Die schüchterne Laura wird mit dem venezianischen Adeligen Domenico verheiratet, der nach der Hochzeit ungeniert sein ausschweifendes Junggesellenleben weiterführt.
Plötzlich erhält die verschmähte Laura glühende Liebesbriefe eines unbekannten Verehrers, der sie zu einem erotischen Stelldichein einlädt. Laura verfällt dem Charme ihres geheimnisvollen maskierten »Cavaliere d_Amore«, der ihr bei jedem Treffen die Augen verbindet.
Der Unbekannte verführt Laura nach allen Regeln der Kunst, und im Rausch des venezianischen Karnevals beginnt eine leidenschaftliche Beziehung ...
Als die junge Laura mit Domenico verheiratet wird, ist sie zuerst sehr glücklich, denn sie ist seit der ersten Begegnung in ihren Mann verliebt. Doch seine Geliebte macht ihr klar, dass ihr nie sein Herz gehören wird. Deshalb zieht sie sich von Domenico zurück und dieser amüsiert sich bald wieder mit seiner Geliebten. Als er auf Drängen seiner Mutter zurückkehrt, muss er feststellen, dass Laura zu einer Schönheit erblüht ist und ist eifersüchtig, weil andere Männer ihr den Hof machen. Um sie zu verführen und für sich zu gewinnen, schickt er ihr heimlich Liebesbriefe und schon bald hat Laura ihr erstes erotisches Treffen mit ihrem »Cavaliere d'Amore«, der eine Maske trägt, um seine Identität zu verbergen.
Gefühlvolle, sinnliche Szenen, geschmackvoll erotisch.
Mona Vara schafft eine romantische und zugleich spannende Atmosphäre. Die Autorin beschwört verführerische Gedanken herbei, schildert sinnlich mit erotischen Worten, ohne unsittlich oder geschmacklos zu werden, und beachtet dabei auch die Gebote und Verbote jener Zeit. Man erlebt mit, wie ihre junge Heldin Laura zu einer jungen liebenden Frau erblüht, und wie Domenico, der egoistische Ehemann dem Zauber seiner eigenen Frau erliegt und sich in seinem eigenen Spiel verstrickt. Die Figuren sind glaubwürdig geschildert und ihre Handlungsweise nachvollziehbar.
Ein prickelndes Erlebnis rund um die Liebe und sexuelle Spiele.
Zum Stil ist zu sagen, dass Grammatik und Wortwahl ohne Tadel sind. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und bricht nie ab. Es gibt keine inhaltlichen Fehler, der historische Hintergrund ist gut recherchiert. Also rundum empfehlenswert
(Inka)
Der Lesetipp von Lady`s Lit