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Le Pop
 
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Le Pop

Katzenjammer Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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A Kiss before you go
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Produktinformation

  • Audio CD (21. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nettwerk (Soulfood)
  • ASIN: B0024DIZDK
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.238 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Overture
2. A bar in Amsterdam
3. Tea with cinnamon
4. Hey do on the devil's back
5. Wading in deeper
6. Le pop
7. Der Kapitän
8. Virginia Clemm
9. Play my darling play
10. To the sea
11. Mother superior
12. Keine Titelinformation

Produktbeschreibungen

motor.de

Katzenjammer hören ist wie eine Fahrt in einem durchgedrehten Karussell: schnell, aufregend und man kriegt nicht genug davon. Endlich erscheint ihr Debütalbum „Le Pop“ auch in Deutschland.

Die „Overture“ läutet es ein: man weiß nicht, was einen erwartet und plötzlich ist man mittendrin. „A Bar In Amsterdam“ zieht einen sogleich unweigerlich in den Strudel ‚Katzenjammer’. Das ist wilder Tanz und treibender Rhythmus, alles mit folkloristischen Instrumenten und dem geballten, kraftvollen Gesang der vier Norwegerinnen. Einen Moment dreht sich das Karussell ein wenig langsamer, um im nächsten noch einmal Vollgas zu geben. Das ist der Auftakt zum Debütalbum „Le Pop“, eine Mischung aus verspielten, lebhaften, dramatischen Songs, deren Einordnungsversuch zwangsläufig scheitern muss. Die Musik von Katzenjammer ist einfach zu vielseitig, als dass man ihr einen Stempel aufdrücken könnte. Höchstens von Einflüssen kann man sprechen und diese sind zahlreich. Die Norwegerinnen bedienen sich beispielsweise an Seemannsliedern, am Blues und sogar an jüdischer Volksmusik. Dabei genügt es völlig, zu viert auf der Bühne zu stehen, denn Solveig, Anne Marit, Turid und Marianna spielen alle Instrumente selbst und das auch noch im Wechsel: vom klassischen Schlagzeug, über Mandoline, Banjo, Ukuluele bis zum folkloristischen Balalaika-Bass mit dem frechen Katzengesicht drauf.

„Le Pop“ ist von der Thematik des Zirkusjahrmarkts durchzogen, musikalisch wie auch im Artwork. Katzenjammer nimmt den Hörer mit auf eine Reise zurück in die Kindheit, als man noch den befremdlichen Zauber dieser Welt spürte: seltsame Gestalten, süße Zuckerwatte, aufregende Kunststücke, schnelle Karussells. Getragen wird dieses Motiv von den Orgelpfeifen, die uns in mehr als einem Song begegnen. Am deutlichsten in der nach dem Album (oder umgekehrt?) benannten Hymne „Le Pop“, einem wahren musikalischen Wirbelwind: „All you know you’re dancing till you drop / when you’re listening to Le Pop“, heißt es hier folgerichtig.
Dabei glänzen die vier Musikerinnen zu jeder Zeit mit ihren Stimmen. Diese sind keineswegs nur süß, sondern auch richtig kraftvoll, wie in „Hey Ho On The Devil’s Back“ und dem zusätzlichen Track „Ain’t No Thang“, einer gestandenen Bluesnummer.

Katzenjammer können aber auch ruhige Töne anschlagen: „Wading In Deeper“ ist eine wunderschöne Klavierballade, die zum Ende hin mit Unterstützung weiterer Streichinstrumente schon recht orchestral daher kommt. Ebenso schön, nur mit mehr Dramatik versehen, ist das von Seemann-Shanties inspirierte „Virginia Clemm“. Leider ist während der CD-Produktion ein Fehler unterlaufen, sodass diese beiden Titel in der Tracklist vertauscht wurden.

Katzenjammer zu hören, macht Spaß - ob ihrer kraftvollen Stimmen, den abwechslungsreichen Songs und der Power, die die vier Norwegerinnen präsentieren. Eine willkommene Erfrischung in der Musikwelt, die vor allem auch Lust darauf macht, sie mal live zu erleben.

kulturnews.de

Das Frauenquartett aus Norwegen hat keine Scheu vor Blasinstrumenten jeglicher Art, auch nicht vor Leierkästen und Quetschkommoden. Hätte Nick Cave den Soundtrack zu "Ronja Räubertochter" geschrieben, es hätte wie "Hey ho on the Devil's Back" geklungen, für "Der Kapitän" wird Aram Chatschaturjans berühmter "Säbeltanz" verwurstet, zu dem schon Lilo Pulver auf dem Tisch tanzte. Miss Li trifft das Boban I Marko Markovic Orkestar trifft Beirut trifft die Dresden Dolls - und natürlich diesen Spielmannszug, der bei jedem erdenklichen Anlass durchs Dorf zieht: So vielleicht lässt sich das von Wahnsinn und Spielfreude getränkte Stilgemisch einigermaßen einkesseln. Doch ein wildes Pferd wie dieses wird immer wieder ausbrechen. Katzenjammer im umgangsprachlichen Sinne ist das nicht, sondern Musik für den nächsten Kreuzzug gegen Reserviertheit, Nichttänzer und Langeweile. (kab)

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Artisten des Zirkus 31. Oktober 2009
Format:Audio CD
Katzenjammer warten mit einer Musik auf, die stark an die Klänge von Bands Gadjo erinnert. Die vier (zuckersüßen) Mädels aus Norwegen kombinieren geschickt Folklore mit Melodien, die aus Jahrmärkten oder Zirkuszelten erschallen könnten. Dabei verwenden sie sage und schreibe 28 Instrumente. Ihr vierstimmiger Gesang ist vom allerfeinsten und umfasst ein Spektrum, dass von einfühlsam, zu ausgelassen, bis brachial reicht.

Kein Wunder also, dass David Byrne (Talking Heads), der sich dieser Kombo angenommen hat, ihnen unter die Arme greift. Falls sich die jammernden Katzen in ihren nächsten Alben nicht von diversen Produzenten verbiegen lassen, soll heißen in die ekelerregende Soße es Mainstream-Pop einkochen lassen, kann man sich schon jetzt auf die neuen Songs freuen.

Das vorliegende Album bietet Abwechslungsreichtum wie man ihn nur selten findet. Jeder Song hat seinen eigenen Charme, wird anders instrumental arrangiert. Mal mit, mal ohne Schlagzeug. Einstimmig oder vierstimmig...

Ein absolutes Kaufmuss!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ob sie wissen, was ihr deutscher Bandname wirklich bedeutet? Ob sie ahnen, dass er dem Wesen ihrer Musik so sehr widerspricht, dass man die wahre Bedeutung dem internationalen Publikum gerne vorenthält?
Was soll's, was ist schon ein irrtümlich gehauchtes Wort in einem Sturm?

Zur Sache: Da kommen vier Frauen namens Katzenjammer mit ein paar Millionen Instrumenten auf die Bühne und machen damit einfach, was sie wollen. Sie singen Geschichten, hüpfen von Ukulele zu Bass Balalaika zu Trompete zu Banjo und zwinkern dabei unaufhörlich dem Publikum zu, als ob sie einen eigenen Muskel dafür hätten.

Sie nehmen Dich mit auf ihre Abenteuerreisen. Du fühlst Dich als kostümiertes Äffchen auf der Schulter des Piratenkapitäns, während Dir der zimtene Duft eines Tässchens Tees in die Nase steigt. Du genießt Deine Melancholie und entwickelst daraus ein Geschäftsmodell, Eintrittskarten für Beerdigungen zu verkaufen. Du tust alles, um nicht unterzugehen und reservierst dazu den Nacken des Teufel als Logenplatz.

Hier vor der Bühne werden Perlenkettenträgerinnen zu Pogo-Göttinnen und Männer schämen sich nicht der Tränen, die sie sonst nur bei der Meisterschaft ihres Fußballvereins weinen würden. Mundwinkel sind prall gefüllt mit einem Grinsen, das von sehr sehr weit unten empor kriecht, und Du spinnst den Gedanken, diese Musik als homöopathisches Medikament anzubieten.

Es gibt bisher keine durch Ausgrabungen gestützte Belege dafür, wie es zu dieser Musik kommen konnte. Die wahrscheinlichste Theorie ist diese: auf einer Balkanreise hören die vier Heldinnen die Fanfare Ciocarlia und Marko Markovic und begegnen auf einem Jahrmarkt dem guten alten Django Reinhardt, der gerade die Andrews Sisters am Straßenrand aufgelesen hat. Diese nehmen sie in ihrem privaten Piratenschiff mit in den Cotton Club, wo man ihnen Tom Waits vorstellt, der sich trickreich als Goldfrapp verkleidet hat. Zur Aufklärung des Sachverhalts bringt er sie zu einem Gospelchor unter der Leitung von Phil Collins, der gerade ein neues Programm mit norwegischer Volksmusik einstudiert.

Sind Sie jetzt schlauer? Nein? Gut so! Katzenjammer ist nichts für die praktische Ablage in Genre-Schubladen, kein Style, bei dem die Musik selbst zur Nebensache wird. Katzenjammer nimmt die Musik sehr ernst, aber sich selbst nur so weit, wie es ihnen, ihrer Musik und der sagenhaften Performance gut tut, die jeder Zuhörerseele die problemverklebten Haare aus dem Alltagsgesicht bläst.

Liebe Marianne, Turid, Solveig und Anne Marit: Katzenjammer ist eine kleine Lüge. Denn das Letzte, was Eure Musik bewirkt, ist ein solcher. Aber manche Lügen möchte man einfach jeden Tag immer und immer wieder aufs Neue hören.

It's so beautiful. And it is real!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Katzenjammer ? - von wegen !!! 31. Dezember 2010
Format:Audio CD
Wahnsinn, 4 niedlich süsse Norwegerinnen brennen auf ihrem Debütalbum ein dermassen Feuerwerk ab, dass mich auch nach wochenlangen Hören immer noch jede Sekunde fasziniert. Die Damen verzaubern einen mit Liedern aus allen möglichen Musikrichtungen, egal ob Folk, Soul, Gospel, Blues oder Country. Alles wirkt kraftvoll und authentisch, als wären Sie direkte Nachfahren von Aretha Franklin oder Johnny Cash. Alle Lieder sind mit absoluter Liebe und Hingabe geschrieben, gespielt und gesungen. Wo findet man sowas heute noch !!! Eine wunderschöne Perle umgeben vom kalten Meer des Mainstream -Pop. Bleib nur zu hoffen, dass die Vier ihrer Linie treu bleiben und den Versuchungen einer hohen Chartplatzierung, Mainstreampublikum und ekelhaften Echoverleihungen wiederstehen. Ich bin auf jeden Fall voller Hoffnung und freue mich auf ihr nächstes Album und die Tour.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Frisch, frech, abwechslungsreich.
Prima Spaß CD. Tolle und stylistisch abwechslungsreiche Songs. Was soll ich hier wiederholen was vielfach gesagt wurde? Go, Polka Party :-)
Vor 5 Monaten von Dietmar Werner veröffentlicht
Oha - das kam unerwartet
Ich habe die Mädels im SAT1-Frühstücksfernsehen gesehen und innerlich schon die Augen gerollt - schon wieder so eine Looser-Band, die mir nur auf die Nerven geht... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Bero veröffentlicht
Wunderbarer Gypsy-Pop
Was die vier Mädels machen ist nicht nur auf dem Album gut sondern auch live einsame Spitze - sie waren erst kürzlich im Ulmer Zelt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von C. Schmidt veröffentlicht
Alles Andere als Gejammer
Die talentierten Musikerinnen zeigen mit Le Pop, was sie drauf haben. Unterhaltender Folk, schön arrangierte Gesangspartien & die unglaubliche Vielfalt der eingesetzten... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von verena veröffentlicht
Gruppe ist auf gutem Weg
Ich habe Katzenjammer schon dieses Jahr auf dem Hurricane gesehen. Live ist diese Band absolut fantastisch, weil die 4 Mädels ihre Instrumente immer wieder untereinander... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Bulli veröffentlicht
Einfach genial!!
Habe im TV zufällig eine Band gesehen, die sich KATZENJAMMER nennt. Die vier Mädels spielten leider nur ein Lied(Bar in Amsterdam), da wusste ich, ich will mehr. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von W.M. veröffentlicht
Nicht auf den ersten "Blick" - aber dann
Ich tat mich beim ersten Hören noch schwer mit einigen Stücken, das radioversaute Ohr kommt mit Klängen dieser Art nicht immer gleich gut zurecht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Marcel Reh-Froschinski veröffentlicht
spitzen Album
Das Album ist super, ich kann nur sagen hier ist das Geld gut angelegt!
Die Mädels sind klasse und wer sie schon live gesehen hat, weiß was ich mein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2010 von kleene_hro
Verrückt geniale Melange aus verschiedensten Stilrichtungen
Wer Katzenjammer einmal live gesehen hat, der wird verstehen, wie schwer man sich dem Charme dieses quirligen Gewusels auf der Bühne entziehen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2010 von Be Bad
Unglaubliche Spielfreude
Diese Rezension kann nur alles vorangeschriebene wiederholen, aber diese vier (plus die mit dahinter stehenden) haben es verdient. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2010 von Chräcker
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