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Le Sacre du Printemps + der Feuervogel
 
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Le Sacre du Printemps + der Feuervogel

Pierre Boulez , Clo , Igor Strawinsky Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Igor Strawinsky
  • Audio CD (8. Oktober 2002)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche G (Universal)
  • ASIN: B00006L71P
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.867 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 1. IntroductionCleveland Orchestra 3:36EUR 0,99
Anhören  2. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 2. Les augures printaniers - Danses des adolescentesCleveland Orchestra 3:13EUR 0,99
Anhören  3. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 3. Jeu du raptCleveland Orchestra 1:22EUR 0,99
Anhören  4. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 4. Rondes printanièresCleveland Orchestra 3:45EUR 0,99
Anhören  5. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 5. Jeux des citésCleveland Orchestra 1:48EUR 0,99
Anhören  6. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 6. Cortège du sage - Le sageCleveland Orchestra 1:00EUR 0,99
Anhören  7. Le Sacre du Printemps / Part 1: L'Adoration de la Terre - 7. Danse de la terreCleveland Orchestra 1:19EUR 0,99
Anhören  8. Le Sacre du Printemps / Part 2: Le Sacrifice - 1. IntroductionCleveland Orchestra 4:05EUR 0,99
Anhören  9. Le Sacre du Printemps / Part 2: Le Sacrifice - 2. Cercles mysteriéux des adolescentesCleveland Orchestra 3:06EUR 0,99
Anhören10. Le Sacre du Printemps / Part 2: Le Sacrifice - 3. Glorification d'élueCleveland Orchestra 1:25EUR 0,99
Anhören11. Le Sacre du Printemps / Part 2: Le Sacrifice - 4. Évocation des ancêtresCleveland Orchestra0:38EUR 0,29
Anhören12. Le Sacre du Printemps / Part 2: Le Sacrifice - 5. Action rituelle des ancêtresCleveland Orchestra 3:25EUR 0,99
Anhören13. Le Sacre du Printemps / Part 2: Le Sacrifice - 6. Danse sacrale: l'élueCleveland Orchestra 4:45EUR 0,99
Anhören14. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - IntroductionChicago Symphony Orchestra 2:39EUR 0,99
Anhören15. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Kashchei's enchanted gardenChicago Symphony Orchestra 1:46EUR 0,99
Anhören16. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Appearance of the Firebird pursued by Ivan TsarevichChicago Symphony Orchestra 2:26EUR 0,99
Anhören17. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Dance of the FirebirdChicago Symphony Orchestra 1:21EUR 0,99
Anhören18. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Ivan Tsarevich captures the FirebirdChicago Symphony Orchestra0:53EUR 0,29
Anhören19. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Supplication of the FirebirdChicago Symphony Orchestra 8:13EUR 1,79
Anhören20. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Game of the Princesses with the golden applesChicago Symphony Orchestra 2:24EUR 0,99
Anhören21. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Sudden appearance of Ivan TsarevichChicago Symphony Orchestra 1:37EUR 0,99
Anhören22. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Round dance of the PrincessesChicago Symphony Orchestra 3:43EUR 0,99
Anhören23. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - DaybreakChicago Symphony Orchestra 1:31EUR 0,99
Anhören24. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Magic carillon, appearance of Kashchei's guardian monsters and capture of Ivan TsarevichChicago Symphony Orchestra 5:41EUR 0,99
Anhören25. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Dance of Kashchei's retinue under the spell of the FirebirdChicago Symphony Orchestra0:44EUR 0,29
Anhören26. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Infernal dance of all Kashchei's subject'sChicago Symphony Orchestra 4:42EUR 0,99
Anhören27. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Lullaby of the FirebirdChicago Symphony Orchestra 5:16EUR 0,99
Anhören28. The Firebird (L'oiseau de feu) - Ballet (1910) - Collapse of Kashchei's palace and dissolution of all enchantments - Reanimation of the petrified prisoners - General rejoicingChicago Symphony Orchestra 3:13EUR 0,99


Produktbeschreibungen

LE SACRE DU PRINTEMPS/DER FEUE

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klassiker der Ballettmusik 25. September 2002
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Diese CD enthält bereits veröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1991/92, nun jedoch in einer wesentlich attraktiveren Zusammenstellung. 79 Minuten Igor Strawinski vom Allerbesten! Strawinski hat mit dem Feuervogel (1910) und "Le sacre du printemps" (1913) zwei wegweisende Ballettmusiken geschaffen, die das 20. Jahrhundert eingeläutet haben. Weg vom spätromantischen Zuckerguss und hin zu Rhythmik, Dynamik, Dissonanzen, Klangfarben. Pierre Boulez erzeugt durch absolute Präzision ein transparentes Klangbild, so dass die einzelnen Bruchstücke der Musik klar zur Geltung kommen und ein homogenes Ganzes ergeben. Insbesondere betont Boulez stark die dynamischen Gegensätze, statt diese wie viele andere zu glätten, unterstützt durch ein zügiges Tempo, so dass z.B. die lauten Passagen im "Danse infernale" oder in "Le sacre du printemps" wirklich lärmend und mit brutaler Gewalt hämmern. Eigentlich müsste man dieser CD 6 Sterne geben.
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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Der Rezensent hat seit Jahrzehnten schon unzählige Aufnahmen des Sacre angehört, auch mehrere preisgekrönte von Boulez (der ja einer rastlosen Neigung erliegt, seine eigenen Interpretationen ständig zu hinterfragen und zu überarbeiten) und sich auf die vorliegende nur des Schnäppchenpreises wegen eingelassen. Seine Skepsis wich sofort einer einhelligen Übersetzung, das die vorliegende nun wirklich die Referenzaufnahme des schon bedrohlich vernutzten Werkes ist.
Wer es bislang noch bezweifelt hatte, dass der Sacre ein wahrhaftiger Klassiker des 20. Jahrhunderts ist, muss sich der Integrität vorliegender Aufnahme beugen. Es mag daran liegen, dass hier Boulez seine ungeheure Erfahrung und sein analytisches Verständnis des Werkes einbringt. Schon 1951 hatte er in einem 70-seitigen Aufsatz den Sacre vollkommen in seine Einzelteile zerlegt. Es scheint, als ob nunmehr alles Sachfremde, von außen Aufgestülpte von dem Werk abgefallen ist, die Selbstinszenierung von Dirigenten, die nach Art von „Hau den Lukas" miteinander wetteiferten, möglichst viel Brutalität im Schlagwerk zu demonstrieren, oder das Dumpf-Brütende mythischer Auslegung mit extrem verzerrten Tempi.
Nunmehr ist klar, dass das eigentlich Spannende und Neuartige am Sacre die Sprengkraft permanent wiederholter Kurzmotive in den verschiedenen Orchestergruppen sowie die raffiniert-vertrackte rhythmische Konstruktion ist. Die geniale Klangtechnik der vorliegenden Aufnahme bringt dies deutlich heraus. Wäre Strawinsky, der von Boulez' frühen Aufnahmen überhaupt nicht begeistert war, noch am Leben, würde er vielleicht die Nähe zur Kühle seiner eigenen Aufnahmen hervorheben.
Nachdem nun das Werk in seiner objektiven Klarheit dasteht, gibt es Gelegenheit, sich dem fraglos vorhandenen Geheimnis im Sacre erneut zuzuwenden, und zwar auf eine unsentimentale Art.
Die reizvolle Kombination mit der kompletten Urfassung des kurz zuvor entstandenen Feuervogels (für die sich Boulez immer eingesetzt hatte) zeigt den drastischen Umbruch von Spätromantisch-schwelgerischem zu revolutionär Neuem. Auch diese Interpretation ist kammermusikalisch luftig angelegt und bringt das feine Geflecht der Linien und Klangfarben zur Geltung, zeigt aber auch an manchen bei aller Klangpracht doch leeren Stellen, dass diese Musiksprache sich 1910 endgültig überholt hatte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sommerwind TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
In keiner anderen Komposition des zwanzigsten Jahrhunderts ereignet sich eine so harte musikalische Revolution wie in Le Sacre du Printemps (entstanden 1913, überarbeitet 1922 und 1943). Für ihren Komponisten Igor Stravinsky (1882-1971) war sie Segen und Fluch zugleich: So sehr ihn der frühe Ruhm dieser sensationellen Schöpfung empor getragen hatte, so sehr misslangen ihm bis zu seinem Tode alle Versuche, daran anzuknüpfen. Seine Eitelkeit und sein Ehrgeiz machten ihn zur tragisch-komischen Figur. (Wer mehr dazu erfahren möchte, der greife zu Alex Ross' Geschichte der modernen Musik "The Rest is Noise".)
Le Sacre du Printemps, die "Frühlingsweihe", wurde für das Ballett komponiert und löste bei der Uraufführung 1913 in Paris einen mittelschweren Skandal aus. Der war weniger dem inszenierten heidnischen Kult geschuldet, als vielmehr der tänzerischen und musikalischen Gestaltung. Mit Le Sacre du Printemps beginnt in einer extrem gedrängten Form etwas radikal Neues; das Stück ist unerhört polytonal, dissonant, polyrhythmisch und primitiv. Percussion und Blasinstrumente nehmen einen für alle bisherige Orchestermusik völlig neuen Platz ein. Nach Le Sacre konnte nicht mehr im Stile belangloser Romantik komponiert werden.
Pierre Boulez (Jahrgang 1925), Komponist und Dirigent, hat sich als Experte für moderne Musik einen Namen gemacht; seine Einspielungen von Werken Bartoks, Debussys oder Mahlers haben immer wieder Maßstäbe gesetzt. Auch um die Interpretation Stravinskys hat sich Boulez außerordentlich verdient gemacht. Das gilt für Le Sacre du Printemps nicht minder, obwohl die ungestüme und brachiale Dynamik dieses Stückes Boulez' grundsätzlicher Gemütslage eher nicht entspricht. Boulez geht gern analytisch, verhalten, kleinteilig zu Werke; seine Interpretationen überzeugen durch pointilistisches, mikroskopisches Musizieren - daraus resultiert auch der Erfolg seiner Kooperationen mit den Berliner Philharmonikern. Waren das gute Voraussetzungen für die vorliegende Aufnahme?
Nun, tatsächlich liegen dem Ensemble mehr die dramaturgischen Miniaturen in Stravinskys Meisterwerk, mehr das Implizite, das Verhalten-Impulsive; hier arbeiten Boulez und das Cleveland Orchestra feinfühlig, exakt und souverän. Das Gewalttätige, Überwältigende indes wird von den Musizierenden insgesamt etwas gedämpft und zurückgenommen. Im Vergleich z.B. mit Simon Rattles klangmächtiger, das Bedrohliche und Exzessive der Frühlingsweihe nachempfindender Aufnahme muss Boulez' Einspielung zurückstehen. Trotzdem: eine musikalisch und klanglich akkurate Interpretation von Stravinskys Komposition. Das gilt auch für die hier ebenfalls enthaltene, nicht ganz so revolutionäre Ballettsuite L'Oiseau de Feu, eingespielt mit den Sinfonikern aus Chicago. Die attraktive Preisgestaltung der Entrée-Reihe rechtfertigt die Anschaffung in jedem Fall.
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