"Late Love", das Debüt-Album der Norweger von Wolves Like Us, ist eine recht ordentliche Platte, die sich im Dunstkreis des Post/Hardcore von Bands wie z.B. den Afghan Whigs und auch teilweise von Kvelertak, orientiert, ohne freilich, an dessen Genialität heranzukommen. Düster und dreckig, könnte man den Sound von "Late Love", bezeichnen, der auf den 10 Stücken relativ gleichförmig daherkommt. Und das ist auch das Manko an "Late Love"...! Die Stücke unterscheiden sich, bis auf wenige Ausnahmen, kaum voneinander und die Songstrukturen sind auch relativ ähnlich, ja fast schon, bei einigen Stücken als gleich zu bezeichnen.
Sänger Kristensen, brüllt sich mit seiner heiseren Stimme über kratzige Punkrock/Postrock- und fette Hardcore-Riffs. "HardCore, Metal und auch Hardrock", sind unsere Vorbildstile, fasst Drummer Thire den Band-Sound, zusammen.
Nun gut, "Late Love", hat einige gute und einige weniger gute Stücke. Sie ist nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht so der Bringer...eben nur knapp über dem Durchschnitt.
3 Sterne.
(Ein peinliches "Kaufen, Kaufen, Kaufen", wird man von mir in keiner Rezension lesen. Das sollte man doch jedem selber überlassen.)