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am 31. Juli 2007
Ein wenig misstrauisch ging ich an das Buch heran, weil ich einerseits Bücher über Italien liebe, andererseits denkt man ja bei der Fülle der Bücher dieser Art: Na ja, noch so ein Autor, der auf dieser Italien-Modewelle mitschwimmt. Aus einer Urlaubslaune heraus kaufte ich den Band trotzdem und war dann doch sehr positiv überrascht, denn ich kam aus dem Lachen fast nicht mehr heraus.

Die Lektüre dieses Buches ist wirklich erheiternd, wenngleich man natürlich keine hochgeistige Literatur erwarten sollte, aber bei dem Titel und der Aufmachung wird das ja eh keiner tun.

Eine Wohltat ist das Buch im Vergleich zu so manchem anderen besserwisserischen Italien-Buch von Deutschen, die Maiwald auch ein wenig auf die Schippe nimmt, denn der Autor lässt einen unmissverständlich wissen, dass in Italien zwar vieles toll ist, aber man weder als Tourist noch als in Italien lebender Ausländer nun gleich alles übernehmen muss. Dieses Buch ist wirklich wesentlich herzerfrischender und amüsanter und vor allem persönlicher als z.B. "Der Italiener an meiner Seite" von Petra Reski.

An vielen, vielen Stellen habe ich herzhaft gelacht. Das Buch eignet sich sehr gut als Lektüre für zwischendurch, man muss noch nicht einmal besonderer Italien-Fan sein. Auch ein paar Fußball-Themen kommen vor, doch selbst ich als absolut Fußball-Uninteressierte fand auch diese nicht langweilig.

Die Kapitel sind kurz, wenn man will, kann man das Buch in Häppchen lesen. Ich dagegen habe es am Stück verschlungen, da ich immer unbedingt wissen wollte, was der Autor denn noch Amüsantes zu berichten hat.

Wie gesagt, anspruchsvolle Geistesnahrung ist es nicht, und auch der Stil ist (gewollt) flapsig, aber wer mit einer lockeren Einstellung an das Buch herangeht, wird keinesfalls enttäuscht werden, ganz im Gegenteil.

Einziger Nachteil: Man hat es doch sehr schnell durch und hofft, dass der Autor sich erbarmt, noch weitere lustige Anekdoten zum Besten zu geben, die dann hoffentlich in mindestens einem Folgeband herausgeben werden...
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am 1. Februar 2007
Klar, Italien-Bücher gibt es viele. Aber jeder, der ein Fan dieses Landes ist – und auch jeder, der einfach nur erstklassig unterhalten werden will – sollte dieses Buch kaufen. Ich habe jedenfalls einen ganzen Abend lang herzlich gelacht. Maiwald schafft es, mit unseren Erwartungen zu spielen, um dann immer wieder überraschende Pointen zu setzen. Klischees karikiert er sehr gekonnt, und seine Anekdoten sind locker und leicht erzählt. Jan Weilers Bücher sind sehr gut, keine Frage. Aber wer Weiler mag, wird Maiwald lieben. Mein Tipp: In kleinen Häppchen genießen, dann hat man länger was davon.
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am 19. September 2007
Ein Deutscher mit Selbstironie - kein allzu häufiges Exemplar. Und so gelingt ihm der liebevoll-kritische Vergleich deutscher Gewohnheiten mit italienischen Eigenheiten sehr humorvoll und kurzweilig. Nebenbei erfährt man auch einiges über die Lebensweise der Italiener und Italienerinnen und die Fettnäpfchen, in die man als Deutscher (und Österreicher) leicht tappt. Zum Beispiel die Verwendung von "Ciao": man sagt es unter Jugendlichen oder guten Freuden. "Beim Metzger oder im Restaurant sagt man das nicht, es sei denn, es ist Ihr Stammmetzger, den Sie auch privat kennen, oder Inhaber des Restaurants war schon mehrmals bei Ihnen in Deutschland zu Besuch. Und übernachtete auf Ihrer Schlafcouch. ... Egal, wie freundlich der Kellner zu Ihnen ist: Buonasera ist passender. Und bei einer Dame schadet es nie, noch ein Signora dranzuhängen." Am Besten liest man das Buch am Strand oder einem Glas Wein in Italien - und neben der guten Unterhaltung hat man vielleicht einen etwas anderen Blickwinkel auf Land und Leute.
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am 18. Oktober 2007
Einfach ein herrliches Buch über das Land jenseits des Brenners... Superlustig, wunderbar ironisch und persönlich beschreibt Stefan Maiwald seine Erfahrungen mit Italien, und manch einer wird ihm, was die liebenswerten Eigenarten der Südländer betrifft, zustimmen können! Bei dem Buch handelt es sich um leichte Unterhaltung, aber Maiwald ist durchaus sprachlich sehr gewandt, sodass die Lektüre anspruchsvoller wird.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist, wie manche Leser bei diesem Buch starke Parallelen mit Jan Weilers "Maria, ihm schmeckt's nicht" feststellen können. Sicher, beide handeln von Italien, aber ich persönlich preferiere "Laura, Leo, Luca und ich". Denn Stefan Maiwald lässt den Leser auf jeder Seite eine innige Liebe zu Italien und den dessen Bewohnern spüren, die er stets voller Wärme und mit einem augenzwinkernden Lächeln beschreibt. Jan Weiler hingegen schreibt wesentlich kühler.
"Laura, Leo, Luca und ich" jedenfalls ist ein tolles Buch für Italienfans und solche, die es noch werden wollen - während sie beim Lesen immer wieder lachen!!
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Stefan Maiwald lässt uns mit diesem Buch an einem Teil seines Lebens teilhaben. Dabei schildert er in einem amüsanten ironisch-ehrlichen Stil seine Erlebnisse als Single sowie mit Laura und ihrer Familie. Die Worte wirken frei und fast wie aus dem Bauch heraus, und genau das ist das Besondere an diesem Buch. Hier ist alles echt und nichts wirkt verschönert.
Dabei gibt es nahezu in jedem Kapitel etwas zu lachen und ich selbst habe mich als frühere Kunstgeschichteschülerin an so manches in Italien zurückerinnert, so zum Beispiel konnte ich Maiwalds Schilderung der Warteschlangen vor den Uffizien sehr gut nachvollziehen, stand ich doch vor einigen Jahren selbst dort ...
Eigentlich mag man den Autor schon von der ersten Seite an und entdeckt mit jeder neuen Erzählung mehr von dem Leben in Italien und der Mentalität Maiwalds italienischer Familie. Dabei gibt der Autor dem Leser auch so manche Nachhilfe: in italienischer Sprache, in guten italienischen Manieren und was man lieber bleiben lassen sollte. Als Leser saugt man alles irgendwie in sich auf und fühlt sich schon fast selbst in diesem temperamentvollen, sonnigen Land, dass so ganz anders ist als unser graues Deutschland.

Fazit: Dank Maiwalds urkomischen, ironischen Erzählstils, kann man dieses Buch einfach nur verschlingen.
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am 31. Januar 2007
Das Buch ist genau das richtige für einen Kurz- oder Langtrip nach Itaklien. Wunderbar, wie Maiwald in kurzen und lustigen Episoden sein nicht immer leichtes Dasein als Deutscher in einer italienischen Großfamilie schildert. Hab Maiwald und seine (fiktive?) italienische Frau schon in der "Freundin"-Kolumne sehr geschätzt, doch hier gibt er noch mal richtig Gas. Kann das Buch nur empfehlne.
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am 9. Januar 2010
Das Buch hat mich doch recht enttäuscht und nur mit viel Überwindung habe ich bis zum Ende durchgehalten. Die sehr kurzen Einzelkapitel wirken abgehackt und folgen keinem echten roten Faden. Zudem überzieht der Autor an einigen Stellen sehr stark, wodurch das Lesen keinen wirklichen Spass mehr macht. Es gibt eindeutig bessere Bücher von Deutschen in Italien, z.B. Stefan Ulrich: Ein Jahr in Rom.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Dezember 2011
Der Schreibstil ist genau meins. Trockener Humor, Ironie und Sarkasmus.
Dazu Geschichten aus und rund um mein Lieblingsland.
Das sind Zutaten für ein Lieblingsbuch.

Die einzelnen Kapitel/Geschichten sind kurz und machen Lust auf Italien.
Lachen bzw. Schmunzeln inklusive.

Wer tiefgründige Literatur erwartet ist hier falsch. Wer humorvolle und sprachliche Feinheiten will, richtig.
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am 7. Januar 2013
Mit diesem Buch hatte ich sehr viel Spaß, so dass ich es an einem Abend gelesen habe. Für Freunde der italienischen Lebensart ein absolutes "Muss", weil Stefan Maiwald es versteht, seine eigenen Erfahrungen auf sehr amüsante Weise wiederzugeben.
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am 16. November 2010
Eigentlich hatte ich das Buch für einen humorvollen Abend im italienischen Kulturinstitut als eines der dort gelesenen und besprochenen Werke in Erwägung gezogen. Damit hätte ich mich aber mit Pauken und Trompeten blamiert.
Stefan Maiwald plaudert als säße er mit Freunden am Stammtisch (was er nach eigener Aussage auch gelegentlich zu tun pflegt), verkauft uns das Erzählte für sein wahrhaftiges, privates Leben, das uns so genau vielleicht gar nicht interessiert. Er vermischt Einzelbeispiele mit italienischer Kultur, reitet ansonsten gerne Klischees. Seine italienische Freundin, später Frau, verfügt über ihre Eigenheiten entweder, weil sie eine Frau ist oder aber weil sie Italienerin ist. Ein Beispiel: Maiwald wird als Lauras neuer "fidanzato" vorgestellt, was "Verlobter" heißt, im strengen Sinne. Nun informiert er ganz recht, daß in Italien die meisten Paare, die einigermaßen ernsthaft verbandelt sind, gleich "fidanzati" sind. Schuld daran sei die Religion, denn wer miteinander knutscht, müsse natürlich verlobt sein. Ein Wort für "Freund" gebe es gar nicht, amico sei eben wirklich nur ein amico. Es ist aber umgekehrt - im Deutschen gibt es nur das Wort "Freund" oder dann gleich "Lebensgefährte" etc., und das deutsche Wort "Freund" schafft durchaus Verwirrung. Die Italiener haben aber noch den "ragazzo" was der informellere begriff für "mein Freund" ist. Die Benutzung des Wortes "fidanzato" katholischem Sittenbewusstsein in die Schuhe zu schieben, fällt also wieder in den Bereich des Klischeebedienens.
Das Buch beschränkt sich auf subjektives Geplauder (In dem Maiwald scheinber sogar eine Lanze für Berlusconi brechen will! Zwei Kapitel Enden mit einem Pladoyer für ihn, und ich bin der Meinung, wer Italien liebt, sollte Berlusconi hassen) Es ist für ein Schmunzeln über die italienische Kultur nicht geeignet - schmunzeln kann man höchstens über das Leben des Autors oder wegen seiner ab und an ganz lustigen Ausdrucksweise.

Für die U - Bahn optimal. Die meisten Kapitel schafft man genau während einer Station.
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