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Lawless Darkness
 
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Lawless Darkness

Watain Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (4. Juni 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Season of Mist (Soulfood)
  • ASIN: B003BNA9V8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84.402 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Death's Cold Dark
2. Malfeitor
3. Reaping Death
4. Four Thrones
5. Wolves Curse
6. Lawless Darkness
7. Total Funeral
8. Hymn to Qayin
9. Kiss of Death
10. Waters of Ain

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen genial, brutal, tiefschwarz, filigran,ein Meisterwerk mit Abstrichen, 19. Juni 2010
Von 
ThomasRS "Tom" (Remscheid) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lawless Darkness (Ltd.Edition) (Audio CD)
Jetzt wage ich mich nach unzählichen Durchläufen dann doch an die Rezension zu diesem Werk tiefschwarzer Tonkunst.

Wagen, da es unglaublich schwer ist, diese Platte angemessen zu besprechen. Zuviel passiert auf diesem Album. Es will Emotionen frei setzen, berühren und das ist eben schwer, analytisch in Worte zu fassen.

Wer die Band bisher nicht groß kennt: Watain kommen aus Schweden und spielen ortodoxen Black Metal der kompromisslosen Schule ohne Keyboards.

Wenn man mit den Vorgänger-Alben dieser Band vertraut ist, fällt gleich beim 1. Stück die Gewalt und Hektik auf, die einen förmlich überfällt. Kein langsamer Aufbau, keine dynamische Songentwicklung, sondern gleich auf die 12, aber in einer Art und Weise, die auch mich als Fan erstmal denken lies: "Was ist das? Wo ist die Struktur?"

Nach kurzer Zeit hat man sich an das - vermeitliche - Chaos gewöhnt, strukturierte Riffs übernehmen den Ablauf und ein roter Faden spannt sich durch das Stück. "Deaths Cold Dark" entwicklt sich somit sehr spannend und fordernd.

"Malfeitor", "Reaping Death" schlagen dann eher in die klassische Black Metal Kerbe, aber auf spielerisch extrem hohem Niveau, wovon sich andere Bands eine Scheibe abschneiden könnten. Nichts gegen Monotonie (die gehört nunmal zum Stilmittel vieler BM-Bands), aber die Tempi-Wechsel (songdienliche Drum-Rolls und Fill-Ins müssen auch im Black Metal offenbar kein Fremdwort sein), Riff-Variationen (eins hymnischer als das andere, um dann wieder gradlinig auf die 12 zu gehen) und das abwechslungsreiche infernalische Gekreische, was aber nie nervt und größtenteils verständlich bleibt (eher Mortuus von Marduk, als Varg von Burzum), machen dieses Album spannend, wenn auch extrem fordernd.

Den Höhepunkt des Albums bildet dann der Rausschmeisser "Waters of Ain" mit seinen fast 15 Min. Auch hier dominiert handwerklich perfekter Black Metal ohne Trendanbiederung, bis es dann in der 2. Hälfte weit rockiger zu Werke geht, was dem Stück extrem gut tut, Puristen aber vielleicht durchaus sauer aufstossen könnte.

Genrerell findet sich auf diesem Album im Detail viel, was nicht wirklich in die Schule des BM passt. Der Blues-Break in "Wolf`s curse" scheint ein Tribut an frühe Tiamat zu sein, viele Soli auf dem Album können durchaus auch mal die Atmosphäre torpedieren und die Produktion ist fast zu gut. Ich erwarte und will auch keine Kellerproduktion, aber ein paar Ecken, Kanten und rauhe Herangehensweise hätten dem Album gut getan.

Wer die letzen beiden Alben dieser Band mochte, wird hiermit teilweise seine Schwierigkeiten haben. "Sworn to the dark" war Dissection-Verbeugung und "Casus Luciferi" ein geniales, riff-orientiertes Album.

Auf "Lawless darkness" passiert viel, zuviel, wenn man ehrlich ist. Es braucht sehr viele Anläufe und auch dann will sich bei diesem Album eher Respekt vor den handwerklichen Leistungen einstellen, als Atmosphäre, zudem das Album mit 73 Min. (79 Min. mit Bonustrack) viel zu lang ausgefallen ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Das ist Jammern auf hohem Niveau und 4 dicke Punkte gibt es dennoch. Aber so erfüllend, wie die letzten beiden Scheiben finde ich die Neue dann doch nicht, eben aus genannten Gründen.

Vielleicht noch zur Aufmachung: Das Digi-Pack hat ein Cut Out Cover und ein geschmackssicheres Booklet mit allen Texten und Zeichnungen, die gut zur Musik passen. Zudem die Digi-Version noch mit einem Bonustrack aufgewertet wird ("Chains of death"-Cover von Death SS).

Liebhaber sollten aber zur Vinylversion greifen, die von Norma Evangelium Diaboli aufgelegt wurde, in einem Triple Gatefold Doppelvinyl (180g, schwarz) mit fettem 24seitigen Booklet und Poster daherkommt, ebenfalls mit Cut-Out Cover. Besser kann man eine Vinylversion kaum veröffentlichen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die derzeit beste Black-Metal-Band!!!, 25. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Lawless Darkness (Ltd.Edition) (Audio CD)
Die Überschrift sagt bereits alles: WATAIN waren und sind für mich DIE Black-Metal-Entdeckung der letzten Jahre. Es gibt meiner Meinung nach aktuell keine zweite Black-Metal-Band, die solch qualitativ hochwertige Alben veröffentlicht wie WATAIN.

Das neueste Opus "Lawless darkness" stellt dabei für mich nicht den Höhepunkt des Schaffens dieser Ausnahmekönner dar, jedoch ein weiteres absolutes Meisterwerk. Die Songs halten die perfekte Balance aus Komplexität und eingängigeren Passagen, sind angemessen atmosphärisch und in vielen Parts absolut majestätisch und erhaben.

Der Vorgänger "Sworn to the dark" ist mein bisheriges Lieblingsalbum der Schweden, da die Songs noch etwas mehr Variationen und dunkle Atmosphäre bieten als die des neuesten Werks, soll heißen: Die Songs von "Lawless darkness" unterscheiden sich untereinander nicht ganz so deutlich wie die von "Sworn to the dark", wobei innerhalb der Songs dennoch sehr, sehr viel passiert. Außerdem sind die Stücke insgesamt Midtempo-lastiger und bieten weniger rasend schnelle Parts als älteres Material.

Wer Black Metal gerne unverfälscht und atmosphärisch mag, jedoch seine Probleme mit eintönigem Geknüppel hat, ist hier genau richtig: Ständig werden Blastbeat- und Midtempo-Parts variiert, so dass die Musik NIE eintönig und langweilig wird. Insgesamt haben sich WATAIN auf "Lawless darkness" deutlich vom Dissection-Einfluss (der auf "Sworn to the dark" viel stärker herauszuhören war!) frei gemacht und bieten nun eine noch eigenständigere, wenn auch stärker Bathory-beeinflusste Stilistik.

Alle Daumen nach oben für diese Band - in der Hoffnung, dass sich die Band noch lange treu bleibt (was auch eine Veränderung von Album zu Album bedeutet!) und weiter ausschließlich starke Songs schreibt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Pechschwarze Überraschung aus Schweden, 8. Oktober 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lawless Darkness (Audio CD)
Wenn man an schwedischen Black Metal denkt, kommen den meisten wohl zunächst Marduk und Naglfar in den Sinn. Nach einer Mischung aus diesen beiden Bands und ein wenig Dissection klingen Watain dann auch auf "Lawless Darkness". Es gibt also brachiales Gepolter, versehen mit gerade dem richtigen Maß an Melodie um trotz aller Brutalität ausreichend gut ins Ohr zu gehen und zu keinem Zeitpunkt monoton oder gar langweilig zu klingen. Das ist natürlich auch dem Organ von Sänger Erik Danielsson geschuldet, der nicht ganz so infernalisch kreischt, wie man das von anderen Bands kennt. Die Vocals bleiben die meiste Zeit halbwegs verständlich, sind aber dennoch tiefschwarz und kraftvoll - eindeutig ein Pluspunkt. Auch bei der Instrumentalfraktion ist alles bestens, die Protagonisten verstehen ihr Handwerk ausgezeichnet und lassen nichts anbrennen. Gleiches gilt für die starke Produktion, die die vielen Feinheiten der teilweise doch recht komplexen Kompositionen ausgezeichnet zur Geltung bringt.

Eine Eingewöhnungsphase gibt es bei "Lawless Darkness" nicht. Ohne nenneswertes Intro eröffnet "Death's Cold Dark" auf infernalisch rasende Art eine CD, die einer Achterbahnfahrt gleicht. An reinem Black-Metal-Geknüppel, das auch Old-School-Fans erfreuen dürfte, gibt es allerdings neben dem Opener mit "Total Funeral" lediglich ein weiteres Stück zu hören. Bei allen anderen Tracks geht es zwar nicht minder brutal zur Sache, allerdings sind die Kompositionen wesentlich komplexer, es gibt Tempovariationen und einige interessante Melodien. Mir gefällt diese Abwechslung sehr gut - besonders hörenwert gleich beim zweiten Stück "Malfeitor", dessen Raserei immer wieder von stampfenden Midtempo-Parts á lá Immortal und fast schon "melodischem" Gesang unterbrochen wird. Hier sticht auch die tolle Gitarrenarbeit hervor, die sich was die Harmonien betrifft, gerne auch mal in Richtung Iron Maiden bewegt. Andere Anspieltipps sind die pechschwarz rockenden "Reaping Death" und "Four Thrones", die vor sich aufgrund einiger Mitschrei-Parts besonders gut für die Live-Umsetzung eignen dürften und das mit einigen Thrash-Zitaten versehene "Wolves Curse". Zuguterletzt sollte noch der Rausschmeißer "Waters Of Ain" genannt werden - ein über 14minütiges, verschachteltes Epos, das vom Aufbau her an eine Black-Metal-Version der komplexeren, neuen Iron-Maiden-Kompositionen erinnert.

Zusammengefasst ist zu sagen, das Watain den Black Metal natürlich nicht neu erfinden. Sie schaffen es allerdings sehr gekonnt, bekannte Versatzstücke zu ihrer ganz eigenen Version zu verquicken - und diese hat durchaus Wiedererkennungswert und Potential. Wer mit Melodien im nach wie vor beinharten und tiefschwarzen Sound leben kann, sollte ein Ohr riskieren... Wer allerdings auf wirklich altmodischen Black Metal steht, dürfte sich, wenn schon nicht an den Melodien, zumindest an der erstklassigen Produktion stören und sollte auf diese Scheibe verzichten. Für die Höchstwertung reicht es bei mir zwar aufgrund kleinerer Längen in der zweiten Hälfte des Albums nicht ganz, die Entscheidung war aber denkbar knapp.
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