oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Lateralus
 
Mehr Bilder ansehen
 

Lateralus

Tool Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (161 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 15 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Tool-Shop bei Amazon.de

Abbildung von Tool
Besuchen Sie den Tool-Shop bei Amazon.de
mit Musik, Downloads, Diskussionen und weiteren Informationen.

Wird oft zusammen gekauft

Lateralus + Aenima + 10,000 Days
Preis für alle drei: EUR 51,97

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Aenima EUR 16,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • 10,000 Days EUR 17,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Audio CD (17. November 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Zomba (Sony Music)
  • ASIN: B00009YNGE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (161 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.097 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Grudge
2. Eon Blue Apocalypse
3. The Patient
4. Mantra
5. Schism
6. Parabol
7. Parabola
8. Ticks & Leeches
9. Lateralus
10. Disposition
11. Reflection
12. Triad
13. Faaip De Oiad

Produktbeschreibungen

Lateralus

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
"Lateralus" war mein Einstieg in die Welt von Tool. Es war ein harter Einstieg, als würde man ins eiskalte Wasser springen. Doch genauso wie sich der menschliche Körper mit der Zeit an die Temperatur des Wasser gewöhnt, gewöhnt man sich an dieses einzigartige Stück Musik.
Zuerst besticht natürlich das geniale Artwork des Albums. Fotos der Band oder Songtexte fehlen im Booklet, stattdessen findet man einige abstrakte Bilder, die auf Folie gedruckt sind. Es tauchen Parallelen zur Musik auf: zunächst findet man die Bilder, die einen systematischen "Scheibenschnitt" eines Menschen zeigen, etwas abstoßend, doch später entdeckt man die vielen kleinen Geheimnisse, die in ihnen versteckt sind (Beispielsweise steht das Wort "God" auf einer der Folien im Gehirn des Mannes).
Zur Musik: Der Hörer wird mit einem großen achtminütigen Brocken willkommen geheißen. "The Grudge" nennt sich dieser Song und zeigt auch sogleich, was einen erwartet. Breaks, Taktwechsel, Refrain Fehlanzeige, harter Gesang, gefühlvoller Gesang, genialer Bass, Wutausbrüche und Songverästelungen, die einen aber meistens wieder auf den Ausgangspfad zurückbringen. Genial, aber sehr komplex und schwer zu erschließen. Aber wenn man "The Grudge" einmal verstanden hat, macht es doppelt Spaß. Wenn man genau weiß, wann der nächste Break kommt, was jetzt passiert. Dieser Aspekt macht den Reiz der Tool-werke aus. Mit "Eon Blue Apocalypse" folgt ein knapp einminütiges Instrumental, das sofort verzaubert, die erzeugte Spannung aber in Hoffnungslosigkeit ausufern lässt. "The Patient" dann beginnt für Toolverhältnisse sehr langsam und ruhig. Doch in Maynards Stimme schwillt wieder diese Bedrohung an. Mit einer Explosion explodiert nach 2 Minuten dann die Bombe, die Verzweiflung nimmt ihren Lauf. Der Song rollt weiter über den Hörer hinweg, gegen Ende laufen sogar zwei verschiedene Gesangslinien übereinander, die dem Hörer einiges an Aufmerksamkeit abverlangen. Danach wird es wieder leiser, aber die mystischen perkussiven Trommeln sind garantiert keine Befreiung. Es geht weiter nach unten. "Mantra" verstärkt die Hilflosigkeit des Hörers durch Klänge, die an Walgesänge erinnern. Sehr mystisch. Nach einer Minute setzt dann "Schism" ein, das meiner Meinung nach einer der genialsten Songs aller Zeiten ist. Das Bassriff befremdet und der Gesang Maynard James Keenans jagt einem kalte Schauer über den Rücken. Die Worte "We discover communication" vefolgen einen. Nach drei Minuten wird es dann leise. Der Schrecken nimmt seinen Lauf. Klänge, von denen man gar nicht wissen will, wo sie herkommen, dringen ans Ohr und später setzt Maynard mit einem unheimlich gefühlvoll-verzweifelten "From Silence held" ein. Erneuter Spannungaufbau folgt, harte Gitarrenriffs. Der Song kehrt aufden ursprünglichen Pfad zurück. Doch etwas hat sich verändert. Keine Verzweiflung mehr, eher Wut. "Oh-oh, gleich kommt der Weltuntergang" denkt man nur noch und der Double-Bass hämmert auf den Hörer ein. Vorbei. Nach 7 Minuten. Bei "Parabol" glaubt man zunächst, auf der sicheren Seite zu sein. Ruhig und gemächlich singt Maynard vor sich hin. Bei dem Hörer erzeugt dies zunächst ein Gefühl des Wohlseins. Denkste. "Pain is an illusion" und dann setzen wieder die brachialen progressiven Powergitarren ein. "Parabola" heißt die Fortsetzung von "Parabol". Der geniale Song wird getragen von unerwarteten Kehrtwendungen, Hoffnungen (die auf dem Album ziemlich selten sind) und dem poetischen Text. "Dieser Körper hält mich hier unten fest, und er erinnert mich an meine eigene Vergänglichkeit. Schmerz ist nur eine Illusion." Nach 5 Minuten klingt "Parabola" dann langsam aus und lässt den Hörer mit den Fröschen (!) im Wald allein. Im Horrorwald. Wo an jeder Ecke ekelhafte Viecher lauern, die nur eines wollen: Blut. Zecken und Blutegel, die dich aussaugen und kraftlos zurücklassen. Aber wer würde sich einfach so aussaugen lassen? Etwa der kleine, unscheinbare Mann, der dort in der Ecke kauert und vom Schmerz singt? Nein, garantiert nicht. Und so nimmt dieser Mann, namentlich Maynard James Keenan, noch einmal seine letzte Lebenskraft zusammen und lässt einen Schrei fahren, der durch Mark und Bein dringt. "Ticks & Leeches" ist der aggressivste Track des Albums und erzeugt mit seiner Dreiteilung eine unheimliche Atmosphäre. "Lateralus" nimmt sich dann wieder die Wissenschaft zum Thema und erinnert daher etwas an "Schism", immerhin geht es um eine parallele Bewusstseinsebende, um das seitliche, laterale Denken. Der Zwischenteil ist mehr als imposant, hier erinnert Maynards Gesang sehr an "A Perfect Circle". Nach 9 Minuten ist "Lateralus" dann vorbei und öffnet die Pforte für den experimentellen Progressivteil des Albums. Dieser besteht aus einem 22-minütigen Song, der zwecks der besseren zugänglichkeit in drei Teile unterteilt wurde. "Disposition" ist sehr leise und baut langsam Atmosphäre auf. Die perkussiven Klänge und das gegen Ende an Peter Gabriel erinnernde Getrommel wirken sehr dumpf, begeistern aber auf jeden Fall. In "Reflection" kommt dann zu den Trommeleinlagen eine orientalische Melodie hinzu, auch der Gesang überzeugt. Das epische Ende dieses 11-minütigen Tracks bereitet den Weg für die instrumentale Donnerwalze "Triad". Dieser Song erschlägt den Hörer mit Brachialgitarren, verzerrten Schreien im Hintergrund und orientalischen Melodien. Wenn die Spannung dann unerträglich wird, setzen plötzlich harte Gitarrenriffs ein und "erlösen" den Hörer. Überlegter Double-Bass-Einsatz und intelligente Improvisationen, die aber trotzdem sehr durchdacht wirken, lassen beim Hörer das Gefühl eines "Finale Grande" aufkommen. Super Ausleitung. Dann Stille. Kommt noch was? Oder wars das nach 73 Minuten etwa schon? Der Hörer stellt sich Fragen und lässt in der zweiminütigen Pause, die nach "Triad" folgt, das Album nochmal Revue passieren. dabei sollte er diese Pause eher nutzen, um sich auf das folgende Feuerwerk einzustellen. Leise Töne streicheln das Ohr. Langsam wird es lauter, verkratzt, verzerrt, ein Drumsolo, Maynard mit verzerrter, schmerzerfüllter Stimme. "Faaip de Oiad" heißt das Outro und bedeutet soviel wie "Stimme Gottes". Für den Hörer ist all dies nur schwer erträglich. Es tut beim ersten Mal richtig weh. Erst nach mehrmaligem Hören dieses schmerzenden Stückes legt sich die Verstöhrtheit. Am besten krallt man sich im Sessel fest und hofft, dass alles schnell vorbei geht. Dann bleibt nach zweieinhalb Minuten dieses Gefühl, an etwas Epischen teilgenommen zu haben, das die meisten nicht verstehen und auch nicht verstehen können. Musik, die schmerzt und den Chrakter des Hörers nicht unverändert lässt. Garantiert nicht. Und sollte sie den Charakter des Hörers doch nicht verändern, so wird er auch keinen Gefallen an der CD finden. Das eine führt unausweichlich zum anderen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: "Lateralus" als Meisterwerk hinnehmen und darin aufgehen oder "Lateralus" in die Ecke schmeißen und diesen Alptraum so schnell wie möglich vergessen. Dazwischen gibt es nichts.
Für alle, die aud harte emotionale Musik am Rande der verzweiflung stehen und die Musik nicht nur nebenher hören (das geht bei Tool sowieso nicht), kann ich eine klare Empfehlung aussprechen. Das Album braucht sehr viel Zeit. Aber am Ende wird man reich belohnt. Versprochen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Worte finden. Wirkung zeigen. Was ist hier eigentlich gerade passiert? Oder noch besser: Was passiert hier gerade?
Das Telefon klingelt. Zum weißdergeierwievielten Male. Mein Finanzoptimierer will mir erklären, dass ich eine höhere Rendite bei niedrigeren Beiträgen haben könnte, wenn ich meinen Rentenversicherungsträger wechsle. Wichtig. Eigentlich. Aber zum Teufel mit der Rendite. Hier singt Maynard James Keenan. Prioritäten setzen. Denn das ist wirklich wichtig! Das Telefon wird ausgestöpselt, das Handy ins Kissen eingenäht und die Türklingel abgeschraubt. Kopfhörer auf und Volume Richtung Max. gedreht. Wo war ich stehengeblieben? Richtig. Bei wichtig. Revolutionen fordern eben Opfer. Auch musikalische. Der nächste, der stört, kommt auf die Guillotine. Oder darunter. Oder wo auch immer eine Köpfmaschine wehtut. Maynard James Keenan. Tool. A Perfect Circle. Deftones. Stationen musikalischer Vollkommenheit und der Befreiung von Zwängen. Wen 'Parabol' zu 'Parabola' kalt lässt, wird mit No Angels, Bon Jovi oder Phil Collins nicht unter zehn Stunden bestraft. Industrial? Nu Metal? Alles Kasperkram. Hier ist von Tool die Rede. Nicht von unsinnigen Schubladen, die keiner braucht. Depressiv? Quatsch. Depressiv machen die Charts mit millionen Platten, die musikalisch Schwachbegabte an mediengeleitete Lemminge verkaufen. Tool. Für die Emotionen, die ein Song wie 'Ticks & Leeches' freilegt, gibt es kein Wort in niemandes Sprache. Überhaupt. Worte zu finden, während Maynard James Keenan seine Visionen intoniert, ist ungefähr so, als versuche man, die Wirkung von Starkstrom zu erklären, in dem man an die Leitung fasst. Kurz, ganz ganz kurz wird jedem klar, wie es wirkt. Aber nachvollziehen kann es niemand, der nicht selbst anfasst. Wie 'Triad' beschreiben? Ein Song, der auf mich durch und durch befreiend wirkt, lässt andere Menschen in positiver Beklemmung erstarren. Welche Faszination auch immer von 'Lateralus' ausgehen mag ist nicht wichtig. Wichtig ist allein die Tatsache, dass dieses Album Faszinationen ausstrahlt. Maynard James Keenan und seine Mitstreiter sind keine Revolutionsführer. Sie sind die Philosophen, die die Ideen vorgeben. Der Revolutionsführer steckt in jedem von uns. Wie diese Revolution dann vonstatten geht, ist Mentalitätssache. Was passiert hier also wirklich? 'Lateralus' verändert nicht die Welt da draußen, aber für eine Albumlänge erlebe ich meine ganz private Revolution, meine Gedanken kreisen auf einem entfernten Orbit aus berauschenden Klängen und Tönen, und nach gut 80 Minuten kann ich sagen: ich habe die Perfektion gehört! Auch das geschieht wirklich...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lateralus 7. September 2005
Format:Audio CD
Tool entwickeln sich nicht weiter. Natürlich sind da gewisse typisch "toolische" Elemente, die sind aber eigentlich eher konstant und finden sich sowohl auf "Opiate", als auch auf "Undertow", "AEnima" und "Lateralus". Ansonsten machen Tool aber auf jedem Album was anderes und erfinden sich eher neu, statt sich weiterzuentwickeln. Am ehesten lässt sich das Album aber wahrscheinlich mit AEnima vergleichen.

Zuerst mal die Eckdaten: 78 Minuten, längster Song 11 Minuten, 14 Tracks inkl. Hidden Track.

Der Musikstil auf diesem Album lässt sich schwer beschreiben. Prog-Metal? Art-Metal? Es ist jedenfalls teilweise orientalisch angehaucht ("Disposition"/"Reflection"/"Triad"). Sehr atmosphärisch, spirituell angehauchte Texte und hypnotisierende Rhythmen und mehr als je zuvor werden Effekte eingesetzt. Die Tracks haben alle Überlänge oder hängen zusammen, das laut-leise Spiel, das hier perfekt inszeniert wird und das häufige Wiederholen von Melodien tragen nur zum hypnotisierenden Effekt bei.

Die Melodien sind komplex, die Lyrics kryptisch. Man wird aus dem Album zunächst nicht schlau und wird davon eher abgeschreckt. Man muss es einfach ein paar mal hören, um Zugang zu finden. Außerdem sollte man sich voll auf die Musik konzentrieren, das ist nichts für's Auto oder zum nebenbei Quake zocken oder so.

Die Produktion ist im Vergleich zu den anderen Alben kristallklar und makellos. Das muss so sein, weil alles andere nicht zur Musik passen würde. Die Musik ist nämlich nicht nur hypnotisch und atmosphärisch sondern auch mathematisch präzise. Alles scheint durchdacht. Manche sagen "Das ist kalte, seelenlose Musik".

Ja, die Durchdachtheit und Präzision mögen jetzt nicht so direkt von einer Seele in der Musik zeugen, aber warum werde ich dann so mitgerissen von dieser Musik?

Man muss einfach das Gesamtbild betrachten. Der Gesang von Maynard James Keenan ist zum Beispiel sowas von emotional, da kann mir keiner erzählen, dass das kalte Musik ist. Erst wunderschöner Gesang, dann auf einmal ein Wutausbruch - auch hier der gekonnte Einsatz von laut und leise und der Spannungsbogen. Ja, der Typ kann singen. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, dieser Gesang, aber ich halte ihn für genial.

Bei den Instrumenten ist zwar alles sehr präzise und durchdacht, gleichzeitig sind aber Schlagzeug und Gitarre so abgemischt, dass Präzision mit Urgewalt verbunden wird. Besonders das Schlagzeug von Danny Carey ist extrem geil... wer "Ticks & Leeches" gehört hat, weiß wovon ich rede. Wow.

Tool schaffen es sehr gut, sowohl leise als auch laute Musik zu machen. "Ticks & Leeches" kommt zum beispiel eher brachial daher, während "Reflection" sehr leise ist und einen in andere Sphären entführt. Auch der Wechsel zwischen laut und leise innerhalb der Songs ist einfach nur erstaunlich ("The Patient"/"Schism"/"Parabol/Parabola")

Es ist ganz einfach die ganz große Musik, die einen einsaugt, plattwalzt und wieder ausspuckt. Wunderschöne Musik, die unter die Haut geht. Eines der ganz wenigen Alben, die ich so oft hören kann wie ich will und wo man herausfinden will, was mit den Texten gemeint ist, wo man gerne ruminterpretiert. Maynard James Keenan singt über spirituelle Themen, über große Themen.

Das ist wohl auch einer der großen Kritikpunkte, die viele haben: Die Texte seien pseudo-intelligent und wen interessiert's, was Keenan über Gott denkt? Gegenfrage: Wen interessiert's, was John Lennon über Krieg denkt oder was Eric Clapton über Frauen denkt? Texte sind nunmal Texte und Lateralus hat halt enigmatische Texte, deren Schönheit nicht sofort offenbar wird.

Und was pseudo-intelligent angeht: Es sind halt philosophische Themen, da gibt's nix handfestes. Und richtig: _Die_ intelligente Botschaft vermittelt keiner von Keenans Texten. Ja, irgendwo ist das vielleicht "pseudo-intelligent", ihr habt ja sooo recht. Mich jedenfalls sprechen die Texte an und regen mich zum nachdenken an.

Ich will jetzt gar nicht anfangen, die Songs einzeln zu bewerten, weil dieses Album - mehr als je zuvor bei Tool - eher als Gesamtwerk anstatt als Ansammlung von einzelnen Liedern betrachtet werden sollte.

Vielen gefällt diese Musik nicht und so sehr ich die Kritik verstehen kann - ich finde, dass Lateralus einfach ein Meisterstück ist. Basta.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
please mind the universe
Schon damals als Tool's Aenima erschien, begann im Musik-Olymp das große Stühlerücken. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von sns veröffentlicht
Musik gut - Qualität schlecht
Über das Album von Tool braucht man nicht mehr viel zu sagen. Die Musik ist einfach genial, gar keine Frage. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von LaGu veröffentlicht
nicht nur für Rocker
Ich habe die CD im Internet entdeckt und kann sie wärmstens allen empfehlen die Wert auf guten Klang legen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Icy-medien Gmbh veröffentlicht
Tool ..und was sich daraus entwickeln kann.....
Erste Regel beim Fight Club: Kein Wort über den Fight Club!!!!

Und das gilt auch für Tool!
Eine Band,die keiner langen Plattenreview bedarf! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Vicky Pollard veröffentlicht
CD vs LP
Ich habe die Platte schon vor einiger Zeit bei einem Freund gesehen und diese anschließend sofort bei Amazon bestellt, obwohl ich damals gar keinen Plattenspieler... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von P. Jedrysik
Tool Vinyl LP Rezension
Sehr schönes, stabiles Papp-Klappcover! Wunderbar bedruckt mit einem anderen Cover als bei der Cd. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von A. Rose
I feel it move across my skin ...
Was sich mit "Undertow" langsam und "Aenima" schon deutlicher angekündigt hatte ist inzwischen Wirklichkeit geworden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2008 von Peggy
Super Album...
welches sich auf der selben Stufe wie "Aenima"befindet...also ganz oben!
Was Tool hier an Atmosphäre heraufbeschwört ist einfach nur phänomenal. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2008 von Stephan Braun
Ein musikalischer Quantensprung!!!
Wie ausgeprägt sich eine Band doch entwickeln kann...
Bei den Jungs von Tool baut alles in irgendeiner Form aufeinander auf, mit jedem Album werden die Melodien... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2007 von ThirdEye
Lateralus = Zentriert, aus der Mitte
... So, oder ähnlich, könnte man dieses Wort übersetzen.

Lateralus. Was für ein Klang dieses Wort erzeugt. Vielversprechend, mystisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2007 von Benni
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:










Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de