In Chester Himes Roman >Lauf, Mann, lauf< begegnen wir einem weissen Polizisten, der aus nichtigen Gründen zum Killer wird und zwei farbige Mitarbeiter eines Automatenrestaurants tötet, ein dritter überlebt angeschossen. Nun muß der einzige Zeuge um sein Leben fürchtet, jedoch kein Mensch glaubt ihm, als er den Mörder idendifiziert.
Es beginnt ein Spießrutenlauf für den farbigen Jimmy durch die weiße Welt der Polizei und durch Harlem, wo ihm der Killer auf Schritt und Tritt verfolgt.
Bald weiß der Leser selbst nicht mehr, wem er glauben kann, denn der Killer spielt ein grausam glaubwürdiges Spiel und zeigt sich als Mann mit 2 Gesichtern.
Dieses Buch stellt plastisch die Situation der Farbigen in den USA der 1960er Jahre dar, ohne auch nur einen Moment langweilig zu werden, der Autor vermittelt eine dichte und bedrückende Atmosphäre, wird dabei jedoch nie langatmig oder gar langweilig. Die Handlung schlägt immer wieder neue Richtungen ein und läßt den Leser kaum zu Atem kommen.
Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit, sie werden das Buch in einem Zug durchlesen!