Dies ist es also. Das Album mit dem alles begann, sowohl meine Besessenheit für Alice Cooper, als auch meine Vorliebe für Harte Musik, denn dieses Album kann einen nur in seinen Bann ziehen. Bis heute finde ich, dass es eines der besten Alben ist, die der Meister des Geisterbahn Rock je veröffentlicht hat.
Die Atmosphäre ist unheimlich dicht und von solch einer Düsternis erfüllt, wie kaum ein anderes seiner Werke. Es sicherlich schwerer zugänglich, als die einfacher gestrickten sehr erfolgreichen Vorgänger, und daher auch ein wenig mutig die Hitschiene der Marke „Poison" und „Feed my Frankenstein" zu verlassen, hin zu einem sehr viel reiferen, tiefgründigerem Textkonzept und der dazu passenden Musik, die nach wie vor mitunter sehr theatralisch anmutet, der aber auch ein wenig die damaligen Trends der Musikbranche ins Gesicht geschrieben stehen. So ist es wohl zu erklären, dass sich Cooper mit Chris Cornell, dem Sänger der nicht mehr existenten Band Soundgarden (heute singt er bei Audioslave), eine Ikone der Grungeszene als Songwriter ins Boot geholt hat. Diese Trendanbiederung, die gar keine ist, steht dem Konzept aber so gut, dass die Knarzigkeit und Verschrobenheit jener Bewegung sofort eins wird mit dem jederzeit erkennbaren Stil von Alice.
Abgerundet wird das ganze durch ein phänomenales Artwork von Illustratorlegende Dave McKean, wodurch mich das Album für die Zukunft auch optisch geprägt hatte.
Sehr zu empfehlen ist auch das Comic zum Album.
Und wenn dann am Ende wieder ein leises „Steven" ertönt wissen wir, wir sind immer noch zu Hause.