Als Fan von eher tiefgründigeren Psychofilmen, aber auch Horrorliebhaber und absoluter Kitsch-Liebesfilm-Hasser sah ich diese Komödie eher zufällig und bin absolut begeistert! Man merkt deutlich, dass "Laws of Attraction" keine amerikanische Liebeskomödie ist (wie z. B. "Notting Hill", was mich persönlich überhaupt nicht überzeugen konnte), denn man kann über lustige Szenen und Witze sogar lachen und schmunzeln! Pierce Brosnan und Julianne Moore spielen ihre Rollen erfrischend menschlich-sympathisch, auf keinen Fall hysterisch-übertrieben. Natürlich ist der Film, wie so oft bei Komödien und gerade bei Liebesfilmen, nicht unbedingt zum Mehrfachanschauen geeignet, aber dennoch zur Aufmunterung sehenswert und sicher entdeckt der ein oder andere auch Szenen oder Gedanken, die ihm/ihr selbst bekannt vorkommen. Oder "wussten Sie, dass 80 Prozent der Frauen nur deshalb sagen sie seien zu beschäftigt für eine Beziehung, weil sie einsam sind?" Aber nun zur Geschichte, die zum Teil in Irland spielt und dessen Lebensart und Landschaft - wenn natürlich auch etwas übertrieben, wie dies in Komödien aber üblich ist - treffend dargestellt ist ...
Audrey Woods ist die erfolgreichste Scheidungsanwältin New Yorks, bis sie auf den Anwalt Daniel Rafferty trifft, der noch nie einen Scheidungsprozess verloren hat. Woods und Rafferty bekriegen sich vor Gericht, bekriegen sich privat, fühlen sich aber dennoch auf irgend eine Art vom anderen angezogen. Die ehrgeizige Audrey versucht dies zu verdrängen - ist doch in ihrem Leben kein Platz für ein Mann, vor allem als Scheidungsanwältin, die gegen Beziehungen ist, da diese ja zwangsweise zur Ehe führen müssen und Ehe etwas schlechtes sein muss; zumindest bekommt sie dies tagtäglich von ihren Mandanten vermittelt. Doch peu à peu geschehen seltsame Dinge, die die beiden dazu zwingen, sich mehr aufeinander einzulassen ...
Absolut sehenswert und absolut 4 bis 5 Sterne wert!