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Lava - Opera Arias from 18th Century Napoli

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Musik

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Biografie

Die in Leipzig geborene Simone Kermes gehört zu den gefragtesten Sopranen im dramatischen Koloraturfach. Ihr außergewöhnlicher Stimmumfang prädestiniert sie besonders für die virtuosen Werke barocker Meister, wie Händel und Vivaldi, aber auch für die Sopranpartien und Konzertarien Mozarts, Haydns und Beethovens.
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Produktinformation

  • Orchester: Le Musiche Nove
  • Dirigent: Claudio Osele
  • Komponist: Hasse, Pergolesi, Porpora, Vinci, Leo
  • Audio CD (14. August 2009)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Dhm (Sony Music)
  • ASIN: B002E9HXM8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.558 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tu Me Da Me Dividi - Aria Di Aristea. Atto II, Scena 9.
2. Morte Amara - Aria Di Quinto Fabio. Atto II, Scena 10.
3. Se Non Dovesse Il Pie' - Aria Aggiunta/Insertion Aria/Einlagearie
4. Fra Cento Affanni E Cento - Aria Di Arbace. Atto I, Scena 2.
5. Manca Sollecita - Aria Di Cleonice. Atto III, Scena 1.
6. Come Nave In Mezzo All'Onde - Aria Di Siface. Atto II, Scena 4.
7. Lieto Così Talvolta - Aria Di Farnaspe. Atto I, Scena 16.
8. Perché Se Tanti Siete - Aria Di Berenice. Atto III, Scena 7.
9. No! Che Non Ha La Sorte... Vo Solcando Un Mar Crudele - Recitativo E Aria Di Arbace. Atto I, Scena 15.
10. Tocco Il Porto - Aria Di Quinto Fabio. Atto III, Scena 6.
11. Tu Dici Ch'Io Non Speri... L'Augelletto In Lacci Stretto - Recitativo E Aria Di Araspe. Atto II, Scena 4.
12. Mentre Dormi Amor Fomenti - Aria Di Licida. Atto I, Scena 9.

Produktbeschreibungen

Auf ihrer neuen CD präsentiert die Sopranistin Simone Kermes wiederentdeckte Opernperlen aus dem Neapel des 18. Jahrhunderts. Arien voller Poesie, Leidenschaft und Ekstase, die mit dem Neapel und dem Vesuv alle auf irgend eine Weise zu tun haben. Von Sturmwind aufgepeitschte Meereswogen, ein Schiff, das in allerletzter Minute den Hafen erreicht, Vogelgezwitscher, Hörnerschall - Liebe, Leidenschaft, Tod, Wahnsinn und die Wehklagen unglücklich Verliebter: Simone Kermes und Le Musiche Nove unter der Leitung von Claudio Osele lassen die italienische Oper des 18. Jahrhunderts mit ihrer Pracht und musikalischen Opulenz wieder auferstehen. Orchestergründer Claudio Osele, der auch schon Cecilia Bartoli zum erfolgreichen Konzeptalbum verhalf, hat die Manuskripte von Pergolesi, Porpora, Vinvi, Leo und Hasse aus Bibliotheken in ganz Europa zusammengetragen; neun von zwölf Arien sind Welt-Ersteinspielungen.

Von Fono Forum wurde die CD zur "Platte des Jahres" gewählt mit folgender Begründung: "Lava – von der vulkanischen Simone Kermes gesungen; nicht jeder Triller und jede Koloratur perfekt, aber eine unglaublich mitreißende, moderne Interpretation.“

„Die voll entfaltete Vielschichtigkeit und der Detailreichtum der Orchestersätze, die aberwitzige Virtuosität der Kantilenen, die an der Wortmächtigkeit der Metastasio-Libretti sich entzündende Ausdruckskraft dieser Hochspannungsarien mit Eventcharakter – all dies vermag die vorliegende Aufnahme wahrhaft packend zu vermitteln. Dem hervorragend präparierten Orchester Le Musiche Nove fehlt es zu keiner Zeit an Energie, Präzision und Klangvielfalt, und Simone Kermes steht den Instrumentalisten in puncto Ausdrucksstärke nicht nach: Fetzige Koloraturen, herausgeschleuderte Spitzennoten, skandierte und gehauchte Brustregistertöne, lyrische Honigströme in langsamen Arien – die bedingungslose Hingabe der Sängerin an das Repertoire ist bewundernswert und ergreifend.“
(Rondo, 25.09.09)

„Die zurzeit eigenwilligste, wildeste Barock-Diva“
(Münchner Merkur, 30.09.09)

„Hypervirtuos, aufgedreht bis zum Anschlag […] stürzt sich Simone Kermes […] hier per Kopfsprung ins 18. Jahrhundert. […] riskante Repertoire-Eroberungen, denen man kaum je auf der Bühne begegnen wird.“
(RBB Kulturradio 08.09.09)


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bajazet30 am 14. August 2009
Format: Audio CD
Kermes ist eigentlich immer eine hervorragende Interpretin! Die Qualität ihrer CD-Aufnahmen hängt daher von Kriterien wie Dirigat, Repertoire und Aufnahmetechnik ab. Und erfreulicherweise stimmt hier endlich einmal alles: Das Dirigat ist flott, akzentuiert, feurig - eben richtig neapolitanisch. Kermes wird hier adäquat begleitet und darf sich als Sängerin - ganz im Sinne der spätbarocken Aufführungspraxis - voll entfalten. Hier wird sie - Gott sei Dank - nicht von einem schnarchigen Alan Curtis oder einem behäbigen Katschner eingeengt. Auch die Aufnahmetechnik ist hervorragend: Kermes' Stimme wird optimal eingefangen und sie klingt nicht so, als würde sie zu weit vom Micro entfernt stehen, wie man bei Marcon (DGG) den Eindruck hat, wo das Orchester sehr weit im Vordergrund steht. Doch das Hauptargument für den Kauf der CD ist die fantastische Repertoireauswahl, bestehend aus etlichen Weltersteinspielungen. Hier wird einem alles geboten, was der neapolitanische Stil zu bieten hat: Berückend schöne Lamentos, wahnwitzige Verzierungen in den Bravourstücken ("Meeressturmarien"), wunderbar Arien im "galanten Stil" sowie affektgeladene Ausbrüche. Es wird einem ein wirklich abwechslungsreiches Potpourri spätbarocker Musik präsentiert, was verdeutlich, dass es neben Händel und Vivaldi auch noch eine Reihe anderer genialer Komponisten gab (Leo, Hasse, Vinci, Pergolesi etc.), deren Musik zu unrecht in Vergessenheit geraten ist.
Und darüber hinaus wird auf höchstem Niveau gesungen. Ich denke, es ist müßig, hier noch die technischen und interpretatorischen Fähigkeiten von Simone Kermes zu preisen, beides ist inzwischen hinlänglich bekannt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rainer Erkens am 11. Oktober 2009
Format: Audio CD
Eine ganz einfach wunderbare CD. Zunaechst einmal verdient Simone Kirmes fuer ihre Entdeckungsarbeit hoechstes Lob. Erstaunlich, welche Wunderwerke sie ans Tageslicht befoedert - und wie grandios sie gesungen und gespielt werden. Ein absolutes Muss fuer jeden Freund barocker Opernfreuden. Da regt sich nur eine Frage: wann kommt endlich die erste Gesamtaufnahme einer der Opern Porporas? An Appetithaeppchen fehlt es ja laengst nicht mehr.
Alles in allem: fuer mich die CD des Jahres. Weiter so, Simone!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 25. August 2009
Format: Audio CD
Lava,das Motto dieser Aufnahme,erweckt Erwartungen.Wenn Frau Kermes ihre Arbeit in schönsten Sächsich erklärt und mit den Augen rollt, wenn man die roten Haare sieht, das rote outfit, werden diese Erwartungen verstärkt. Höre ich die Arie "Perchè se tanti" und andere scheinen sich dies ja auch zu erfüllen.

Aber wirklich angerührt bin ich von den leisen Stücken, wie Morte amara. Dieses leises, ein wenig flehende Singen berührt mich sehr. Solche Stücke machen mir die Stimme angenehm, stimmen mich für diese Sängerin ein. Das hat mit "Lava" nun weniger zu tun.

Auch ihre Temperamentsausbrüche sind angemessen.Sie enttäuscht meine Erwartungen nicht. Aber ich höre aus der Grundstimmung heraus diese CD.

Ich kann auch nicht feststellen, dass das Orchester zu dünn spiele.
"Kermes und das Alte-Musik-Ensemble "Le Musiche Nuove" unter Leitung von Osele entfesseln fantasievoll die emotionale Kraft, den Affektgehalt der einzelnen Opernausschnitte. So sind einige Sturm-Arien dabei, in denen die Stimme zum Schiff inmitten der Klangwogen wird. Die weit gespannten Melodiebögen mit ihren großen Sprüngen gestaltet Kermes einfach mitreißend." meint Dagmar Penzlin im NDR.

Dieser Einschätzung möchte ich mich anschliessen.

Ich höre diese Aufnahme gerne und kann sie weiterempfehlen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein kritisches Ohr TOP 1000 REZENSENT am 13. Oktober 2009
Format: Audio CD
Sehr erfreulich an "Lava" ist die hohe Zahl an Ersteinspielungen, die ein geglücktes Gegenbild zu der monotonen Händel-Lastigkeit in Arienalben mit Barockmusik der letzten Jahre darstellt.
Diskutieren kann man hingegen über so manche Eigenheiten der Interpretation. Natürlich verfügt die Kermes über ein grandioses Material und erhebliche Stilsicherheit, doch schlägt sie mit so manchen unnötig "dramatischen" Manierismen -besonders in den Dacapo-Verzierungen- meinem Empfinden nach erheblich über die Stränge, was völlig unnötig ist. Hinzu kommt, dass ihr sehr feminines, hohes Timbre für die teils in Mezzolage komponierten Kastratenarien nicht unbedingt ideal ist. (Wer diesbezüglich einen besseren Eindruck bekommen möchte, höre sich Bartolis Sacrificium an!)
Leider reichlich missglückt ist die bei den neapolitanischen Arien so wichtige Orchesterbegleitung. Das kleine Ensemble unter Leitung von C.Osele musiziert -völlig im Widerspruch zu den eindeutigen musikhistorischen Quellen- nur in solistischer Besetzung, was eine viel zu dünne klangliche Basis für die großen Stimme der Kermes gibt und besonders in den Stücken mit Bläsern zu einer sehr unglücklichen Klangbalance führt. Hier hat man an der falschen Stelle gespart, was für Kantaten oder Sakralwerke noch passen mag, versagt bei den Opernarien leider völlig. So ist der Gesamteindruck dieser CD etwas zwiespältig, insgesamt hat man hier leider die Chance vertan, einem zu Unrecht vernachlässigten Repertoire zu größerer Aufmerksamkeit zu verhelfen.
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