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Latein ist tot, es lebe Latein!: Kleine Geschichte einer großen Sprache
 
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Latein ist tot, es lebe Latein!: Kleine Geschichte einer großen Sprache [Gebundene Ausgabe]

Wilfried Stroh , Günter Mattei
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (1. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471788298
  • ISBN-13: 978-3471788295
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Wilfried Stroh
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Professor Wilfried Stroh ... hat ein Buch über die lateinische Sprache geschrieben, das sich liest wie ein Reiseführer über ein Land, das man nach der Lektüre sofort kennenlernen will.« DIE ZEIT / Ursula März/ 06.09.07 »Gegen Ende seiner schwungvoll geschriebenen, spannenden Geschichte einer großen Sprache bringt er dann ein aufschlussreiches Argument ... Man kann im Lateinischen kaum schwafeln. Der Zauber des Lateinischen liege in seiner Fähigkeit, das Wesentliche auszudrücken. Darum plädiert er dafür, zurück zu den Wurzeln zu gehen, zum Lateinischen.« Märkische Allgemeine Zeitung /Dirk Pilz / 11.03.07 »Wäre das Lateinische immer mit einem solchen Furor verteidigt und vermittelt worden wie in diesem schönen Buch, dann würden die Totenglöckchen für diese Sprache heute gewiss um einiges leiser klingen.« Die Literarische Welt / Felix Müller / 24.03.07 »Sprachgeschichte vergnüglich vermittelt. Wissenswertes humorig aufbereitet, das ist das Kennzeichen dessen, was Wilfried Stroh auf mehr als 400 Seiten in Buchform gebracht hat.« Mittelschwäbische Nachrichten / Helmut Kircher /19.03.07 »Möglich, dass Latein ist tot, es lebe Latein! ein Buch für einen nur kleinen Leserkreis ist - aber der wird seinen Spaß haben mit Wilfried Strohs kleiner Geschichte einer großen Sprache.« Main-Echo / svm / 24.03.07 »Ein ungemein lesenswertes Buch.« Badische Neueste Nachrichten / 06.04.07 / Michael Hübl »... locker und gescheit.« KURIER (A) / 17.06.07 »Stroh ist davon überzeugt, dass Latein zwar tot ist im Sinne eines Kommunikations-instruments, dass es aber überleben soll und kann – als kulturelles Kapital, und dass dieses Überleben gewährleistet werden soll durch die … Sensibilisierung für die Schönheit der Sprache... Die Qualitäten von Strohs Vermittlungsfähigkeit bleiben auf hohem Niveau. Er hat Sinn für Szenen und Paradoxe, scheut weder Superlative noch krasse Aktualisierungen.« Tagesanzeiger Zürich / 6.6.07  »Wozu Latein, solange man gesund ist? galt lange als cooler Spruch, mit dem man die Lacher auf seiner Seite hatte. Dass es sehr viel witziger sein kann, das Lateinische zu beherrschen, zeigt Wilfried Stroh von den Faunen Latiums bis in die Gegenwart.« Frankfurter Rundschau / 9.6.07 / chp »Hymnisch: Wilfried Stroh besingt die Geschichte des Lateinischen.« FAZ / 16.07.07/Hannes Hintermeier »Danke Wilfried Stroh für dieses wunderbare Buch.« WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN/ Erhard Obermayer/ 18.10.07 »Nach dem Lesen dieses Werkes hat ›Stroh im Kopf‹ (!) für mich eine neue, eine intelligente und charmante Bedeutung.« Ärzteblatt MVP/ 06/08/ Prof. H.H. Büttner Wismar

Märkische Allgemeine Zeitung, Dirk Pilz, 11.03.07

»Gegen Ende seiner schwungvoll geschriebenen, spannenden Geschichte einer großen Sprache bringt er dann ein aufschlussreiches Argument ... `Man kann im Lateinischen kaum schwafeln`. Der `Zauber des Lateinischen`liege in seiner Fähigkeit, das Wesentliche auszudrücken. Darum plädiert er dafür, zurück zu den Wurzeln zu gehen, zum Lateinischen.«


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
78 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Regina Linguarum 8. Juni 2007
Von Gaudimax
Format:Gebundene Ausgabe
Wie oft schon wurde Latein totgeredet, wurde der Sprache der praktische Nutzen für die ganz von "business" und Technologie beherrschte Gegenwart abgesprochen. Und wie oft wurde schon dagegengehalten, dass Lateinschüler auch in allen anderen Fächern statistisch besser abschneiden, dass sich Fremdsprachen um vieles leichter lernen lassen, dass Geist und Denken des Lernenden in unvergleichlicher Weise geschult und zu Präzision angehalten werden? Aber wie kann sich die Sprache denn auch behaupten, wenn selbst einige neuzeitorientierte Geisteswissenschaftler an so mancher Universität kurzsichtig das Latein zum alten Eisen werfen wollen, da es nicht in die Welt der BA- und MA-Module passt? Ganz so, als wäre Latein in einigen Fächern nicht bis vor wenigen Jahrzehnten noch Wissenschaftssprache gewesen, als wären Geschichte und Kultur des Abendlandes bis in die Gegenwart ohne Latein auch nur im Ansatz zu begreifen.

Einer ihrer besten Kenner und größten Liebhaber, der bekannte Freisinger Altphilologe Wilfried Stroh, hat der "Königin der Sprachen" nun eine Geschichte gewidmet, die in der Vorzeit Roms beginnt und mit den Bemühungen heutiger Tage für lebendiges Latein endet. Ihm ist dabei nicht nur eine fesselnde Sprachgeschichte gelungen, sondern eine Liebeserklärung an die Sprache und ihre Schönheit, egal ob sie aus augusteischer Zeit, aus dem Mittelalter oder der Neuzeit zu uns spricht. Dabei vertritt auch der Autor die Meinung, dass Latein tot und bereits im augusteischen Zeitalter "in Schönheit" entschlafen ist: nur so, im Zustand der Vollendung in Grammatik und Syntax erstarrt, konnte es die Zeitläufte überdauern und bis heute zur erfolgreichsten Sprache der Welt werden.

"Latein ist tot, es lebe Latein" ist ein spannendes, sprachlich elegantes Werk, das immer wieder den Bezug zur Gegenwart sucht und dem Leser wirklich den Zauber des Lateinischen zu vermitteln vermag. So mancher wird sich dabei ertappen, wie er sich selbst an Übersetzungen der vielen Quellenstellen versucht, die der Autor aber nicht nur selbst überträgt, sondern ebenso fachkundig kommentiert. Abgerundet wird das schöne Buch durch einen Anhang zur Aussprache und Betonung im Lateinischen, das neben Bekanntem (caesar = kaisar) so manches Unbekannte und Überraschende bereit hält.

Ein rundum gelungenes Buch, ein eloquentes, liebevolles Plädoyer für das Lateinische, dem ich viele Leser wünsche. Gratias ago.
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88 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Herbert Huber TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Untertitel "Kleine Geschichte einer grossen Sprache" beginnt mit einer Untertreibung. Latein ist tot, es lebe Latein! ist eine großartige Geschichte der lateinischen Sprache und zugleich eine Geschichte des europäischen Bildungswesen, eine Bibelgeschichte und ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte und eine kleine (jetzt stimmt's) Literaturgeschichte ...

Mit der Ausbreitung der römischen Herrschaft vollzieht sich auch der Siegeszug des Latein. Die gute Verzahnung von Geschichte, Literatur und Sprache ist einer der Vorzüge des Werks. Man merkt nicht, wie schnell man zu Cicero, Vergil und Horaz und der Blütezeit der lateinischen Sprache gelangt. Dabei gebührt neben diesen Heroen der Dank auch dem Verfasser, der kurzweilig erzählt ohne oberflächlich zu werden.

Aus jeder Zeile spürt man, dass der Verfasser Latein liebt und das springt auf den Leser über. Nebenbei lernt man vieles für den eigenen Sprachbegrauch, beispielsweise woher "Humanitas" kommt.

Für alle, die etwas Freude an unserer Geschichte und dem Latein mitbringen, ist dieses Buch ein Gewinn. Ich war begeistert. Beste und dringende Leseempfehlung.
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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein großes Buch 4. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Wie fange ich es an? Dieses Buch ist genauso, wie ich es erwartet hatte: Hervorragend zu lesen, sehr informativ, gelegentlich witzig und für Lateiner und solche die es werden wollen ungemein wichtig und empfehlenswert.

Professor Stroh entwirft eine Geschichte der lateinischen Sprache von ihren faunischen Anfängen bis zur Gegenwart, wobei er jeweils prominente Vertreter einer jeden Sprachepoche vorstellt. Dabei streift er unterschiedlichste Fragestellungen, stellt die Arbeitsmethoden eines Philologen vor und erklärt, warum Latein trotz seines fortwährenden Sterbens immer noch lebt.

Problematisch wird es, wenn man sich schon vorher von einigen Autoren ein gewisses Bild gemacht hat - gerade von einem gewissen gerissenen Advokaten, der sich selbst (wenn auch nicht völlig zu Unrecht, zugegeben) für den größten Redner Roms gehalten hat, und sich auch nicht scheute, das wiederholt zu betonen.

Was Stroh meiner Meinung nach hier vernachlässigt ist die Tatsache, daß Cicero zwar wahnsinnig viel geredet hat - aber eigentlich nicht viel zu sagen hatte. Strohs Hymnus auf die Sprache Ciceros mag berechtigt sein - leider ist eine schöne Form nicht alles. Cicero hat die Philosophie als Wissenschaft per hervorragender Übersetzungsleistung nach Rom gebracht und dem Abendland dienstbar gemacht. Neues beigetragen hat er aber nicht. Seine Leistungen als Politiker wären unbeachtet geblieben, hätte er nicht selbst darüber geschrieben. So ist der schwülstige und exuberante Stil eines Anwalts (der ja vor allem daher rührt, daß er vor Hunderten von Leuten auf einem offenen Platz so sprechen mußte, daß alle ihn verstehen konnten, was Wiederholungen und rhetorische Tricks geradezu erzwingt) zur Qual eines jeden Lateinstudenten geworden. Das wirklich schöne, humorvolle, alle Finessen der Sprache ausnutzende Latein eines Tacitus, die hervorragend tiefgründige Syntax von Seneca und Livius - alles nichts gegen Ciceros selbstgefälliges Gelaber? Alles Geschmackssache, sagte der Affe und biß in die Seife.

Mit besonderem Genuß allerdings habe ich die Kapitel über das Latein des Mittelalters, der Renaissance und des Barocks gelesen. Hier ist allerdings das Feld so groß, daß wirklich nur auf die absoluten Höhepunkte hingewiesen wurde. Besonders liebevoll behandelt Stroh das Jesuitendrama.

Hilfreich und auch klar verständlich sind die in der Appendix enthaltenen Aussprachehilfen zur lateinischen Sprache - mirum, ut exstet tale bonum: schön, daß es noch so etwas Gutes gibt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Interessant für Latein-Liebhaber
Ich muss vorausschicken, dass ich dieses Buch nicht Wort für Wort gelesen habe, weil ich mich in der antiken Literatur nicht genügend auskenne, um die detaillierte... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von €nigma veröffentlicht
wärmstens zu empfehlen...
...vor allem für diejenigen, die ihr Latinum nachholen müssen. Die Universitätskurse sind oft gedrängt und trocken. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Dr.Vater veröffentlicht
ätzend............
Ich habe mich von den guten Rezensionen in die Irre führen lassen. Bis Seite 115 habe ich wacker durchgehalten, danach weitergeblättert und hier und da noch weitergelesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2009 von Equi
Tot oder lebendig - eine Anleitung zur Antwortfindung
Ich habe mir das Buch aus zwei Gründen zugelegt: zum einen wollte ich mich als zukünftiger Lateinstudent auf die Entwicklung der lateinischen Sprache vorbereiten, zum... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Malteus
Etwas für den Liebhaber...
...von einem Liebhaber dieser Sprache.
Wer in der Schule Latein gerne und mit Freuden gelernt hat, wird seine Freude haben an diesem Buch, welches vollgestopft ist mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2008 von B. Preuschoff
Ja, so hätte ich mir den Lateinunterricht gewünscht!
Mein Lateinlehrer in der 3. Klasse Gymnasium (7. Klasse in Deutschland) war ein kleinwüchsiger Giftzwerg, der seine Komplexe an den Schülern ausließ, völlig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2008 von Amadeus
Keine kleine, sondern eine große Geschichte
Wilfried Strohs Buch "Latein ist tot, es lebe Latein" berichtet von einer nicht ganz toten Sprache in sehr lebendigem Ton. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2008 von Rike Kunze
Tot, trocken oder lebendig? Die Geschichte der lateinischen Sprache...
Wer den Autor über die Sprache Latein reden hört, wird sich seiner Begeisterung kaum entziehen können. Das trifft auch auf dieses Buch zu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2007 von Henry Krause
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