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Laurel Canyon
 
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Laurel Canyon

Frances McDormand , Christian Bale , Lisa Cholodenko    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als der junge Psychiater Sam (Christian Bale), der Sohn der Musikproduzentin Jane (Frances McDormand), seine Freundin Alex (Kate Beckinsale) in das Haus seiner Mutter mitbringt, geht er davon aus, dass sich Jane nicht dort befindet -- aber eine Verzögerung bei der Aufnahme eines Albums mit einem britischen Rockmusiker namens Ian (Alessandro Nivola) hat sie im Haus aufgehalten. Sofort lösen Spannungen innerhalb Sams unkonventioneller Erziehung eine Reihe von Betrügereien und Reizgesprächen aus, welche die Beziehung zwischen ihm und Alex zu zerstören drohen.

Die Regisseurin Lisa Cholodenko besitzt ein gutes Gespür für bestimmte Verhaltensweisen, wobei sie Ärzte und Musiker dadurch skizziert, wie sie miteinander reden und sich gegenseitig begrüßen -- es ist beinahe wie eine anthropologische Studie verschiedener Stämme. Laurel Canyon hat keine so fokussierte Geschichte wie High Art, Cholodenkos vorhergehender Film, und manche Zuschauer finden vielleicht die Art und Weise, wie sich die Charaktere verändern, ein wenig zu subtil, aber andere werden sicher von der nuancierten Darstellung erfreut sein. --Bret Fetzer

VideoMarkt

Wegen eines Jobs zieht Harvard-Absolvent Sam gemeinsam mit seiner Verlobten Alex von der Ostküste nach Los Angeles. Dort lassen sich die beiden im Haus von Sams Mutter Jane, einer alternden Plattenproduzentin, nieder. Doch da stellt sich heraus, dass sie in ihrem neuen Heim am Laurel Canyon, seit Jahrzehnten eine Musiker-Hochburg, nicht allein sind. Denn Jane nimmt gerade in dem zum Haus gehörigen Tonstudio eine Single mit einer jungen Rockband auf. Und so kommt es schon bald zu unerwarteten amourösen Verstrickungen.

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In ihrem zweiten Film beleuchtet Autorin/Regisseurin Lisa Cholodenko ("High Art") auf ebenso niveau- wie liebevolle Art den Zusammenprall zweier Welten. Die der Rockmusik, verkörpert durch Charakterschauspielerin Frances McDormand ("Fargo"), und die eines bürgerlichen Arztes, gespielt von Christian Bale ("American Psycho"). Die sorgfältig fotografierte, dialoglastige Mutter-Sohn-Geschichte ist durchwegs bestens besetzt. Für Fans von Sex, Drugs & Rock'n'Roll.

Blickpunkt: Film

Man kann sich keine bessere Besetzung vorstellen: Nach 'Almost Famous' brilliert Frances McDormand wiederum in einer Mutterrolle. Diesmal allerdings quasi mit vertauschten Rollen. Während sie in 'Almost Famous' ihren Sprössling mit allen Mitteln vor den Gefahren von Sex, Drugs and Rock'n'Roll schützen will, ist sie ihnen in 'Laurel Canyon' als erfolgreiche Musikproduzentin selbst ausgesetzt. Lisa Cholodenkos witzig-nachdenklicher Film lief als einer der herausragenden Beiträge in der Quinzaine des Réalisateurs 2002.

Die sorgfältige Kamera von 'Memento'-Kameraman Wally Pfister und das schnelle, dialoggetriebene Drehbuch, für das die Regisseurin verantwortlich zeichnet, schwankt zwischen dem leise erzählten Alltagshorror einer komplizierten Mutter-Sohn-Beziehung und dem riesigen Komik-Potenzial einer Sex-Drugs-and-Rock'n'Roll-Generationsgeschichte. Ein Teil der Komik ebenso wie der Dramatik resultiert aus den unvereinbaren Lebensmustern von Mutter und Sohn, und man ahnt, welche Konflikte sich in der Vergangenheit abgespielt haben müssen. Frances McDormand triumphiert in dem Part einer wilden 68erin, der Musikproduzentin Jane, die ihr erfolgreich-stressiges Berufsleben ganz natürlich mit ihrem Privatleben verknüpft und die Partner - meist die Musiker, mit denen sie arbeitet - wie die Bands wechselt, die sie produziert. Folgerichtig muss sich der Sohn anders entwickeln: Sam (Christian Bale), ein ernsthafter junger Mann mit Abschluss der Harvard Medical School, zögert, der Mutter seine junge Verlobte Alex (Kate Beckinsale) vorzustellen. Und er hat allen Grund dazu. Der angehende Psychiater kehrt mit Alex nach L.A. zurück, um eine Stelle in einer Klinik anzutreten. Er wähnt die Mutter in ihrem Strandhaus und erhofft sich Frieden für sich und Alex, die eifrig an ihrer Dissertation arbeitet, aber bald mehr Interesse am Lebensstil der Mutter und der Band als an ihrer wissenschaftlichen Karriere zeigt. Ihre aufreizende Unschuld wiederum weckt die Neugier und Fantasie sowohl der Mutter als auch ihres wesentlich jüngeren Freundes, dem Sänger und Lebenskünstler Ian (Alessandro Nivola). Bei einer Party im Chateau Marmont wird sich Jane in letzter Sekunde der Konsequenzen ihres Handelns bewusst. Auch der in Verwirrung gestürzte und von einer attraktiven Kollegin in Versuchung geführte Sam besteht seine Feuerprobe.
Durchaus ernsthaft, aber immer unterhaltsam reflektiert der Film, wie Mutter und Sohn sich aus der Isolation ihrer Lebenswelten aufeinander zu bewegen.
Am Ende scheint ein Zusammenleben im legendären, titelgebenden Laurel Canyon, der in den 70ern und 80ern für sein ausuferndes Partyleben in der Musikszene berühmt war, möglich. Cholodenko mischte in den Soundtrack Stücke von Bands wie Sparklehorse und Sebodah, T Rex, Roxy Music und Steely Dan. Selbst ein Valley Girl und Absolventin der Columbia University Film School in New York lief ihr erster Film 'High Art' bereits 1998 erfolgreich auf internationalen Festivals. Mit 'Laurel Canyon' gelingt Cholodenko, offensichtlich inspiriert von 70er Kinolegenden wie Mike Nichols und Bob Rafelson, ein genaues, wenn auch etwas dialoglastiges Zeitporträt und ein intensives Amerika-Kaleidoskop, das vor allem vom Charme der großen Frances McDormand als potrauchendem ewigem Hippie lebt. boe.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Witzig-nachdenkliches Drama um einen soliden Harvard-Absolventen, der sich mit dem Sex-Drugs-and-Rock'n'Roll-Lifestyle seiner Mutter auseinandersetzen muss.

Kurzbeschreibung

Laurel Canyon heißt die Straße, die durch das Herz der Hollywood Hills in L.A. führt und zu deren Anwohnern seit Jahrzehnten hauptsächlich Musiker und Bohemians gehören. Ausgerechnet hierher - in das vermeintlich leere Haus seiner ewigen Hippie-Mutter Jane - zieht es den grundsoliden Harvard-Absolventen Sam und seine Verlobte Alex.
Erste Überraschung: Die zwei sind in ihrem vorläufigen Heim am Laurel Canyon nicht allein. Jane ist hier noch immer mit der Aufnahme einer Hitsingle für eine aufstrebende Rockband beschäftigt. Sam ist Janes sorgloser "Sex, Drugs & Rock 'n' Roll-Lifestyle" schon immer ein Greuel gewesen. Dass sie mit dem erheblich jüngeren Sänger der Band, Ian, eine Affäre hat, macht die Sache nicht besser. Als die zwei völlig unterschiedlichen Welten aufeinanderprallen, Alex sich immer mehr zu Ian und Jane hingezogen fühlt, während Sam mehr und mehr die Nähe seiner attraktiven Kollegin Sara sucht, steht für beide die Welt plötzlich Kopf - und ihre Beziehung auf dem Spiel...

Produktbeschreibungen

LAUREL CANYON heißt die Straße, die durch das Herz der Hollywood Hills in L.A. führt und zu deren Anwohnern seit Jahrzehnten hauptsächlich Musiker und Bohemians gehören. Ausgerechnet hierher - in das vermeintlich leere Haus seiner ewigen Hippie-Mutter Jane - zieht es den grundsoliden Harvard-Absolventen Sam CHRISTIAN BALE und seine Verlobte Alex KATE BECKINSALE. Erste Überraschung Die zwei sind in ihrem vorläufigen Heim am Laurel Canyon nicht alleine. Jane FRANCES McDORMAND ist hier noch immer mit der Aufnahme einer Hitsingle für eine aufstrebende Rockband beschäftigt. Sam ist Janes sorgloser "Sex, Drugs & Rock 'n' Roll-Lifestyle" schon immer ein Gräuel gewesen. Dass sie mit dem erheblich jüngeren Sänger der Band, Ian ALESSANDRO NIVOLA, eine Affäre hat, macht die Sache nicht besser. Als die zwei völlig unterschiedlichen Welten aufeinanderprallen, Alex sich immer mehr zu Ian und Jane hingezogen fühlt, während Sam mehr und mehr die Nähe seiner attraktiven Kollegin Sara NATASCHA McELHONE sucht, steht für beide die Welt plötzlich Kopf - und ihre Beziehung auf dem Spiel ...
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