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Laurel und Hardy: Ihr Leben, ihre Filme
 
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Laurel und Hardy: Ihr Leben, ihre Filme [Gebundene Ausgabe]

Christian Blees
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 3. Dezember 2002 --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Trescher Verlag; Auflage: 4., aktualis. u. erw. Aufl. (3. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897940221
  • ISBN-13: 978-3897940222
  • Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 20,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 913.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Stan Laurel und Oliver Hardy waren das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte. Daß beide weitaus mehr waren als 'Dick und Doof', als die sie die meisten deutschen Zuschauer kennengelernt haben, zeigt dieses Buch. Ausführlich beschreibt es den Werdegang der beiden Schauspieler, ausgehend von ihren Solojahren bis hin zum traurigen Ende ihrer gemeinsamen, glanzvollen Karriere. Darüber hinaus werden sämtliche der insgesamt über hundert Filme des Duos ausführlich vorgestellt.

Über den Autor

Christian Blees, geboren 1964, ist seit seinem Studium an der FU Berlin als freischaffender Journalist und Autor in Berlin tätig. Neben Buchveröffentlichungen verfasst er auch Hörspiele und Features.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist für alle Fans von Stan und Olli eine tolle Fundgrube. Im Anschluss an einen ausführlichen Teil zum Leben und Schaffen unserer beiden Lieblinge wird jeder Film ausführlich mit Inhaltsangaben, Besetzung und oft tollen Fotos vorgestellt. Gut ist, dass immer erwähnt wird, unter welchem Titel die Filme in der berühmten "Dick und Doof"-Serie im ZDF gelaufen sind. Das Buch ist größten Teils witzig geschrieben, ohne unkritisch zu sein. Aber die Liebe des Autors zu Stan und Olli ist spürbar. Sehr gut gefällt mir der umfangreiche Anhang mit den Filmtiteln. Der macht es einfach, jeden Film zu identifizieren. Insgesamt ein unverzichtbares Nachschlagewerk, das auch optisch was hermacht.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nach der schon lange vergriffenen Goldmann-Citadel-Filmbuch Reihe "Stan Laurel und Oliver Hardy und ihre Filme" endlich wieder ein deutsches Filmbuch über das Kult-Duo unserer Jugendjahre. Mit vielen Bildern und informativem Text wird Film um Film vorgestellt. So sollten Filmbücher immer sein !
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neuauflagen: warum?? 25. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zum Zeitpunkt der Erstauflage mag dieses Büchlein ja noch eine ganz nette Lektuere gewesen sein, waren deutschsprachige Filmbücher da überhaupt eher rar. Aber viel mehr als das Prädikat, das erste rein deutsche Laurel-und-Hardy-Buch zu sein, hatte das Werk aber schon damals nicht zu bieten. Und auch dieses vermeintliche Verdienst ist rein formaler Natur, hatte doch Michael Hanisch in seinem 1976 erschienenen Buch "Uber sie lach(t)ten Millionen" gleich Buster Keaton und Haold Lloyd mit behandelt. Und William K. Eversons herrliches deutsches Goldmann-Filmbuch von 1980 war eine Adaption eines US-Standardwerkes aus dem Jahr 1967, wenngleich eine höchst gelungene mit signifikanten Ergänzungen von Joe Hembus für den deutschen Leser.

Was erwartet dieser nun von einem deutschen Buch über US-amerikanische Komiker? Nun, natürlich doch nicht nur nacherzähltes Bekanntes, sondern vor allem neue Fakten und Einsichten, vielleicht auch aus dem spezifischen Blickwinkel des europäischen Kulturkreises. Auch das hatte Hanisch bereits in den 70ern geliefert, wenngleich seine "sozialistische" Sichtweise einem heute eher ein leichtes Schmunzeln abnötigt. (Kleiner Diskurs: Wie schade, dass sich der Journalist Wolfram Tichy nie dem Team gewidmet hat. Seine Bücher über Chaplin, Keaton und Lloyd und sein Langdon-Essay sind auch noch heute höchst lesenswert.) Oder der deutsche Leser erwartet eben auch ganz selbstverständlich deutsche Rezeptionsgeschichte. Da hatte für Stan und Ollie der verdienstvolle Joe Hembus den Grundstein gelegt, als er die deutsche Ausgabe des Everson um eine vergnügliche Kompilation der Theo-Lingen-Einleitungen für die Spielfilmfassungen des ZDF ergänzte und als Pionierarbeit eine erste Liste von deutschen Kino- und TV-Titeln erstellte. Das war nur die Spitze des Eisberges, den erst vor kurzem Norbert Aping in seinem vorbildlichen und vergnüglich zu lesenden Mammutwerk mit dem schön provokativen Titel DAS DICK UND DOOF BUCH völlig sichtbar gemacht hat. Echte Filmforschung nennt man das.

Derartiges oder sonstiges Neues lernt man bei Blees so gut wie gar nicht. Zwar werden ein paar (obendrein teils fehlerhafte, hoffentlich wenigstens in den Neuauflagen korrigerten) Informationen zur deutschen Rezeptions- und Bearbeitungsgeschichte geliefert. Aber vor der wirklich erforderlichen, intensiven Recherchearbeit zu diesem Komplex hat sich der Autor doch ganz offenbar gescheut. So bietet er eigentlich wenig mehr als eine Nacherzählung von Eversons Filmbeschreibungen: die deutschen Titel-Listen bleiben auch weiterhin lueckenhaft, und Informationen zu aktuell erhaeltlichen Videoveroeffentlichungen, DVDs findet man ohnehin besser, und vor allem aktueller, im Netz auf den Webseiten ruehriger Wuestensoehne.

Fazit: Wer das definitive Werk zur Geschichte von Laurel und Hardy in Deutschland sucht, greife besser gleich zu Apings anspruchsvollem Standardwerk, das übrigens nicht nur faszinierende Sychron-, Rezeptions- und Fassungsgeschichte bietet, sondern eben auch sämtliche Stan-und-Ollie-Filme grundlegend beschreibt. Und wer klassische deutsche Laurel-und-Hardy-Bücher möchte, sollte versuchen, antiquarische Ausgaben von Everson/Hembus und Hanisch zu finden. Alle diese Bücher sind übrigens erheblich ansprechender geschrieben als Blees' Buch. Eine Neuauflage von Goldmanns Klassiker Everson-Hembus, das wäre ein Grund zur Freude gewesen. Blees hingegen ist allenfalls etwas für den Komplettisten.

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