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Produktinformation

  • Audio CD (22. August 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Interscope (Universal)
  • ASIN: B000ZK42QI
  • Weitere Ausgaben: Schallplatte
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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1. Intro
2. Lax Files
3. State of Emergency
4. Bulletproof Diaries
5. My Life
6. Money
7. Cali Sunshine
8. Ya Heard
9. Hard Liquor (Interlude)
10. House of Pain
11. Gentleman's Affair
12. Let Us Live
13. Touchdown
14. Angel
15. Never Can Say Goodbye
16. Dope Boys
17. Game's Pain
18. Letter to the King
19. Outro

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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Life And Times of The Game, 28. August 2008
Neben Lil Wayne's "Tha Carter III" ist es das wohl am Meisten erwartete Rap-Album 2008 im Mainstreambereich: "LAX" von The Game. Nach mehreren Verschiebungen ist es nun endlich erhältlich. Seine alte Posse, die G-Unit, hatte mit ihrem Werk ja kläglich versagt, daher stellten sich wohl alle die Frage, ob The Game es besser macht. Ja, sein Werk ist das deutlich stärkere, doch es weist auch einige Schwächen auf, doch dazu später. Wie man es von The Game kennt, holte er sich auch wieder hier massig Star-Producer ins Studio und wieder kommen sie fast alle aus dem Osten oder Süden, darunter befindlich u.a. Kanye West, DJ Toomp, J.R. Rothem, Cool & Dre, Nottz oder Hi-Tek. Die Gästeliste besteht zu einem Großteil aus Leuten aus dem R'n'B-Bereich wie Raheem DeVaughn, Ne-Yo, Latoya Williams oder Keyshia Cole, aber auch Ice Cube, Ludacris, Reakwon, Common und Nas mischen kräftig mit.
Nach dem Intro, das ebenso wie das Outro von DMX übernommen wurde, beginnt "LAX" mit "LAX Files", einem ruhigen und eher nachdenklichen Stück, das durch sein Klavierspiel und den Gesang von Feature Shorty Emotion bekommt. Was hier besonders auffällt ist, dass The Game sich raptechnisch deutlich weiterentwickelt hat und so stark flowt wie nie zuvor. Den einzigen West Coast Rapper neben Game hätten wir mit Legende Ice Cube auf "State Of Emergency". Besonders die elektrischen und pumpenden Elemente gehen hier ins Ohr, aber auch der Piano- und Streichereinsatz trägt zum weiteren Genuss bei und findet spätestens im Refrain von Ice Cube, der noch etwas an die alte G-Funk Zeit erinnert, seinen Höhepunkt. Dass ausgerechnet ein Song mit Lil Wayne zum echten Meisterwerk wird, ist schon eine kleine Überraschung, mit "My Life" aber tatsächlich der Fall. Cool & Dre setzten hier nicht wie üblich auf Synthie ohne Ende, sondern auf ein eher einfaches Klavierspiel, das seine Wirkung jedoch nicht verfehlt und sofort unter die Haut geht. The Game erzählt uns ruhig und abgeklärt über sein Leben, Weezy singt den Refrain mit leicht verzerrter Stimme, was sich recht nice anhört. Der erste Song, der ein wirkliches West Coast-Feeling aufkommen lässt, ist "Cali Sunshine", bei dem mit Bilal ein zweiter ehemaliger Schützling von Dr. Dre mit dabei ist. Insgesamt recht entspannt, so wie es sich für den Sonnenstaat gehört, leider kein wirklicher Reißer. Auch Atlanta ist in Form von Ludacris auf "LAX" vertreten. "Ya Heard" heißt das Stück von Luda und Game und ist wohl insgesamt der schwächste Track der Platte, was an dem doch eher nervigen Instrumental liegt, obwohl man sagen muss, dass besonders Ludacris sich hier richtig ins Zeug legt. Nach dem härteren und auch rockigen "House Of Pain" erreicht man eine kleine R'n'B angehauchte Phase. Viele Fans von The Game waren darüber nicht besonders begeistert, was bei "Gentleman's Affair" (feat. Ne-Yo), "Let Us Live" (feat. Chrisette Michelle) und "Touchdown" (feat. Raheem DeVaughn) sicher auch nachzuvollziehen ist, denn als besonders toll kann man sie beim besten Willen nicht bezeichnen, eher etwas eintönig. Dennoch sind sie alles andere als schlecht und man kann sie sich durchaus mal anhören. Mit "Angel" erreichen wir die zweite echte Bombe nach "My Life". Kanye West produzierte dieses Soundfeuerwerk und brachte mit Common auch gleich noch einen seiner Schützlinge mit. Das Lied ist traumhaft melodisch, chillig, aber auch dynamisch und durchgefunkt von vorne bis hinten, es lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen, man muss sich diesen Song einfach mal anhören, besonders weil mit Gentleman Common und Gangster The Game ja zwei völlig verschiedene Welten aufeinander treffen, aber perfekt harmonieren. Ein wahres Brett donnert mit "Dope Boys" auf einen zu. Treibende Beats, aggressive Synthesizer-Elemente, die besonders im Refrain zum echten Ohrwurm mutieren. Neben Game steht hier auch Travis Barker als Gast parat und macht wie der Gastgeber einen mehr als ordentlichen Job. Nach Hitsingle "Game's Pain" (feat. Keyshia Cole) erreicht man mit "Letter To The King" ein würdiges Ende von "LAX". Es ist eine der wenigen tiefgründigen Nummern, auf der The Game mal nicht prahlt, was für ein harter Hund er doch ist, was wohl hauptsächlich auf Lyricist Nas, der als Feature dabei ist, zurück zu führen ist. Alles in Allem eine schöne Nummer, die zum Nachdenken anregt und das Album angemessen ausklingen lässt.
Insgesamt wurde "LAX" ein recht ordentliches Werk, das zwar einige kleinere Durchhänger wegstecken muss, aber auch mit einigem an echt tollem Material aufwartet. Lyrisch gesehen darf man keine Weiterentwicklungen von The Game erwarten, dafür vom Flow. Die Gäste hätte man teilweise sicher besser auswählen können, sind insgesamt aber zufriedenstellend allerdings zu zahlreich. Größtes Manko ist bei "LAX" das selbe wie bei "The Documentary" und "Doctor's Advocate": es klingt einfach zu wenig nach West Coast. Ein Classic ist "LAX" trotz anderer Behauptungen der Fans definitiv nicht, genauso wenig wie die Vorgänger, dennoch für jeden zu empfehlen, der sich mit The Game anfreunden kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ------> L.A.X. <------, 30. Juli 2008
Nach seinem Debüt "The Documentary" und dem Nachfolger "Doctor's Advocate" legt uns Mr. Taylor sein drittes und nach eigener Aussage letztes Studioalbum vor. Hier die Einzelwertung:

02. LAX Files
Und gleich zu Anfang stimmen uns Game und J.R. perfekt auf das Album ein: eine wunderbare Piano-Melodie und ein wahnsinnig gefühlvoll gesungener Refrain verwandeln diesen Song zusammen mit Game's rauchiger Stimme in ein wahres Meisterwerk. Note:1

03. State of Emergency (feat. Ice Cube)
Hier kommt es noch dicker: Sirenengeheul und ein Brett von einem Beat (erneut JR Rotem) entführen den Hörer sofort in die Stadt der Engel, Westcoast-Veteran und Game's "Lieblingsrapper" Ice Cube sorgt im Refrain für Ohrwurmgarantie. Definitiv einer der besten Songs die Jayceon Taylor jemals auf die Menschheit losgelassen hat! "California ain't a state, it's an army!" Note: 1

04. Bulletproof Diaries (feat. Raekwon)
Jelly Roll, der schon für mehrere Westcoast Artists produzierte platziert hier einen kräftigen up-tempo Beat der zwar ins Ohr geht, doch leider nach gewisser Zeit etwas eintönig wird. Dennoch geben Game & Raekwon, L.A. & N.Y., ein gutes Team ab und sorgen hier für das nächste Brett. Note: 2+

05. My Life (feat. Lil' Wayne)
Und nun die 3. Single und meiner Meinung nach DER Song des Jahres. Cool & Dre aus Miami, die bereits bei Hate it or Love it" Traumarbeit leisteten, beweisen hier erneut eindrucksvoll ihr Talent und kreieren eine Melodie die sich gewaschen hat. Mr. Carter singt den Refrain (enthält Elemente aus "So Tired" von Birdman) mit Autotune, was keinesfalls von Nachteil für den Track ist. Game's Rap über das Leben in South Central Los Angeles passt perfekt. Note: 1

06. Money
Und wieder schlagen Cool & Dre zu: Diesmal geht's wie so oft ums liebe Geld, doch das tut dem Song ganz und gar nicht weh. Im Gegenteil, definitiv einer der besten Songs des Albums, da auch hier Beat und Melodie super mit Game's Rhymes harmonieren. From the block to the club i make it rain money... Note: 1

07. Cali Sunshine (feat. Bilal)
Hier ist der Name Programm, woran der Beat von Nottz keinen Zweifel lässt. Wunderbar groovig und lässig kommt er daher und bietet Game eine super Plattform um lyrisch zu glänzen, während Bilal im Refrain großartige Arbeit leistet. Note: 2+

08. Ya Heard (feat. Ludacris)
Der Anfang mit dem Sample von "Jam On It" (Newcleus) macht Lust auf mehr, doch sehr bald entpuppt sich der Beat als eher nervig und ganz und gar nicht auf den Niveau der Vorgänger Tracks. Ludacris wie gewohnt auf hohem Niveau, doch leider ist der Beat ganz und gar nicht nach meinem Geschmack, daher eigentlich Note 4, doch Luda zu Liebe geb ich ihm noch ne 3.

10. House of Pain
DJ Toomp zündet mit diesem Rhytmus eine wahre Bombe und stachelt auch Game zu Höchstform an. So energiegeladen war ein Beat selten, und der Refrain tut sein Übriges dafür dass der Song definitiv im Gedächtnis bleibt, wunderbar singt die weibliche Stimme "Welcome to Compton..." Note: 1

11. Gentleman's Affair (feat. Ne-Yo)
Ein Kommentar unter dem Song als er zum 1. mal im Netz zu hören war brachte es meiner Meinung nach auf den Punkt: "the song with Ne-Yo fucked the whole album!" Klingt ziemlich böse, stimmt aber leider. Ne-Yo hat einfach auf einem Game Album nichts verloren, der Beat (JR Rotem) hätte ebenfalls eher auf ein Chris Brown, Usher, oder eben Ne-Yo Album gepasst. Note: 4

12. Let us Live (feat. Chrisette Michelle)
Hier macht Scott Storch zum 1. mal seit "Make it Rain" positiv auf sich aufmerksam. Doch diesmal ist kein (!) Clubbanger, sondern ein eher ruhiger Song. Wunderbar düsterer Beat auf dem Game wieder mal seine Klasse beweisen kann und Chrisette Michelle den Refrain zum Hörerlebnis macht! Note: 1

13. Touchdown (feat. Raheem DeVaughn)
Auch hier fährt Game wieder die R'n'B Schiene doch diesmal nicht ganz so übel wie mit Ne-Yo. Der Beat von 1500 or Nothin' passt hier wesentlich besser, auch der Track nicht zu den Hightlights des Albums gehört mag er vielleicht die ein oder andere Lady begeistern.. ;-)
Note: 2-

14. Angel (feat. Common)
Kanye West versucht sich nun nach "Dreams" und "Wouldn't Get Far" noch etwas grooviger, was ihm auch gut gelingt. Überraschend smooth kommen Game und Common daher und mach den Song durchaus zu einer Bereicherung für das Album. Note: 2

15. Never Can Say Goodbye (feat. Latoya Williams)
Natürlich muss auch so ein Song sein: Trauer um die verstorbenen Homies. Der Song beginnt mit einer Radiosendung über den Tod von 2Pac und Biggie. Ervin "EP" Pope liefert einen wirklich passenden Beat ab der durchaus zum traurig-düsteren Thema passt und Ms. Williams liefert gute Arbeit im Refrain ab! Note 1-

16. Dope Boys (feat. Travis Barker)
Hier nun die 2. Single des Albums und eine absolute Sound-Bombe. Schnellster Beat des Albums und gleichzeitig einer der besten! Mit jeder Menger Freuer haut Game den Hörer aus den Socken und Travis Barker von Blink 182 an den Drums tut sein Übriges. Wer das ganze mal Live sehen will sollte sich Mr. Taylor's Auftritt bei Jimmy Kimmel auf Youtube ansehen! It's the Dope Boys Reunion! Note: 1

17. Game's Pain (feat. Keyshia Cole)
Die 1. Single kommt wieder etwas chilliger daher und verbreitet super Feel-Good Atmosphäre. Produziert wurde sie von Knobody. Auch Keyshia ergänzt Game perfekt.
Note: 1


18. "Letter to the King" (feat. Nas)
Dass Nas und Game sich gut ergänzen haben sie schon früher gezeigt, man denke nur an Hustlers" von Nas' HipHop is Dead". Diesmal zwar kein Dr. Dre Beat, aber Hi-tek gibt sich alle Mühe bei diesem sehr ruhigem Beat. Zu Nas' Rapkünsten brauch man nicht mehr viel sagen, er ist halt QB's Legende und auch hier lyrisch ne Klasse für sich! Überraschenderweise gibt sich auch Game hier mal eher bescheiden und lässt nicht den Gangster raushängen. Note: 1


Insgesamt muss man sagen ist Game erneut ein sehr gutes Album gelungen, auch wenn es vielleicht nicht für das Prädikat Klassiker" reicht. Um das zu erreichen hätte der ein oder andere Track weggenommen werden müssen. So sollte Game vor allem die R'n'B-Kollabos überdenken. Sicherlich sind Ne-Yo oder Raheem DeVaughn nicht die geeignetsten Gäste für ein Westcoast-Album. Lyrisch stößt bei Game immer wieder das extreme Name-Dropping auf, was für echte Fans wahrscheinlich dazugehört. Doch teilweise etwas zu oft kommen NWA, Dr. Dre, 2Pac, Biggie usw.. auf seinen Songs vor.
Ich hätte mir außerdem einige Tracks auf dem Album gewünscht die den Final Cut nicht überlebt haben, wie z. B. Big Dreams (absolute Bombe, ich sag nur Cool & Dre), Spanglisch (Game rappt Spanisch, sehr hörenswert!) und Ain't fuckin' with you (Prod, by Trackmasters, könnte vom Style her auch ein Dr. Dre Beat sein!).
Dennoch zusammen mit Carter III bisher mein Highlight im Rap-Jahr 2008!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kein Klassiker, dennoch gelungen, 31. August 2008
Von Chamillionaire (Lüneburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Seit 2005 gehört The Game zu den erfolgreichsten Rappern überhaupt. Nachdem sein Debut "The Documentary" noch viel Ünterstützung der G-Unit mitbrachte, hatte The Game Beef mit 50 Cent, sodass "Doctor's Advocate" ziemlich andere Features aufwies. Nun steht auch der langerwartete Nachfolger "LAX" in den Regalen. Wer einen Blick auf das Back Cover wagt, sieht sofort die vielen Features. Zu denen gehören unter anderem Ice Cube, Raekwon, Lil Wayne, Ne-Yo, Ludacris und viele mehr. Ob es wirklich schlau gewesen ist, so viele Leute mit dazu zuholen?
Auf dem "Intro", sowie auf dem "Outro" kriegt man DMX zuhören. Richtig beginnt das Album aber erst mit "LAX Files". Man kriegt sofort eine schöne Klaviermelodie auf die Ohren, welche traurig klingt. Der Refrain wird gesungen, allerdings ist hier kein Feature angegeben. Allerdings klingt die singende Stimme nicht ganz so toll, das hätte man besser machen können. Trotzdem ist der Track gelungen, was nicht zuletzt an der tollen Leistung von The Game liegt. Etwas härter geht es bei "State Of Emergency" zugange. The Game bildet hier mit Westcoast Legende Ice Cube ein gutes Duo. Vor allendingen die leicht düster wirkende Melodie, sowie der typische Ice Cube Refrain, können hier voll überzeugen. Zu "Bulletproof Diaries" hab ich eine geteilte Meinung. Anderseits nervt mich die Melodie total, doch im Refrain wechseln sich The Game und Gaststar Raekwon gut ab. Einer der besten Tracks des Albums dürfte die Single "My Life" sein. Die Melodie ist sehr schön, The Game rappt ernst und Lil Wayne steuert den Refrain bei. Dieses erledigt er wieder mit seiner neuen Elektrostimme, die er in letzter Zeit immer öfter einsetzt (zB auf Cassies neuer Single "Official Girl"). Nun kommt der erste richtige Solo Track des Albums, namens "Money". Die immer wieder auftönende E-Gitarre bringt jede Menge Abwechslung rein, alleine die Hook könnte besser sein. Nach dem chilligen "Cali Sunshine" kommt mit "Ya Heard" die Kollabo mit Atlanta Rapper Ludacris. Natürlich hatte ich riesige Erwartungen an den Track, schließlich gehört Ludacris zu meinen Lieblingsrappern. Doch gleich am Anfang wird klar, dass dieser Song die Erwartungen nicht erfüllt. Die Meldodie klingt irgendwie sehr modern und verspielt, was mal so gar nicht zu den beiden passt. Da hätte ich lieber einen typischen Westcoast Track oder eine Down South Bombe zuhören bekommen. "House Of Pain" gehört ebenfalls zu den Tracks, für die ich mich nicht so begeistern kann. Zum Glück kommt nun "Gentlemen's Affair" mit Sänger Ne-Yo. Der Rapper aus Compton weiß hier weiterhin zu gefallen und Ne-Yo steuert den perfekten Refrain bei, sodass der Track den letzten Schliff verliehen bekommt. Bei "Let Us Live" hätte ich mir auch eine sehr langsame, chillige Nummer gewünscht, denn dabei ist die Sängerin Chrisette Michele. Stattdessen klingt das Ganze leicht mystisch, nichts desto trotz mach die Sängerin ihren Job perfekt. Butterweicher Gesang. Sehr gut gefällt mir "Touchdown" mit Raheem DeVaughn, doch der darauffolgende Track "Angel" mit Midwest Rapper Common ist noch ein ganzes Stückchen besser. Dieser kommt mit seiner ausdruckstarken Stimme besonders gut zur Geltung. Der Track ist echt ein Meisterwerk, hier stimmt einfach alles. Einfach ein schöner Titel! Die ersten paar Sekunden von "Never Can Say Goodbye" bekommt man eine wunderbare Klaviermelodie zuhören, leider wird der Track dannach etwas härter. Einige dürften die Single "Dope Boys" schon kennen. Ein knallharter Track, jeder Rap-Hörer kommt hier auf seine Kosten. Ebenfalls sehr gelungen sind das chillige "Game's Pain", sowie "Letter To The King", welches leicht mystisch wirkt.
Das dritte Werk von Compton Rapper The Game ist sehr gut gelungen. Ab und zu gibt es ein paar Nummern die mir nicht gefallen, bestes Beispiel wäre da "Ya Heard", doch Tracks wie "State Of Emergency", "My Life", "Gentlemen's Affair" oder "Angel" machen das wieder wett. Ein Klassiker, so wie viele behaupten, ist "LAX" nicht. Dennoch ist es das bis dato beste Westcoast Album in diesem Jahr. Ich freue mich auf weitere Werke von The Game.

PS: Ich habe dieses Album bei Amazon bestellt, allerdings habe ich ein anderes Cover (das mit dem Rauch vor The Game)
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