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Kundenrezensionen

68
4,5 von 5 Sternen
Le Mans [Blu-ray]
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52 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2005
Drei Jahre nach dem Kultstreifen "Bullitt" trat Steve McQueen den Gasfuß noch mal so richtig durch. In diesem Rennfahrerfilm par excellence dreht sich alles um die mörderischen "24 Stunden von Le Mans", die den Fahrern und dem Material alles abfordern. Mc Queen spielt in seiner gewohnt stoischen Art den Rennfahrer des amerikanischen Gulf-Teams, sein größter Widersacher ist der deutsche Teilnehmer des Ferrari-Teams (gespielt von Siegfried Rauch). In einigen Szenen saß Mc Queen übrigens selbst am Steuer des Gulf-Porsche, und in der Eröffnungssquenz lenkt er einen schicken 911er. Die meisten der spektakulären Rennszenen sind Originalaufnahmen von 1971 - inklusive des plötzlich einsetzenden gefährlichen Regens. So ist "LeMans" einer der besten und atmosphärisch dichtesten Renn-Filme, die je gedreht wurden. Die vielen Originalaufnahmen des Rennens, der Boxengassen, der Zuschauer und des ganzen Drumherums haben schon fast dokumentarischen Charakter. Jeder, der mal bei einem echten 24-Stunden-Rennen dabei war (LeMans oder Nürburgring), fühlt sich gleich wie zu Hause. Moderne Rennfahrer-Streifen wie "Driven" können dem Meisterwerk von 1971 nicht das Wasser reichen. Da stört es auch nicht weiter, dass die Story und die Dialoge nicht gerade vom Hocker reißen. Sie sind eh nur Beiwerk für die fantastischen Renn- und Crashszenen. Das dumpfe Grollen der Ford-V8, Ferrari- und Porsche-12-Zylinder-Motoren reicht vollkommen, um das Benzin im Blut in Wallung zu bringen.
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2011
Zum Film muss man nicht viel sagen. Entweder man hat Benzin im Blut, dann kennt und liebt man ihn schon. Und wer ihn noch nicht kennt, muss ihn kennenlernen. Neben Grand Prix für mich der ultimative Film über Motorsport und vor allem die Heldenjahre des Motorsports, in denen es noch um die Fahrer und die Fahrzeuge ging und ncht so sehr um den Werbezirkus drumherum.
Was mich zu dieser Rezension bringt: die fantastische Umsetzung auf Blu-Ray. Ich kenne die DVD, habe sie schon häufig gesehen, aber mit der Blu-Ray ist man nochmals erheblich mehr am Geschehen. Speziell der englische Ton in HD Master 7.1 ist fantastisch und da der Film eh kaum wichtige Dialoge enthält, sei diese Tonspur jedem an's Herz gelegt!
Die Bildschärfe und Rauscharmut des Bildes grenzt schon an die Realität, man spürt förmlich die Atmösphäre, meint die Luft zu atmen, die Gummi- und Benzingerüche wahrzunehmen, ja man ist so sehr dabei wie noch nie zuvor. Für einen etwa 40 Jahre alten Film ein Meisterstück, als Fan des Films bin ich in einer wirklich glücklichen Situation, diesen Film heute so genießen zu dürfen.

5 Sterne sind noch zu wenig. Dieser Film ist für mich der Olymp all dessen, was je auf Zelluloid gebannt wurde. Schade, dass Steve McQueen so früh von uns gegangen ist. Ohne ihn gäbe es diesen unglaublichen Streifen nicht. Sein Beruf war die Schauspielerei. Sein Hobby schnelle Fahrzeuge. Seine Profession der Motorsport. Hier führte er alles zusammen. Und hat es der Nachwelt in einer atemberaubenden Art und Weise erhalten.

Chapeau!
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2006
Dies ist mehr als nur ein Kultfilm für Motorsportfans. Denn die Spannung um das Rennen selbst und die Dialoge zwischen der Witwe Belgetti und Michael Delainey sind trotz ihrer Monotonie interessant. Sinn vom Motorsport? Warum ist die Witwe Belgetti wieder beim Rennen? Was treibt Michael Delainey an? Wie ist der Druck durch die Konkurrenz eines abgebrühten Erich Stahler und dem des heißblütigen Nachwuchses?

Bildfolgen, wie solch ein Rennen abläuft, bestimmen indes das Geschehen des Films. Eine wahnsinnige Spannung in nahezu zwei Stunden Action zeigt, wie nahe Sieg und Niederlage während einer Materialschlacht 24 langer Stunden sind.

Geld steht in dem Film nicht im Mittelpunkt, auch wenn Motorsport millionenträchtig ist. Liebe ist auch kein Thema, ebenso Romantik nicht.

Schauspielerisch glänzt Steve McQueen bin einer simplen und wenig von Dialogen geprägten Rolle. Eine gewisse Eintönigkeit in allen Unterhaltungen scheint zu bezwecken, das Renngeschehen (gelungen übrigens...) im Mittelpunkt zu belassen und dennoch das Menschliche zum gelungenen Nebendarsteller zu machen. Auch der Deutsche Siegfried Rauch strahlt als harter, aber sympathischer Gegner "Erich Stahler" viel Persönlichkeit aus. Mir gefallen beide exzellent, während ich Elga Andersen als "Platzhalter" bezeichnen würde. Sie spielt die Rolle nicht vielsagend und wäre gegen jede durchschnittliche Schauspielerin austauschbar.

Die echten Rennwagen wurden übrigens von vielen namhaften Rennfahrern, wie z.B. Graham Hill, Jo Siffert, Teddy Pilette oder meinem motorsportlich erfolgreichen und von mir sehr geschätzten Landsmann Jacky Ickx aus Belgien gefahren. Die Hersteller wie Porsche, Gulf und Ferrari stellten bereitwillig echte Rennwagen bereit.

Die minimalistische Musik übrigens ist einerseits gräßlich, aber anderseits ungewöhnlich passend. Reduziert auf wenige instrumentale Sessions nimmt sie eine Nebenrolle ein. Für jeden anderen Film würde ich die Filmmusik mit mangelhaft bezeichnen. Hier passt sie.

Für die Verhältnisse des Jahres 1971, als der Film entstand, ist auf der DVD von einem Bild sehr guter Qualität zu sprechen. Auch der Ton ist absolut einwandfrei.

Genial, dass in diesem Film keinerlei Klischees verarbeitet werden. Der Film ist sehr realistisch und hat spannende Rennszenen.

Kult eben...

Jean-Louis Glineur / 17.09.2006
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juni 2011
Beziehe mich hier nur auf die Umsetzung auf das Blu-ray-Medium!

Der -vielmehr dokumentarische- Film, bleibt reine Geschmacksache!
Und wenn die weibliche Eleganz meint, der Western, oder gar der Porno, wären einzig Filme für "Männer", der hat die Seele des Wohnzimmermachos wohl nie erkannt.

Wenn die roten Diven vom Hänger geladen werden; die wohl schönste Rennlackierung, die des Gulfteams, über den 50 Zöller flimmert; der Prototyp der Männlichkeit, in stoischer Gelassenheit den Mundschutz um seinen Kopf wickelt; wenig später das Brabbeln und Fauchen der 8 und 12 Pötte über die Surroundanlage hämmert; und die schönste Dekade des Rennsports, die der 70er-Unlimited-Hubraum-Boliden, in einzigartiger Bilderpracht ganze 1 3/4 Stunden den Blu-ray-Player heiß laufen lässt, dann ist dies der eigentliche "Männerfilm", denn man(n) sich wünscht.

Die Blu-ray-Fassung ist (wirklich) jeden Cent wert, was ich nach einigen "Enttäuschungen" hier nicht so erwartet hätte.
Der deutsche Monoton ist natürlich mau. Aber wie hier im Forum der ein oder andere Rennbesessene schrieb, sind die wenigen Dialogszenen auch für den weniger ambitionierten Englischmuffel gut zu ertragen. Der engl. DTS-Ton ist dann, wie das bestechende Bild (immer am Alter des Films gemessen) wirklich GRANDIOS zu nennen.
Wie gesagt, hatte ich nicht mit einer so guten Umsetzung auf dem Blaumann gerechnet.

Filmwertung für den "dokumentarischen Film mit Handlung" bleibt natürlich reine Geschmacksache,
da es sich um einen absoluten Genrefilm handelt.
Der Ton bekommt 4 von 5 Sternen;
das Bild 5 von 5 Sternen

Gründe für den Kauf!
1. Wer den Film kennt und in irgendeiner Weise gefallen daran hatte, kann bei der Blu-ray beruhigt ZUSCHLAGEN!
2. Wer Rennatmosphäre der 70er erleben will, da er die Zeit nur von den Erzählungen seines Vaters (oder Opas?) kennt, sollte ebenfalls die Geldbörse zücken. Hier war Sport -im wahrsten Sinnes des Wortes- MORD(!), denn 300 Stundenkilometer waren damals genauso schnell wie heute; aber die Sicherheitstechnik war damals ein Witz!
3. Wer "nur" Steve McQueen-Fan ist, kommt ebenfalls nicht umher den Film zu sehen, denn sonst darf man sich nicht McQUEEN-FAN nennen.
4. Für Kinder, die Papa nochmals in den Freizeitpark, Zoo oder Rummel drangsalieren wollen, sollten sich den Kauf der blauen Scheibe als Geheimtippgeschenk notieren.
5. Und für Damen, die ihren Mann für den Shoppinggang am Samstag überreden wollen, sollten den Prime-Versand von Amazon noch schnell nutzen.

Also, 5 gute Gründe!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juli 2003
Jetzt ist er endlich auf DVD zu haben - Le Mans mit Steve McQueen! Der UK Import beinhaltet auch die deutsche Sprache, man muss nicht unbedingt bis August auf die deutsche Ausgabe warten! Die Bildqualität ist hervorragend, der Ton in Deutsch ist leider nur in Mono! Bonusmaterial ist leider auch nicht vorhanden - wer aber den Film schon lange gesucht hat und seine Videokasette ausmustern will, der sollte zuschlagen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Bis heute gilt es als das größte und faszinierendste Sportwagenrennen aller Zeiten: Die 24 Stunden von Le Mans 1970. Sieben Porsche 917 trafen auf elf Ferrari 512 S, nur jeweils zwei dieser rund 550 PS starken 12-Zylinder-Boliden kamen ins Ziel. Es war die größte Materialschlacht, die sich die beiden großen Sportwagen-Marken Porsche und Ferrari je lieferten, und Porsche siegte eindeutig. Steve McQueen als vom Motorsport besessener Hauptdarsteller und Initiator des Films "Le Mans" und Regisseur Lee Katzin haben aus Originalaufnahmen des Rennens 1970 und überaus authentisch und aufwändig inszenierten nachträglichen Rennsequenzen den eindeutig besten Motorsport-Spielfilm der Filmgeschichte erstellt. Fast keine Rahmenhandlung, nur äußerst spärliche Dialoge, dafür um so mehr Racing pur - das ist "Le Mans". Die Schauspieler stehen im Hintergrund, die Hauptrolle spielt das Renngeschehen. Der deutsche Schauspieler Siegfried Rauch, der in dem Film einen Ferrari-Werksfahrer spielt, unterhielt übrigens zu Steve McQueen bis zu dessen viel zu frühen Tod einen freundschaftlichen Kontakt. Mehr als 40 Rennfahrer wirkten offenbar gerne bei der Verwirklichung des Films mit. Zu einer Zeit, als es praktisch keine Fernsehübertragungen von Autorennen gab, waren die Rennaufnahmen in "Le Mans" schlichtweg sensationell, und auch heute, wo praktisch jedes Rennen in unzähligen Kameraeinstellungen bis ins letzte Detail gezeigt wird, vermitteln die Aufnahmen dieses filmischen Meisterwerks immer noch auf packende und begeisternde Weise die einzigartige Faszination der 24 Stunden von Le Mans. Wer auf der DVD Bonusmaterial vermisst, dem sei auch an dieser Stelle das hervorragende Buch über den Film "A French Kiss With Death" von Michael Keyser empfohlen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2006
...in den ersten Bildeinstellungen nach den herrlich romantischen Aufnahmen der Alleen und dem Erscheinen Mc.Queens im klassischen 911er bald schon ein Porsche 917 LH, nur kurz später weitere traumschöne Wagen wie Ferrari 512 S Coda Lunga, Porsche 917 K, Lola T70 MkIIIB, Porsche 908/2 Flunder....sogar einige 911er und 914er sowie Corvetten hielten sich wacker dazwischen, ich meine, auch einen Porsche Carrera 6 gesehen zu haben...die authentischen Lackierungen und Decals (Gulf, SEV Marchal,Trico,Koni,Ferrodo,etc..) die Atmosphäre an den Boxen, der Motorsound....es blieb sogar noch Zeit für Romantik zwischendurch in schnuckeligen Cafes...(war das wirklich so??? )..ich könnte heulen vor Freude...SUPER !!!!!!!!!

Nur schade, dass keine Ford GT40 Typen aktiv dabei waren, aber deren großartiger "Victory on Debut" war ja schon '66-'69.

Als begeisterter Classic-Slotcar-Fan ( ich fahre die FLY-Classic Serie in 1:32 und baue mir mein erstes Deutsche Slot Classics Auto in 1:24, einen 917K in Gulfblau ) ist dies nun mein absoluter KULTFILM geworden.

Werde mir bei den Hockenheim Classics auch noch weitere GULF Accesoires kaufen.....

Für den Preis--GESCHENKT !!!!!

Ein MUß für jeden Slotter, der Spaß an diesen Rennserien hat.

Gruß, "Blue & Orange", Jörg ---vom Slot Racing Team FFM
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Le Mans" - eine herrliche Hommage an die großvolumigen Rennsportwagen der späten 1960er/frühen 1970er Jahre, braucht jeder Motorsportfreund in seinem DVD Regal. Steve McQueen machte sich diesen Film quasi zum Geschenk, war er selbst ja ein talentierter Motorsportler. Er erreichte 1970 einen zweiten Platz mit dem 1974 verstorbenen Peter Revson bei den 12 Stunden von Sebring, inmitten eines Weltklasse-Starterfeldes. Die Rahmenhandlung des Streifens ist völlig nebensächlich, sie hat nur die Aufgabe, die vielen Rennszenen zu verbinden. McQueen spielt einen Rennfahrer namens Delaney, sein größter Rivale ist der Ferrari-Pilot Erich Stahler, dargestellt von Siegfried Rauch. Die attraktive Elga Andersen spielt die Witwe des im Jahr zuvor verunglückten Piloten Belgetti.

Doch die Hauptrolle spielen in diesem Film die Rennstrecke von Le Mans, die wahnwitzigen Geschwindigkeiten jenseits der 350 km/h, die tollen Rennsportwagen wie der Ferrari 512 S, die Porsche 917 und 908, der Matra 350, Alfa Tipo 33 sowie die großen Lolas. Der Film hat nahezu dokumentarischen Charakter, wurden ja große Teile während des echten Rennens 1970 mit einem Kamerawagen aufgezeichnet. Viele Szenen wurden aber auch im Herbst nachgedreht, die Dreharbeiten waren eine Titelstory des österreichischen Automagazins "Autorevue", Ausgabe Dezember 1970.

Die Fahraufnahmen sind atemberaubend, die Geschwindigkeit kommt sehr gut für den Zuseher rüber. Nicht verwunderlich, war Motorsportler McQueen nicht für irgendwelche Verwässerungen der Rennatmosphäre zugunsten filmischer Erfordernisse zu haben. Was ein Pluspunkt für Motorsportfreunde darstellt, jedoch ist "Le Mans" deshalb auch kein im strengen Sinne "guter" Film, wenn man darunter eine Reihe von Charakterdarstellern, ausgefeilte Dialoge und komplizierte Handlung versteht. Mir als Freund des Motorsports macht dies nichts aus, aber es sollten diejenigen gewarnt werden, die dem Motorsport wenig bis nichts abgewinnen können. Für sie ist dieser Film wohl uninteressant. Dennoch kommt in den wnigen Szenen mit Elga Andersen ein wenig vom Verlorenheitsgefühl der Rennfaherfrauen der damaligen Ära durch. Eine Zeit, in der Rennsport weit gefährlicher war als heute und in jeder Rennsaison mindestens ein Fahrer sein Leben auf den Rundkursen lassen musste.

Auch der jazzig-orchestrale Soundtrack des Films ist gelungen.

Die Bild/Tonqualität der DVD ist gut. Auf meinem Full HD Sony Screen war die Bildschärfe guter DVD Standard, die Farben schön satt und kräftig. Ton, obschon es in dem Film ja nur sher spärlich Dialog gibt, rauschfrei. Jedoch: keinerlei Extras.

Als Motorsportfan kann ich nur 5 Punkte vergeben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2003
Wer bei diesem Film keine Gänsehaut bekommt, hat nicht das Recht sich als Renn-Fan zu bezeichnen!
Der Film versucht die Faszination "Le Mans" der damaligen Zeit auf und neben der Rennstrecke wiederzuspiegeln, und ist dabei wie ich finde sehr erfolgreich.
Sollte jemand beim lesen der "Story" (vor allem nachdem er "Tage des Donners" gesehen hat) eine fürchterlich kitschige Nebenhandlung befürchten, den kann ich beruhigen: Die Story ist angenehm in den Film eingebettet und wirkt sogar einigermaßen glaubhaft.
Also kein "(schnüff) HALT MICH!", dafür einmalige Aufnahmen dieser klassischen Fahrzeuge, wie sie am Limit über die alte Rennstrecke fegen!
Allerdings hätte ich mir schon irgendwelche DVD-Extras (es gab doch sicher eine Dokumentation über diesen Film??) gewünscht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2010
Die Faszination durch die Rennmaschine scheint eine einfache Triebkraft im menschlichen Leben zu sein, genauso wie das Bedürfnis nach Nahrung und Sex. 'Le Mans' fasst diese einfache Feststellung in faszinierende Bilder. Der Film überzeugt, indem er eine einfachen Wahrheit durch eine angemessen schlichte Handlung und faszinierende Aufnahmen der Rennboliden aus den 70er Jahren erlebbar macht: Erzählt wird das Geschehen auf und neben der Strecke während eines 24-Stunden Rennen in Le Mans. Die Handlung setzt am Tag vor dem Rennen ein, als Michael Delaney (Steve McQueen) in seinem Porsche durch eine liebliche Landschaft nach Le Mans fährt. Als er durch den Ort rollt, sieht er Lisa Belgetti (Elga Andersen), Witwe eines im Vorjahr in Le Mans tödlich verunglückten Fahrers, in dessen Unfall Delaney verwickelt war. Am Unfallort hält Delaney an und betrachtet mit versteinerter Miene die neuen Leitplanken, die jene Stelle markieren, an denen die Belgetti in seinem Fahrzeug verbrannte. Damit ist die Grundspannung für den Film erzeugt: In Le Mans zu fahren, oder Rennfahren überhaupt, ist 'a professional bloodsport', wie es Delaney später selbst formuliert - der Tod fährt immer mit.

Bevor es jedoch zur maximalen Beschleunigung auf dem ersten Metern des Rennens kommt, entschleunigt der Film: Die eigentliche Handlung beginnt mit dem Sonnenaufgang am Renntag. Man erlebt (in Originalaufnahmen vom Renntag am 14. Juli 1970) wie sich die Polizei rüstet, wie sich die bereits eingetroffenen Zuschauer in ihren Zelten räkeln oder noch ein wenig länger in Schlafsäcken auf der Erde liegend schlafen. Autokolonnen nähern sich der Rennstrecke. Über allem eine Ansagerstimme, die die wichtigsten Fakten über das Rennen zusammenfasst. Schliesslich tickt die Uhr der Startzeit um 16 Uhr entgegen. Die letzten fünf Minuten, wie auch die bald folgenden ersten drei Rennminuten, werden Sekunde für Sekunde und ohne Auslassung ausgekostet. Die Fahrer schlüpfen in ihre Wagen, werden festgezurrt, während Zehntausende entlang der Strecke still werden. Als Delaney eine Minute vor dem Start des Heckfenster schliesst, erstirbt auch jedes Geräusch. Nur ein Klopfen wie das eines Herzens bliebt. Es wird lauter und lauter, schneller und schneller. Rast schliesslich, als der Rennmarschall die Fahne zum Start hebt. Und wird erst unter dem Aufheulen der Motoren unhörbar.

Das folgende Rennen wird von der Rivalität zwischen Gulf-Porsche und Ferrari bestimmt. Hauptrivale von Delaney ist Erich Stahler, der Delaney kurz zuvor auf dem Nürburgring geschlagen hat. Beide werden das Rennen immer in Schlagdistanz zueinander fahren. Ihr packender Zweikampf in der letzten Runde ist schliesslich die Krönung des Films. Doch bevor es dazu kommt, erlebt der Zuschauer die Dramatik und die Langeweile eines Rennens: Es kommt zu furchterregenden Unfällen, doch die meiste Zeit verstreicht fast belanglos. Das Publikum an der Strecke schlägt sich die Zeit im Vergnügungspark tot, während im Fahrerlager nicht viel geschieht. Die Kamera (und der etwas gewöhnungsbedürftige Soundtrack) versteht es raffiniert, das Nebeneinander heulender Boliden und gemächlichen Familienlebens einzufangen. Und sie lässt keinen Zweifel, wo die wahre Spannung des Lebens liegt. Nicht viel geschieht auch zwischen Lisa und Delaney, die sich immer wieder über den Weg laufen, offenbar voneinander angezogen, doch liegt zunächst der Abgrund eines Rennfahrertods zwischen ihnen. Erst der dramatische Unfall am zweiten Renntag, in den auch Delaney verwickelt ist, bricht das Eis. Dabei kommt es zu jener Szene und zu jener Aussage Delayneys, die diesen Film für immer in das Bewusstsein von Motorsportenthusiasten gebrannt hat:

Delaney: This is a professional bloodsport. And it can happen to you. And then it can happen to you again.
Lisa: When people risk their lives, shouldn't it be for something very important?
Delaney: It had better be.
Lisa. But what is so important about driving faster than anyone else?
Delaney: A lot of people go through life doing things badly. Racing is important to men who do it well. With racing ... it's life. Anything that happens before or after is just waiting.

Der Film 'Le Mans' war ursprünglich als Dokumentarfilm gedacht. Die Rennaufnahmen wurden mit drei Kameras in einem Porsche 908 während des Rennens im Jahre 1970 gemacht. McQueen beugte sich später erst der ökonomischen Notwendigkeit und baute das Material zu einem Spielfilm aus. Auch wenn die dürftige Handlung und die langen Rennsequenzen den Film damals zu einem Kassenflop werden liessen, kann man sich heute schwerlich der elementaren Faszination durch die Rennmaschine entziehen, der dieser Film ein dauerhaftes Monument errichtet hat. Vorläufer dieser beeindruckenden Produktion ist der Formel-1 Film Grand prix - Édition Collector [FR Import] aus dem Jahre 1966, in dem Steve McQueen eine der Hauptrollen spielen sollte, was persönliche Differenzen mit den Produzenten jedoch vereitelten.

Leider bietet die vorliegende DVD keinerlei Bonusmaterial. Dies ist bedauerlich, da die Realisierung des Films einiges an technischen Geschick erfordert haben muss: Insbesondere die beachtlichen Aufnahmen der Rennszenen und vor allem die inszenierten Unfälle müssen in ihrer Zeit mit der damals verfügbaren Kameratechnik Herausforderungen gewesen sein. Die rezensierte DVD müsste deswegen abgewertet werden, volle Punkte erhält jedoch der Film, der nicht nur Zeitdokument ist sondern packendes Kino über die elementare Faszination, die von Rennmaschinen ausgeht.
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