Folgende Rezensionen sind im Rahmen der Behandlung des Buches im Deutschunterricht der 7. Klasse an einem Gymnasium entstanden. Vielleicht können sie anderen Jugendlichen und Erwachsenen bei der Lektüreauswahl helfen. Die Rezensionen sind nur sprachlich korrigiert worden und spiegeln die Meinung meiner Schüler wieder.
In dem Buch 'Lauf, Junge, lauf!' von Uri Orlev geht es um einen Jungen, namens Srulik, der auf der Flucht vor deutschen Soldaten ist. Er lebt immer woanders und lernt verschiedene Menschen kennen, die ihm helfen, und welche, die ihn verraten. Ich finde das Buch traurig, tragisch und spannend. Man kann mit Srulik weinen, lachen und Angst haben. Man kann sich richtig in Srulik hineinversetzen. Wenn ich das Buch lese, habe ich das Gefühl Srulik helfen zu wollen. Doch dann findet er selbst einen Ausweg. Das Buch ist schön und spannend erzählt. Es ist aber auch sehr traurig zu sehen mit welchen Problemen die Menschen früher zu tun hatten. In der Lektüre verfolgt man den 2.Weltkrieg hautnah mit. Das finde ich toll an dem Buch. (Henrike)
In dem Buch vom Autoren Uri Orlef geht es um einen jüdischen Jungen namens Srulik, der während des 2. Weltkrieges aus dem Ghetto in Warschau flieht und danach in der Landschaft und den Dörfern ums Überleben kämpfen muss. Das Buch gibt einen weitreichenden Einblick in das Leben während des 2. Weltkriegs, wie schwierig es war dort zu leben, wie grausam dieser Krieg war und wie grausam Juden verfolgt wurden. Es wird geschildert wie deutsche Soldaten ganze Dörfer niederbrennen, nur um einen jüdischen Jungen zu fassen. Dieses Buch war nicht unbedingt mein Fall, weil ich diese Art von Büchern nicht mag, da sie auf der Wahrheit beruhen. Eben jener Srulik (später Jurek und Joram) erzählte dem Autor seine Geschichte. Sie ist teilweise sehr traurig und das begründet meine Meinung. Leuten die sich für den 2. Weltkrieg interessieren, würde ich ihnen das Buch empfehlen, denn es ist sehr aufschlussreich die Geschichte dieses Krieges aus der Sicht eines Juden erzählt zu bekommen. Für Leute die solche Geschichten nicht mögen, würde ich ihnen davon abraten, denn es ist, wie schon gesagt, sehr traurig. Im Großen und Ganzen ist das Buch trotz meiner persönlichen Bedenken durchaus gelungen. (Aziz)
Ich fand das Buch "Lauf Junge lauf" sehr gut, weil es spannend geschrieben ist, ähnlich wie eine Abenteuergeschichte. Es ist sehr aufregend und spannend, wenn Jurek aus dem Ghetto flieht oder als die Jungenbande beim Stehlen erwischt und daraufhin von einem Hund gejagt wird. Die ernste Seite des Buches handelt vom Nationalsozialismus und wie es den Juden damals erging. Man erfährt viel über die Geschichte, ohne sich zu langweilen. Das Buch erzählt von einem sehr traurigen Thema: Jurek verliert seine Familie, wird verletzt und leidet Hunger. Viele Leute verraten ihn, wodurch ihm stets Gefahr droht. Es gibt aber auch positive Erlebnisse, z.B. als ihm geholfen wird und er viel Menschlichkeit erfährt. Man verliert nie die Lust am Lesen, weil man immer mitfiebern kann und gespannt auf die weitere Handlung ist. Das Buch macht Mut und Hoffnung, dass man trotz vie-ler Schicksalsschläge aus seinem Leben noch etwas machen kann z.B. Jurek, der nach Ende des Krieges die Möglichkeit hat in die Schule zu gehen und zu studieren. (Ben)
Uri Orlev erzählt eine faszinierende, auf einer wahren Handlung basierende Geschichte über einen jüdischen Jungen in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Hauptperson heißt Jurek und ist ungefähr neun Jahre alt, als er aus dem Warschauer Ghetto flieht. Er hat keine Familie mehr und muss sich nun alleine durch die Welt schlagen. Jurek trifft neue Freunde und Leute, die ihn verraten und Leute, die ihn bei sich aufnehmen. Er bewältigt viele Gefahren und Abenteuer, sodass es nicht am Lesespaß mangelt. Mich packt vor allem seine Entschlossenheit, sich nicht aufzugeben, sondern immer weiter zu machen. Diese optimistische Einstellung gefällt mir, denn sie zeigt, dass man nie aufgeben soll, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Was mich allerdings stört, ist, dass die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit oft ausgeblendet werden, bzw. nur indirekt Einfluss auf die Geschichte nehmen. Alles in allem ist es ein sehr spannend erzähltes Buch, in dem man mit Jurek trauert oder ihn wegen seiner optimistischen Einstellung bewundert. (Benny)