Ich heiße Nils und bin 5 Jahre alt. Jeden Morgen frühstücken meine Eltern und ich gemeinsam. Danach bringt meine Mutter mich in den Kindergarten. Ich gehe sehr gerne in den Kindergarten, denn dort gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Aber heute war plötzlich alles anders als sonst. Wir saßen am Frühstückstisch und Papa las wie immer die Zeitung.
Mama trank eine Tasse Kaffee und aß ein Butterbrot. Ich saß auf meinen Stuhl und kratzte ständig an meinem Kopf herum.
"Nils was ist los, wieso kratzt Du denn ständig auf Deinem Kopf herum?", fragte meine Mutter. "Weiß ich auch nicht, es juckt jedenfalls immerzu so schrecklich", antwortete ich ihr.
"Komm, lass uns mal auf Deinen Kopf sehen", sagte Mutter. "Oh je, oh je! Das kann doch nicht wahr sein, was ich da sehe", stöhnte Mutter und war ganz erstaunt.
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"Klaus, kannst Du mir bitte mal einen Kamm und eine Lupe holen?", fragte Mama meinen Vater. "Warum denn?", fragte mein Vater ganz erstaunt. "Jetzt mach doch schon", antwortete Mama ganz ungeduldig. Mein Vater erschien nach kurzer Zeit wieder und brachte den gewünschten Kamm und die Lupe auch gleich mit.
Mama stellte sich hinter mich und kämmte Strähne für Strähne durch mein Haar hindurch. "Siehst Du auch, was ich jetzt sehen kann?", fragte sie ganz erregt meinen Vater und zeigte dabei auf meinen Kopf.
"Ja, unser Sohn hat ganz kleine Tiere auf seinem Kopf", sagte Vater plötzlich ganz aufgeregt und zeigte dabei auf meine Haare.
Ich fühlte mich auf einmal nicht mehr so wohl und spürte immer noch dieses Jucken auf meinen Kopf. Außerdem wollte ich jetzt sofort wissen, was sich da auf meinem Kopf befand.
"Du hast leider Läuse auf Deinem Kopf", sagte Mama mit ernstem Gesicht und deutete auf meinen Kopf...
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"Ich bin Lausi, ha, ha, ha!
Lebe auf Deinem Kopf, ja, ja
und find es dort so wunderbar!
Der Mensch denkt sich, oh welch ein Schreck,
wie krieg ich bloß die Laus da weg.
Die Laus ist klein und lebt in einem Volke dort ganz fein,
denn sie mag ja auch nicht gern alleine sein.
Ja, ja ich bin die Lausi ha, ha, ha
und fühl mich wohl bei Dir ja, ja.
Ich bin zwar noch recht klein,
doch für die Menschen meistens gar nicht fein!
Bekommt keinen Schrecken. Wenn man mich durch eine Lupe betrachtet, sehe ich aus wie ein großes Ungeheuer. In Wirklichkeit bin ich aber ganz winzig klein. Ich bin nur 3 Millimeter groß und meine Farbe ist grau. Ich habe aber trotzdem immer großen Hunger und esse zwei bis dreimal am Tag. Morgens frühstücke ich, mittags und abends esse ich besonders gerne..."
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