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Last Words [Gebundene Ausgabe]

William S. Burroughs
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 325 Seiten
  • Verlag: Sans Soleil; Auflage: 1 (Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3880300380
  • ISBN-13: 978-3880300385
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 507.277 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

William S. Burroughs starb im August 1997. Sein Leben war Legende. "Last Words" ist ein komplexes Selbstporträt des Künstlers als alter Mann. Bis zuletzt wetterte Burroughs unermüdlich gegen das Establishment und nahm den Zustand unseres Planeten kritisch unter die Lupe. Er war schockierend, böse und umwerfend komisch. Anekdoten und Erinnerungen an Freunde und wichtige Stationen seines Lebens bilden die Plattform für seine berühmten Routines, die als Treibgut seiner Träume, Lektüre und Vision zurückbleiben. "Last Words" offenbart einen nachdenklichen Burroughs, der sich am Ende seines Lebens den fundamentalen Themen von Verantwortung, Einsamkeit und Schmerz stellt.

Über den Autor

"Schon als Kind wollte ich Schriftsteller werden, weil Schriftsteller reich und berühmt sind. Sie lungern in Singapur und Rangun herum und rauchen Opium in gelben Rohseideanzügen. Sie schnupfen Kokain in Mayfair und dringen mit einem treuergebenen Eingeborenen-Boy in verbotene Sümpfe vor, wohnen in Einheimischenvierteln von Tanger, rauchen Haschisch und streicheln zahme Gazellen." William S. Burroughs, Jahrgang 1914, war der Autor einflussreicher und avantgardistisch-innovativer Werke wie "Soft Machine" und "Naked Lunch", ein Abenteurer, ein Globetrotter in der Außenwelt und ein Astronaut des inneren Kosmos. Er wurde als Spross einer begüterten Südstaatenfamilie in St. Louis, Missouri, geboren und hatte eine entsprechende Karriere vor sich: Studium der englischen Literatur in Harvard, 1936/37 Medizinstudium in Wien. Doch weitere Studien in Harvard zur Anthropologie bricht er ab und schlägt sich zu Anfang der Vierziger Jahre in New York als Tellerwäscher, Barmixer, Kammerjäger und Detektiv durch. Hier lernt er Ginsberg und Kerouac kennen, die ihn ermuntern, seine gelegentlichen Schreibversuche zu intensivieren, hier wird er zum ersten Mal drogenabhängig.

In fast dreißig Jahren in einer Art selbstgewähltem Exil verfasst er in Mexiko, Tanger, Paris und London ein faszinierendes Werk, das die Auswüchse unseres Medien- und Computerzeitalters vorausgeahnt zu haben scheint. 1974 kehrt Burroughs in die USA zurück, wo er zum Kultautor avanciert und bis zu seinem Tod 1997 die Kunst und Kultur seiner Zeit maßgeblich beeinflusst.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Last Words 26. Dezember 2001
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch beginnt mit Burroughs Eintragungen am 14.11.96 und endet mit der
letzten Eintragung am 30.07.97. Burroughs
starb am 2. August 1997. Die Eintragungen
beginnen damit das eine seiner geliebten
Katzen überfahren wird und er körperlichen
Schmerz empfindet, vor allem wegen dem
Fehlen der Katze an den gewohnten Stellen
und die letzte Eintragung ist ein Hymnus an
die Liebe, die reine Leibe die Burroughs für
seine Katzen empfand und das letzte Wort ist
LOVE. Dazwischen Burroughs seit 46 süchtig
nach Opioiden und sein verständlicher Hass
gegen den War against Drugs, dann Cut-ups und
Erinnerungsfetzen, Waffenliebe und die Liebe
zum Schiessen und Spiegeleiern und jungen
Boys in Tanger. Im schönen Vorwort von James Grauerholzer lernt man das Burroughs
Katzen in Mexiko und Texas gequält hat und
sich dafür schämt und das die Katzen zu ihm
gekommen sind. Und er es als Gnade empfand. Tja, we'll meet again.
Schönes Buch, unabdingbar für Kenner, Nicht-Kenner und die amerikanische Regierung. Qui vivre verra.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr persönliches Buch 23. November 2003
Von _
Format:Gebundene Ausgabe
Neben "The Cat Inside" ist dies wohl das persönlichste Buch von William S. Burroughs. Es ist ein Buch das den nahenden Tod immer wieder erahnen läßt. Burroughs läßt sich vom Sensenmann nicht wirklich beeindrucken und die unbestechliche Klarheit seiner Sprache und Weltsicht bleibt bis zur letzten Seite.

Zahlreiche Charaktere seiner Romane tauchen in diesem Buch noch einmal als Gäste auf. Seine leidenschaftliche gesellschaftspolitisch kritische Stimme erhebt sich bis zum Ende.

LIEBE als BESTES SCHMERZMITTEL DER WELT sind für mich die vergeistigten letzten Worte des Schriftstellers und Hohepriester der Beat-Literatur.

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Only for fans 13. Mai 2007
Von Pieter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
These last words of Burroughs will have great poignancy for his fans, but might not be all that meaningful to the casual reader. He writes about mundane everyday occurrences, memories of his eventful life, makes extensive literary references and provides loving descriptions of his cats. For me, the Burroughs magic is here in abundance and this book helps to complete the big picture of his life and work. It's not all smooth sailing, though, as his repetitive railings against the "war on drugs" can become a bit tedious. Obscure references are explained in the explanatory notes: I was interested to see he was a member of IOT (International Order of Thanateros - see the books Liber Kaos and Liber Null & Psychonaut by Peter Carroll) and friends with V. Vale (See Re/Search Publications like Industrial Culture Handbook and Incredibly Strange Music).

Some sections are funny, some are sad (especially where he writes about Joan Vollmer and his family) and some very interesting from a literary perspective. There are powerful passages of great beauty that stick in the mind. His love for his cats and for other animals like lemurs is very moving and shows that he may have been larger than life, but in the end he was very human. So, to wrap it up: Last Words is essential reading for the Burroughs enthusiast and the Burroughs scholar, to finally understand the man and his writing. Phew ... I am relieved, to know how much he loved some people and his pets, in the end.
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