died Pretty, der Radio Birdman Nachfolger New Christs, Celibate Rifles, The Church, Ed Kuepper oder Nick Cave sorgten auch in Europa für Furore. Mit den meisten dieser Bands hat Louis Tillet als gefragter Studiomusiker zusammen gearbeitet und doch immer ein musikalisches Eigenleben geführt. Der Sänger/Songschreiber und Pianist kam mit seiner klassischen Ausbildung erst als 18-Jähriger über Jazz und Blues zur Rockmusik. Ein Weg, der seine Songs immer noch beeinflusst. Auf diesem Weg taten sich auch immer wieder Abgründe auf. Die tauchten nicht überraschend auf, sondern begleiteten durch Tillets selbstzerstörisches Ego und Drogenprobleme zwangsläufig seine Karriere.

Trotzdem bemitleidet sich der Australier nie selbst und hält seine Songs frei von Pathos. Genau deshalb sind Platten wie Ego Tripping At The Gates Of Hell Meisterwerke für die Ewigkeit. Auch auf Learning To Die präsentiert sich der Mann mit dem wirren Haar von seiner besten Seite. Die neun Songs sind melancholisch und ihre Stimmung schwarz wie eine mondlose Nacht. Der Soundtrack dazu ist grandioser, weißer Soul, fiebriger Blues, Kammermusik und aufwühlender Jazz. Wenn Tillet dann noch die Tasten seines Akustikpianos und der Hammondorgel anschlägt, dazu seine Baritonstimme erhebt, um Texte innerer Unruhe und Zerrissenheit vorzutragen, dann ist die Veredlung seiner Kompositionen vollendet. --Sven Niechziol

Rezension

Kürzlich war der australische Schmerzensmann, um den wir uns seit Ende der Achtziger zu sorgen gewöhnt haben, mal wieder hierzulande auf Tour - solo. Wer das neue Album mit dem kokett unkoketten Titel gehört hat, weiß, dass diese Reise der nächste Fehler in dieser von Fehlern, Fehlentscheidungen und einer maladen Gesundheit geprägten Karriere war. Denn Tillett ist solo existentiell schwermütig bis zum Abwinken (und ohne die untergründige Aggressivität eines John Cale, an den sein Sentiment häufig erinnert), doch Tillett im Studio ist mehrere Entwürfe seiner selbst, von denen nur einer dem Solo-Live-Alter-ego ähnelt. Auf dem Album scheint nämlich Abwechslung fast schon programmatisch zu sein: das instrumentale Intro „The Devil Knows How To Roll“ wandelt auf dem schmalen Grat zwischen kammermusikalischem Score-Piano und einem pointiert jazzigen Baritonsaxofon von Jason Morphett, der im übrigen den Sound des Albums nachdrücklich prägt und einen wirkungsvollen Kontrapunkt zur kräftigen Stimme Tilletts mit ihrem Hang zu sentimentaler Melodieführung setzt. Es folgen im weiteren ein romantisierendes Instrumental, zwei mächtig druckvolle altmodische R&B-Stomper (inkl. Hammondorgel und Bläsersätze), ein intensiver Song zur Akustischen, das funkige „Turner’s Ocean“ und abschließend zwei Balladen, darunter das stark hitverdächtige, pathetisch-schöne „Transit Of Venus“. Neun Songs in knapp fünfunddreißig Minuten, darunter eine Coverversion von Dylans „The Ballad Of Hollis Brown“, allesamt von einer absolut beeindruckenden Qualität. Natürlich ist dieses Album unverhohlen altmodisch (etwa so altmodisch wie die Geschichte vom Künstler, der von Dämonen umtrieben wird), da wird nicht mit Loops oder Elektronik experimentiert, sondern am perfekten Song gefeilt. Tillett kommt diesem Ideal mehr als einmal recht nahe. Insofern gilt weiterhin: Wenn schon Nick Cave, dann bitte in Gestalt dieses Mannes!

Ulrich Kriest / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. März 2001
Verifizierter Kauf
Ja, überrascht war ich schon, als ich Louis vor mir sah. Erst auf dem Konzert, später im zum Glück gleichgebuchten Hotel wo wir uns darüber amüsierten, wer nun wohl das schlechtere Zimmer bekommen hat. Jedenfalls ist er vom Typ her nicht der schaurig düstere Mensch den viele aus im machen wollen, sondern vielmehr äusserst freundlich und zuvorkommend.
Live-Solo konnte er die Erwartungen leider nicht erfüllen. Aber auf Platte bringt er es allemal. Er lebt eben auch von der Unterstützung seiner Mitmusiker, diesmal vor allem von Jason Morphell, einem grandiosen Saxophonisten.
Nicht ganz so stark, wie der Vorgänger Cry Against The Faith, dennoch beeindruckend in seiner Vielfalt. Leider aber auch ähnlich kurz geraten, nur ca. 35 Minuten.
Herauszuheben ist vor allem die wunderbare Ballade Transit To Venus der Marke gleich nochmal hören.Und spätestens nach dem dritten mal setzten sich auch die anderen Songs unwiderruflich im Kopf fest, sodass man letztlich nicht mehr auf sie verzichten will.
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