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Last Samurai [Blu-ray]
 
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Last Samurai [Blu-ray]

Tom Cruise , Tony Goldwyn , Edward Zwick    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (194 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,04 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de Redaktion

Angesiedelt in den Jahren 1876/77, zu einer Zeit, als Japan sich in einem tumultartigen Übergang zu einer mehr verwestlichten Gesellschaft befand, erzählt Last Samurai mit epischem Schwung eine an sich intime Geschichte von sich kreuzenden Kulturen. In Amerika wird der von seinen Erinnerungen geplagte Bürgerkriegsveteran Captain Nathan Algren (Tom Cruise) von einem zum Söldner gewordenen Ex-Offizier (Tony Goldwyn) gezwungen, die Truppen des japanischen Kaisers im Gebrauch moderner Waffen zu trainieren. Gegen diesen Fortschritt stellt sich eine Rebellion der Samurai-Krieger, die an ihren altehrwürdigen Traditionen festhalten wollen, auch wenn dies einen strategischen Nachteil bedeutet. Als Gefangener des Samurai-Anführers (Ken Watanabe) lernt Algren deren Kodex nicht nur kennen, sondern auch schätzen und annehmen, und wechselt so schließlich die Seiten für einen finalen Kampf, der die Ehre aller Beteiligten auf die Probe stellen wird.

All dies macht Regisseur Edward Zwicks nobles Epos zu einem äußerst lohnenden Film, auch wenn der Hollywood-typische Tamtam (inklusive einem viel zu konventionellen Ende) Last Samurai nicht das Meisterwerk werden lässt, welches Zwick und sein Autor John Logan sich ganz offensichtlich vorgestellt hatten. Stattdessen ist Last Samurai ein elegantes Mainstream-Abenteuer, eindrucksvoll in allen Belangen seiner Produktion. Es mag den Zuschauer nicht so mitreißen wie Logans Skript für Gladiator, aber ebenso wie Cruises Charakter findet es seinen eigenen, ehrvollen Weg. --Jeff Shannon

VideoMarkt

Der desillusionierte Ex-Army-Captain Nathan Algren reist nach Japan, um dort im Auftrag des Kaisers eine Armee für den Kampf gegen den letzten verbliebenen Samurai-Führer Katsumoto auszubilden. Als der junge Monarch Algrens Truppe viel zu früh in die Schlacht schickt, erleidet sie eine verlustreiche Niederlage. Algren wird von Katsumotos Männern gefangen genommen und in die Berge verschleppt. Schwer verletzt gibt er sich nie geschlagen und erwirbt sich damit den Respekt des Samurai. Der Beginn einer tiefen Freundschaft.

Video.de

In der bislang wohl anspruchsvollsten Rolle seiner Karriere beweist Algren-Darsteller Tom Cruise nachhaltig, dass hinter der markanten Fassade ein Charakterdarsteller steckt. Unter der Regie von Epen-Spezialist Edward Zwick ("Glory") entfaltet sich eine bildgewaltige Männer-Fabel um Integrität, Mut und Tapferkeit, die in ihrer Fulminanz ihresgleichen sucht. In den Nebenrollen des aufwändigen Werks überzeugen der großartige Ken Watanabe und Timothy Spall ("Rock Star").

Blickpunkt: Film

Gestellt hat Tom Cruise 'Eine Frage der Ehre' schon, jetzt aber erst lebt er sie auch. So dynamisch und physisch engagiert hat man den Star noch nicht gesehen wie im malerischen und martialischen Abenteuerepos von Edward Zwick ('Glory', 'Legenden der Leidenschaft'), der hier seinen überzeugendsten Film vorlegt. Knapp zweieinhalb Stunden erzählt 'The Last Samurai' von einem entehrten, traumatisierten Soldaten, der durch die Begegnung mit den mythischen Elitekämpfern der japanischen Feudalvergangenheit seine Würde wiederfindet. Am Ende hat man nicht nur Krieger gesehen, sondern ist als Zuschauer fast selbst zu einem geworden. Beeindruckendes, gewalttätiges, aber nicht pathologisch brutales Überwältigungskino, das mit Passion und Pathos eine Minderheit feiert und dafür von den Massen belohnt werden wird.

Unverkennbare Folie für das Drehbuch von John Logan ('Gladiator'), Ed Zwick und Marshall Herskovitz ist der klassische Western. Der Brückenschlag zur japanischen Kultur gelingt mühelos, wenn die Vernichtung der Indianer die Verfolgung der Samurai, die Öffnung des Ostens zur Moderne das Ende des alten Westens spiegelt. Zwicks Film zitiert in Figuren, Situationen und Werten Kevin Costners 'Der mit dem Wolf tanzt', streift den Liberalismus von 'Little Big Man', aber auch die Mythologie des Schwertes von 'Conan', zeigt das kämpferische Herz von 'Braveheart' und die Ehrfurcht vor den Meisterwerken Kurosawas, die er in Wucht und Choreographie der Kampfszenen übertrifft. 'The Last Samurai' ist Kriegs- und Besinnungsfilm, eine oft wortlose, sich nur im Augenausdruck vermittelnde Verbeugung vor einem Lebensstil, dessen Motor Idealismus, nicht Materialismus war.
Der Prolog zeigt Army-Captain Algren (Cruise) im San Francisco des Jahres 1876 als desillusioniertes und alkoholisiertes Wrack, gequält von den Dämonen seiner Erinnerungen aus Bürgerkrieg und Indianermassakern. In Japan angekommen, soll Algren im Auftrag des Kaisers eine moderne Armee aufbauen und damit gegen den letzten großen Samuraiführer Katsumoto (Ken Watanabe) ziehen, der sich gegen die drohende Verwestlichung seiner Heimat, gegen den Aufbruch in die Moderne stemmt. Ein Kampf um die Tradition, der auch im heutigen Wirtschafts- und Technologie-Titan Japan noch ausgetragen wird - wenn auch an anderen Fronten. Als Algrens Soldaten von den Beratern des jungen Kaisers, die ihn für ihre wirtschaftlichen Interessen manipulieren, viel zu früh in die Schlacht geworfen werden, kommt es zur ersten furios choreographierten und geschnittenen Kampfsequenz, in der Algrens Bauernarmee massakriert wird und Cruise wie ein gestelltes wildes Tier um sein Leben kämpft. Damit erwirbt er sich den Respekt Katsumotos, der ihn verschont und in sein Lager in die Berge mitnimmt.
Dort, an prachtvollen neuseeländischen Drehorten, feiern Zwick und Stammkameramann John Toll die bäuerliche Idylle, aber auch den Kodex der Samurai, der schließlich auch Algren erobert. Wie in anderen Zwick-Filmen gibt es auch hier sporadische Grenzwanderungen zwischen Kraft und Kitsch, wenn die japanischen Kids auch noch Baseball lernen, der stolze Samurai auf der Bühne den Narren spielt oder Algrens Gastgeberin ihre langen Haare einer Naturwäsche unterzieht. Aber im Meer der Euphorie sind das nur wenige, bedeutungslose Tränen. Die Beziehung zwischen dem Soldaten und den Samurai ist stimmig entwickelt, es gibt Sympathie- und Hassfiguren, die den Zuschauer emotional manipulieren und darüber hinaus das charismatische Naturereignis Ken Watanabe, der Cruise zu einer seiner besten Leistungen zwingt. Nach einer weiteren überragenden Actionsequenz, in der Ninjas das Dorf in den Bergen überfallen, und der gewaltigen Finalschlacht, in der die Tradition in den aussichtslosen Kampf gegen die Moderne zieht, liegt düsteres Verhängnis über dem Film. Doch wie sein amerikanischer Protagonist misstraut 'The Last Samurai' dem Sepukko, kommt dem befürchteten kommerziellen Selbstmord mit einem wenig überzeugenden Epilog des Trosts zuvor. Doch kein Film muss Angst vor dem Tod haben, wenn er so intensiv gelebt hat wie dieser. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Überwältigendes Actionabenteuer mit Tom Cruise als US-Soldat in Japan, der vom Feind zum Freund rebellischer Samurai wird.

Kurzbeschreibung

Captain Nathan Algren war ein tapfer und ehrenvoll kämpfender Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg. Doch die grausamen Feldzüge gegen die Indianer entwurzelten ihn nachhaltig. Er lässt sich von dem jungen japanischen Kaiser anwerben, der seine Armee nach westlichem Vorbild aufbauen möchte. In Japan angekommen muss Algren erfahren, dass Japan von der Habsucht und dem Eigennutz der anrückenden Moderne ebenso bedroht wird wie die sterbenden Völker im amerikanischen Westen. Als der Amerikaner den Samurai-Führer Katsumoto kennen lernt, merkt er schnell, dass der traditionelle Ehrenkodex der japanischen Krieger die gleichen Prinzipien von Mut und Opferbereitschaft umfasst, die einst auch Algren zu den Waffen riefen.

Produktbeschreibungen

Captain Nathan Algren (TOM CRUISE) ist ein Mann ohne Ziel.
Einst hat er gekämpft, doch das ist lange her und erscheint ihm heute völlig sinnlos. Einst hat er für Ehre und Vaterland sein Leben aufs Spiel gesetzt - in Antietam (Maryland) und Gettysburg (Virginia). Doch in den Jahren seit dem amerikanischen Bürgerkrieg hat sich die Welt verändert. Mut wird durch Pragmatismus ersetzt, Opferbereitschaft weicht dem Eigeninteresse, und die Ehre zählt nicht mehr - vor allem nicht draußen im Westen: Algren hat an den Feldzügen gegen die Indianer teilgenommen; ernüchtert und deprimiert kehrt er zurück.

Was auf der Ebene am Washita River geschehen ist, kann er nicht vergessen: Dort hat Algren seine Seele verloren.
In einer anderen Welt muss ein anderer Soldat erleben, wie seine Lebensgrundlage unter ihm zerbröckelt: Katsumoto, letzter Führer einer uralten Kriegerkaste, der hoch angesehenen Samurai. So wie die Moderne den amerikanischen Westen überrollt, die Ureinwohner verdrängt und verdammt, hält sie auch im traditionellen Japan Einzug. Die Telegrafenleitungen und Eisenbahnschienen bringen den Fortschritt, bedrohen aber auch die Werte und Umgangsformen, nach denen die Samurai seit Jahrhunderten leben und sterben.
Doch Katsumoto wird nicht kampflos aufgeben.

Die Wege der beiden Krieger kreuzen sich, als der junge japanische Kaiser Algren engagiert, um in Japan eine moderne Armee von Wehrpflichtigen nach westlichem Vorbild aufzubauen. Denn der Tenno lässt sich von den Amerikanern umwerben, die ein begehrliches Auge auf den asiatischen Markt werfen. Doch während die Ratgeber des Kaisers versuchen, die Samurai auszurotten und Platz für eine
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