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Lauras Bildnis: Roman
 
 
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Lauras Bildnis: Roman [Taschenbuch]

Henning Boëtius
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: Neuausg. (1. Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442728037
  • ISBN-13: 978-3442728039
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 857.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Boëtius entschlüpft kein einziger pedantischer oder hölzerner Satz. Auf weich gefederter Prosa gleitet der Leser durch das Buch. Noch wo er belehrt wird, fühlt er sich unterhalten." (FAZ )

"Eine spannende und vergnüglich erzählte Geschichte!" (Salzburger Nachrichten )

"Petrarca im nachgebauten Liebesnest. Boëtius hat einmal mehr einen eingeführten Motivkomplex clever aufbereitet." (Frankfurter Rundschau )

Kurzbeschreibung

Der Restaurator eines kleinstädtischen Kunstmuseums entdeckt zufällig im Keller des Gebäudes ein offenbar außerordentliches Gemälde aus der Frührenaissance: Das Porträt einer schönen jungen Frau zieht ihn sofort in seinen Bann. In der Folge arbeitet er wie ein Besessener an der Wiederherstellung des Bildes. Um dieselbe Zeit kommt die junge Kunststipendiatin Laura in die Stadt. Auch sie übt magische Anziehungskraft auf den Museumsangestellten aus. Als dieser zusehends Ähnlichkeiten zwischen seinen beiden Angebeteten entdeckt, beginnt ein verwirrendes Spiel zwischen realer Person und Bild, in dem sich obendrein eine berühmte Liebesgeschichte zu spiegeln scheint: die Romanze des berühmten Renaissancedichters Francesco Petrarca mit Laura de Sade, seiner angebeten „Donna Laura“. Offenbar hat der Restaurator deren einziges erhaltenes Porträt entdeckt und anscheinend war ihr der Maler ebenfalls in großer Leidenschaft zugetan, wie die freigelegten Beschädigungen beweisen. Der Kampf des Restaurator um eine authentische Wiederherstellung des Bildes verbindet sich immer mehr mit seinem Wunsch, sich der lebenden Laura anzunähern ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Rausch der Sinne 3. Januar 2003
Von Kristina
Format:Taschenbuch
wirklich eine Schande, daß dieses Buch erst zwei Jahre bei mir im Schrank liegen mußte, bevor ich in den Genuß dieser
exzellenten Literatur kommen durfte! Von Boetius-Romanen ist man ja sowieso immer eine hohe Qualität gewohnt und so läßt auch "Lauras Bildnis" keine Wünsche offen.
Glanzvoll schafft es Boetius, die schmerzverzehrende Liebe des Restaurators Francesco zu der Kunststudentin Laura dem Leser nahe zu bringen. Die Geschichte wird von hinten nach vorne aufgerollt, d.h. der Leser darf in die Rolle des späteren Freundes Monsieur Bazin schlüpfen, in der Abend für Abend - Kapitel für Kapitel das Drama geschildert wird. Angereichert mit kleinen Informationen über Kunstgeschichte, den verschiedenen Restaurationstechniken und der darin verwobenen Liebesgeschichte, habe ich auch gleich Einblick in eine unglaublich interessante Materie gewonnen. Die Figuren sind sehr gut dargestellt, keine hölzernen Stereotypen - besonders gelungen Laura, in ihrer Zwiespältigkeit.
Aber nun zu dem Liebesdrama: Francesco verliebt sich unsterblich in das Ebenbild einer jungen Frau namens Laura, die auf einem Gemälde Petrarcas dargestellt ist. Nach einigem Werben wird der Verliebte auch erhört, leider sind beide bereits verheiratet.
Francesco ist mir im Laufe des Buches richtig ans Herz gewachsen. Der arme Tropf geht regelrecht zugrunde an seinem Liebesschmerz.
Zuviel möchte ich nicht verraten, würde die Spannung nehmen, nur soviel: Monsieur Bazin erzählt im Gegenzug die unerfüllte Liebe Petrarcas zu Laura Donna, die sich ähnlich abgespielt haben soll.
Für alle Leser, die ein wenig Kunstinteresse mitbringen und sich von einer wundervollen Sprache begeistern lassen, ist dieser Roman ein absolutes Muss!
Könnte artverwandt mit Oscar Wilde`s "Dorian Gray" sein:)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Liebe zu Laura 12. August 2006
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ein Gemälderestaurator entdeckt ein vergessenes Porträt einer Frau, das ihn fasziniert, und das er zu restaurieren beginnt. Zur gleichen Zeit lernt er Laura kennen, eine Kunststipendiatin, die ihn an die Frau auf dem Gemälde erinnert, und in die er sich verliebt.

Das Buch spielt sich in einer Vielzahl von Schichten ab, die miteinander vor allem durch den Namen Laura verknüpft sind. Zentralste Schicht ist die Liebesgeschichte zwischen dem Restaurator und der Künstlerin, eine schwermütige Romanze, hektisch und zerrissen, vor der mal der eine, mal die andere flieht, und in der beide ständig Entscheidungen treffen, die genauso schnell wieder verworfen werden. Was leider nicht zu spüren ist, nicht einmal zwischen den Zeilen: Erotik oder Leidenschaft. Die allerdings beide umso stärker hervortreten, sobald es um das Gemälde geht und die Passion, mit der es restauriert wird.

Einen seltsamen, Kinderbüchern verwandten Kunstgriff wendet der Autor an, indem er den Restaurator in einem Teil des Romans zum Ich-Erzähler macht, der seine unglückliche Geschichte, auf sechs Abende verteilt, zwei ebenfalls unglücklich liebenden älteren Leuten erzählt, die er in seinem Zufluchtsort in Frankreich kennenlernt. Monsieur Razin, einer der beiden, knüpft die Verbindung zum Dichter Petrarca, dessen unglückliche Liebe den Namen Laura trug und deren Konterfei evtl. das Gemälde zeigt.

Die Verwebung der verschiedenen Schichten und Boetius Sprache gefallen sehr gut, auch die Art, wie der Autor die sachlichen Vorgänge einer Gemälderestaurierung als fesselnde Passagen gestaltet. Bedauerlich ist nur, dass der tränenreichen Liebesgeschichte das Feuer fehlt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Bei Boetius bestechen sowohl sein unglaublich einfallsreicher Stil, seine blumige Sprache, die Treffsicherheit mit der er seine Charaktere beschreibt und leben läßt, als auch seine akribische Recherche. Zusätzlich zu ausgezeichneter Unterhaltung bereichert man automatisch sein Wissen, im vorliegenden Falle über die Kunst der Restaurierung. Dieses Buch ist bestens geeignet eine Zugang zu Boetius zu finden, man wird dann sicherlich mehr von ihm lesen wollen.So ist es jedenfalls mir ergangen.
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