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Das Laufbuch für die ersten 10 km: - Technik - - Ausrüstung - - Trainingspläne - - Erfahrungsberichte - - Motivation und Ernährung: Technik - Ausrüstung ... - Motivation und Ernährung
 
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Das Laufbuch für die ersten 10 km: - Technik - - Ausrüstung - - Trainingspläne - - Erfahrungsberichte - - Motivation und Ernährung: Technik - Ausrüstung ... - Motivation und Ernährung [Kindle Edition]

Thomas Wessinghage , Gunnar Ebmeyer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 8,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Für Lauf-Einsteiger von Lauf-Experten

Laufen ist Volkssport Nummer eins. Immer mehr Menschen treibt es zum Joggen oder Walken in die freie Natur. Doch wie fängt man damit an, wenn man noch nie gelaufen ist?
Dieses Buch ist der ideale Einstieg für alle, die das Laufen für sich entdecken und dabei ein realistisches Leistungsziel vor Augen haben möchten. Das Ziel dieses Buches ist, zehn Kilometer zu schaffen, ohne den Körper zu überfordern. Die Autoren erklären, welche Ausrüstung man dafür benötigt und welche Technik und Ernährung optimal auf die 10-km-Distanz vorbereiten. Sie zeigen außerdem, wie man einen individuellen Trainingsplan erstellt und eine geeignete Strecke findet, um Schritt für Schritt zum Laufprofi zu werden.

Über den Autor

Prof. Dr. Thomas Wessinghage ist Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken des Tegernseer Tals und Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. 1982 wurde er Europameister über 5000 m, sein Deutscher Rekord über 1500 m steht noch heute.



Gunnar Ebmeyer hat Sportwissenschaften studiert und ist Redakteur bei Fit for Fun im Sportressort.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der erste Schritt ist der wichtigste: Tun Sie es einfach. Laufen Sie los - aber langsam! Denn wer sich überfordert, verliert schnell die Lust.

Laufen ist in den letzten Jahren zum echten Renner geworden. Nach Schätzungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) sind in der Bundesrepublik rund 19 Millionen Jogger mehr oder weniger aktiv. Laut einer aktuellen Umfrage läuft sogar über ein Viertel der Deutschen mindestens einmal pro Woche. Selbst wenn die Jogger-Gemeinde nicht mehr so rapide wächst wie noch vor einigen Jahren, so steigt die Zahl der Läuferinnen und Läufer dennoch weiterhin stetig: Joggen ist eben kein Trendsport, an den sich in absehbarer Zeit niemand mehr erinnern wird. Längst hat sich Laufen zu einer Massenbewegung entwickelt.

Ein echter Selbstläufer?
Doch von alleine läuft es sich leider nicht. Obwohl bereits eine Menge Bewegung in die Schar unserer Bekannten und Freunde gekommen ist (wie viele Leute kennen Sie, die regelmäßig joggen?), gibt es noch mehr Menschen, die gern laufen möchten, aber immer eine passende Ausrede parat haben. Sie wissen zwar, dass Laufen ihnen guttun würde, können sich aber auf Dauer nicht aufraffen. Für viele Anfänger endet die Laufkarriere daher fast so genauso schnell wie das Rennen für einen Formel-1-Fahrer, der den Motor seines Boliden gleich am Start abwürgt.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Haben Sie auch schon einige Anläufe hinter sich? Haben Sie dabei aber auf der Stelle getreten und nach kurzer Zeit aufgegeben? Dann vertrauen Sie sich uns an. Wir bringen Sie auf den richtigen Weg - den zweiten Bildungsweg sozusagen. Denn mit unserem "Von null auf zehn"-Programm joggen auch absolute Anfänger in 26 Wochen zum ersten Mal in ihrem Leben zehn Kilometer an einem Stück - und das ganz ohne Stress. Wie wir Sie so weit bringen werden? Ganz einfach: mit Erfahrung und
Geduld.
Die erste und wichtigste Lektion lautet: GEHEN SIE DIE SACHE LANGSAM AN!

Phänomen
LAUFEN

Die häufigste Ursache für den schnellen Burnout ist, viel zu überhastet loszulegen und viel zu viel von sich zu erwarten. Seien Sie bescheiden. Freuen Sie sich auch über kleine Erfolge - dann werden Sie schon bald große Siege feiern. Wichtig ist, dass Sie überhaupt in Bewegung kommen, und da reichen die ganz kleinen Schritte allemal. An Rennen und Wettkämpfe sollten Sie bis auf Weiteres keinen Gedanken verschwenden.
Das tun ohnehin nur die wenigsten. Denn selbst wenn die Felder der großen City-Marathons bereits Monate vor dem Startschuss ausgebucht sind und auch kleine Läufe in der Provinz jährlich neue Teilnehmerrekorde verbuchen - Wettkampfläufer sind eindeutig in der Minderheit. Bei sämtlichen Volksläufen in Deutschland erreichten im letzten Jahr insgesamt gut 1,9 Millionen Teilnehmer das Ziel - Mehrfachtäter und Vielstarter mitgezählt. Nur gut zehn Prozent der Jogger nehmen also überhaupt an Wettbewerben teil. Der Rest trabt hin und wieder locker oder ein wenig flotter, trottet alleine oder in einer Gruppe eine kleine oder größere Runde. Ob sie dabei ein paar Minuten schneller oder langsamer unterwegs sind als beim letzten Mal, ist vollkommen egal. Und genau zu dieser überwältigenden Mehrheit der Fitnessläufer können auch Sie in wenigen Wochen gehören.

Vom belächelten Huschen zum Massenmarathon
Als das Laufen in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte, sah die Lage allerdings ganz anders aus. Denn kaum ein Sport hat sich in den letzten Jahrzehnten so gewandelt. In den 1970er-Jahren galten Jogger als wundersame Exoten, die in Baumwollshirt, labberiger Jogginghose und Pudelmütze durch den Wald huschten oder mit grimmigem Blick Bestzeiten hinterherjagten. Spaziergänger hatten dafür höchstens ein spöttisches "Hopp, Hopp, Hopp" oder ein ebenso wenig aufmunterndes "Schneller, schneller!" übrig. Die breite Öffentlichkeit nahm von den Läufern erst Notiz, als die Straßen in den Städten für Marathonläufe gesperrt wurden, als die Zuschauer sich von der Stimmung animiert fühlten und vom Mythos Marathon angezogen oder gar herausgefordert wurden. Die Fitnesswelle, die Mitte der 1980er-Jahre aus den USA über den großen Teich nach Europa schwappte, bescherte auch Deutschland (sowie England, Frankreich und anderen Ländern) einen wahren Marathonboom. Plötzlich wollte (und will immer noch) jeder einmal den "Everest des kleinen Mannes" erklimmen und ist auch bereit, dafür eifrig zu trainieren und viele Entbehrungen in Kauf zu nehmen.

Ein weiterer Vorteil des Laufens ist die überschaubare Grundausrüstung. Zu Beginn reichen ein Paar Laufschuhe und funktionelle Kleidung.

Fünf gute Gründe für den Start
Der Aufwand, um beim Laufen spürbare Effekte zu erzielen, ist verhältnismäßig gering. Dies ist jedoch nur ein Argument, warum sich Läufer seit Jahren auf der Überholspur bewegen. Denn es gibt genügend weitere gute Gründe, um mit dem Joggen zu beginnen:
Laufen ist einfach: Die Technik haben Sie von Kindesbeinen an gelernt. Sie brauchen keine Trainerstunden, sondern setzen einfach einen Fuß vor den anderen - und schon läuft es fast von ganz allein.
Laufen geht überall: Egal ob zu Hause, im Urlaub oder auf Dienstreise - joggen können Sie überall. Sie sind nicht an bestimmte Zeiten gebunden und müssen auch keinen Platz mieten. Und ein Paar Laufschuhe passt immer ins Gepäck.
Laufen kann jeder: Wenn Sie gesund sind, nicht an einer schweren akuten oder chronischen Erkrankung leiden, gibt es keinen Grund, der gegen das Joggen spricht. Vor allem brauchen Sie kein olympiareifes Lauftalent zu sein, um Spaß zu haben!
Laufen geht immer: Es gibt keine Altersbeschränkung für Jogger. Laufen ist ein Sport, der Sie Ihr Leben lang begleiten kann - wenn Sie es locker genug angehen.
Laufen macht Laune: Joggen schärft die Sinne - Sie werden die Natur und Umwelt mit anderen Augen sehen. So kann jeder Lauf zu einem kleinen, ganz speziellen Erlebnis werden.

Deutschland läuft - denn inzwischen steht fest: Laufen ist kein Trendsport, sondern längst schon eine Massenbewegung.
Doch inzwischen ist die dritte Joggergeneration aus den Startlöchern gekommen: die Fitnessläufer. Der Kampf um Sekunden ist für sie Nebensache - ihnen geht es um das große Ganze, um ihre Gesundheit. Egal ob sie mit dem Läufervirus infiziert wurden, nachdem sie merkten, dass ihnen im Treppenhaus im zweiten Stock die Puste ausging, der Zeiger der Waage in schwindelerregende Höhen stieg oder sie einfach nur einen Ausgleich zum Büroalltag auf dem Schreibtischstuhl suchten.
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