Aus der Amazon.de-Redaktion
Meike, Berit, Imke, Hilke -- so heißen die Ex-Freundinnen von Stefan Maiwald, der dazu gewohnt ironisch anmerkt: "Wenn ich ihre Namen einem Ausländer nenne, so denkt er, ich beschreibe, wie das kaputte Getriebe meines Volvos klingt." Da klingt der Name der Frau, die schließlich seine dauerhafte Nummer eins wurde, doch eher wie ein gut geölter Lamborghini: Laura Carlotta Bernadetta. Auch auf anderen Ebenen löste die Italienerin, die den Autor seit der zufälligen Urlaubsbegegnung mit 16 Jahren nicht mehr losließ und mit der er, ein schicksalhaftes Wiedertreffen und etliche Fernbeziehungsjahre später, den Bund fürs Leben schloss, angenehme Gefühle aus. Und eine Reihe von Veränderungen. Als Wohnort löste die Adriaperle Grado das vergleichsweise farblose Braunschweig ab. Statt den Freunden im heimischen "Zapfhahn" wurde die Großfamilie samt den Schwägern Leo und Luca Maiwalds neues soziales Zuhause. Und genau von dieser Großfamilie und wie man als Deutscher in ihr "überlebt", handelt der herrlich humorvolle Kurzgeschichtensammelband.
In rund 40 Kapiteln behandelt der fürs SZ-Magazin, Playboy, Merian und andere Medien tätige Autor mit dem Faible für Einschübe, Wortspiele, Statistiken, Verschwörungstheorien und philosophische Überbauten, die unterschiedlichsten Themen -- von der Cappuccino-Problematik über Situationen, in denen man besser auf das "Ciao" verzichtet, bis hin zum Klassiker der vieltelefonierenden Italienerinnen. Kurz: Bei "Laura, Leo, Luca und ich" handelt es sich nicht um einen Roman, sondern eher um ein Tagebuch, dessen gewisse Parallelen zu Axel Hacke nicht von der Hand zu weisen sind. Wer Maiwald kennt, weiß, dass dabei wahrlich nichts erfunden ist, höchstens literarisch etwas aufgehübscht.
Leser, die jedoch einen Jan Weiler-Nachfolger oder einen wie auch immer gearteten Survival-Ratgeber zum Nachleben erwarten, können nur enttäuscht sein. Denn wie sollte dieser auch aussehen? Nun gut, die liebevolle Zusammenstellung am Schluss, "Um es kurz zu machen: 18 Gründe, Italien zu lieben" würde sich vielleicht überschneiden. Dort finden sich dann etliche Aspekte, warum Italien nach wie vor und immer mehr von so vielen Deutschen geliebt wird: "Schlechte Laune kommt vor, ist aber weitgehend geächtet" und "Irgendwie klappt es am Ende immer". -- Christian Haas
Pressestimmen
»Mit sehr viel Selbstironie erzählt der Autor „wie aus dem Bauch heraus“ über seine „italienische Familie“. Der Leser wird seine innige Liebe zu Italien und dessen Bewohner spüren, die er auf eine lustige und warme Art und Weise beschreibt.«
Vivere 2/2008»Als Geschenk für die Toskana-Fraktion eine echte alternative zum Reiseführer oder zur Flasche Wein.«
Wilhelmshavener Zeitung 17.10.2007»Der Autor hat ein ebenso witziges wie intelligentes Buch geschrieben, das Lust macht, sofort die Koffer zupacken und gen Süden zu fahren.«
RB-Marketing / The grey newsletter 04.08.2007»Eine kurzweilige Geschichte, die uns das Klischee über Leben in Italien auf nette Art wieder mal bestätigt.«
Disy - Das regionale Frauenmagazin Sommer 2007»Wer mit dem Gedanken spielt, nach Italien auszuwandern oder in eine italienische Familie einzuheiraten, sollte sich Maiwalds Buch zu Herzen nehmen. Die schlimmsten Fettnäpfchen hat er bereits hinter sich und weiß deshalb genau, wovor er – auf hinreißende Weise – warnt.«
Reise Blick 27.06.2007»Amüsante Abrechnung mit Italien-Klischees.«
Super Illu 01.03.2007»Anekdoten aus dem Leben des mit einer Italienerin verheirateten Autors. Wer Jan Weiler mag, wird Stefan Maiwald lieben.«
FHM 07/3»›Laura, Leo, Luca & ich‹ ist ein witziges, intelligentes Buch, das Italien von seiner liebenswürdigsten Seite zeigt.«
myTime 22.02.2007»Wer nach dieser Lektüre nicht umgehend Lust auf das Land hat, wo die Zitronen blühen, dem hat entweder das letzte WM-Halbfinale zu sehr auf den Magen geschlagen oder er ist selbst mit einer italienischen Großfamilie verheiratet.«
Wochenanzeiger 18.02.2007»Vorbereitung und Nachbereitung zu einer italienischen Reise, sprachlich experimentell, heiter mit einem Lächeln zwischen den Buchstaben und unter den Zeilen geschrieben.«
RB-Marketing / Der Graue 07.02.2007»›Laura, Leo, Luca und ich‹ vermittelt auf höchst unterhaltsame Art italienische Alltagskultur. ... Maiwald spielt da mit Klischees, bedient diese aber keineswegs plump. Heraus kommen geistreiche, sprachlich höchst witzige Anekdoten.«
WAZ 07.02.2007»Was es heißt als Deutscher in Italien verheiratet zu sein und praktisch eine ganze Familie am Hals zu haben, beschreibt Stefan Maiwald hier auf ebenso intelligente wie witzige Weise.«
BWZ 07/3»Stefan Maiwald, der sonst für die ›Süddeutsche‹ und die ›Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung‹ tätig ist, schildert mit Humor und Leichtigkeit, mit deutscher Akkuratesse und südländischem Temperament seine Familienabenteuer an der fernen Adria. Ein Taschenbuch, das zum Schmunzeln oder zum Lachanfall anregt. Und da das Leben bekanntlich weitergeht, gehen auch die Abenteuer weiter… also gibt es berechtigte Hoffnung auf eine Fortsetzung dieser amüsanten Geschichten.«
buchinformation.de»Ebenso intelligent wie witzig.«
BWZ (Ausgabe NRW) 3/07»Ihre Lachmuskeln werden sich freuen.«
Frankfurter Stadtkurier 23.01.2007»Ein Buch wie ein sonniger Urlaubstag am Meer, heiter und fröhlich und nicht nur für alle Italienfans wie gemacht. Der Spaß kommt beim Lesen von ganz allein - Italien von seiner schönsten Seite.«
Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide 24.01.2007