... und kurz zusammengefasst: es endet für Tom Sharpe relativ unspektakulär und abrupt, nachdem man einen langen Mittelteil eine vor sich hindümpelnde Geschichte gelesen hat. Diese ist schnell zusammengefasst: Familie mit seltsamem Gebahren verschwindet langsam von selbst in alle Welt, eine selbsterträumte Rosamunde-Pilcher-Hauptfigur angelt sich einen Buchhalter, der den gemeinsamen Sohn unerträglich ähnlich findet - und zu guter Letzt gibt es noch den vielleicht-Gaunerbruder samt gelangweilter Ehefrau.
Auf den ersten Seiten baut sich eine leicht merkwürdige Familiengeschichte auf, die bereits im dritten Kapitel über den größten Teil der Seiten einfach verschwindet - mir war der Zusammenhang zwischen diesen beiden Teilen bis kurz vorm Finale nicht klar, woher auch, er wird nicht dargestellt. Die übliche irrwitzige, sich selbst andrehende Spirale, in der sich die Hauptpersonen älter Bücher wie "Puppenmord" oder "Klex in der Landschaft" befinden - sie existiert einfach nicht. Insgesamt bleiben in diesem Buch die wenigen Figuren blass, leblos, unoriginell mit sich selbst beschäftigt und in keiner Weise so skurril und absurd, wie man es aus den bisherigen Bücher kennt.
Und das Finale verdient den Namen nicht. Bums, aus, "ja, mein Schatz". Feierabend. Vielleich hätte Tom Sharpe den Mittelteil um ca. 100 Seiten kürzen können, und als Schluss dranhängen...
Für Tom Sharpe-Fan eine herbe Enttäuschung, für andere ein Buch, das man lesen kann, aber nicht wirklich lesen muss...