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Last Night on Earth

Noah and the Whale Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (25. März 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B004NORELC
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.529 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Zeit heilt alle Wunden und nach einem tief ergreifenden Herzschmerz-Album besingen Noah And The Whale ihren neuen Lebensmut poppiger und optimistischer denn je. Was haben wir mit Noah And The Whale-Mastermind Charlie Fink gelitten, als er auf dem letzten Album "First Days Of Spring" noch die tragische Trennung von Laura Marling - ehemals Mitglied der Band - besang. Es waren Songs, die vor Herzschmerz und Trennungs-Wehwehchen nur so strotzten und den Hörer tief berührten. Umso überraschender ertönt auf ihrem neusten Werk "Last Night On Earth" ein feudaler Frohsinn, den man von den Melancholie-Meistern bislang nicht kannte und ebenso wenig erwartet hätte. Doch Zeit heilt ja bekanntlich Wunden und Fink scheint seinen Liebeskummer nach zwei Jahren überwunden zu haben. Ihm geht es gut. Und wir dürfen uns freuen: Poppiger als zuvor, lebendiger als zuvor, aber keinewegs belangloser. Mit einem federleichten Optimismus gehen die zehn, fast ausschließlich in Dur gehaltenen Songs auf "Last Night On Earth" ins Ohr und erwärmen das Gemüt. Dieser Langspieler hat das Potential zu einem guten Freund, der uns tagein, tagaus begleitet und Anekdoten erlebter Abenteur erzählt - eben herrlich unaufdringlich und ohne Anstrengung. "Life Is Life" eröffnet mit Enthusiasmus, die scheinbar belanglose Floskel enthält eine Menge Wahrheitsgehalt. Der Song thematisiert das Hier und Jetzt und es scheint, als wolle sich Fink mit den Worten "And it feels like his new life can start. And it feels like heaven" entgültig vom Liebesschmerz und den jugendlichen Gepflogenheiten verabschieden. Mit "L.I.F.E.G.O.E.S.O.N." folgt an dritter Stelle die erste Singleauskopplung mit ultimativer Radiofreundlichkeit. Zudem spielen Noah And The Whale mit einem choralen Refrain, der deutlichen Ohrwurm-Charakter aufweist und trotz diesem nicht aufdringlich wirkt. "Last Night On Earth" bringt Veränderungen mit sich, so weichen die gewohnten, zaghaft gezupften Akustikklänge des Öfteren einer elektronischen Gitarre und etwas roheren Klangstrukturen. Zudem kommen auch die folkigen Geigen weniger zum Einsatz, stattdessen übernimmt ein surrender Syntheziser vielerorts die Führung. Erst in der zweiten Album-Hälfte werden mit dem instrumentalen "Paradise Star" aber auch mit "The Line" wieder ruhigere und melancholischer Töne angeschlagen, wie man sie von den Vorgänger-Platten kennt. In ebenso balladesker Schönheit beendet "Old Joy" dann den gut 30-minütigen Langspieler, jedoch nicht ohne eine weitere kleine Überraschung: Das wunderschöne Piano hallt, als befinde es sich im Inneren eines imposanten Kirchenschiffs. Finks Gesang wird von einen weichen Gospelchor unterstützt und den Hörer umhüllt eine erhabene Atmosphäre, bevor ein eindringlich schallender Syntheziser die letzten Töne ausklingen lässt. Weniger Folk, dafür umso mehr Pop und ein ausgereifteres Singer/Songwriting - das dritte Werk der Londoner ist zunächst vielleicht überraschend eingängig und leicht, aber dennoch eine logische und vor allem sehr gelungene Fortsetzung ihrer bisherigen Bandgeschichte. Noah And The Whale wachsen und mit ihnen wächst ihre Musik.

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
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4.0 von 5 Sternen Noah noah noah 28. August 2012
Von Anna F.
Format:Audio CD
Ich habe mir die CD auf einem der Konzerte der jungen Herren gekauft und bin begeistert.
Live waren sie eine sensation und ich wurde auch beim Album nicht enttäuscht.
Besonders geeignet für lange Autofahrten bei offenem Fenster und Sonnenschein (evtl noch Textsicherheit :))

Meine Favoriten:
Waiting for my chance to come, the line, old joy
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noah & the 80's 3. August 2011
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Woah, Alter! Ich kauf' mir gleich 'ne Röhrenjeans, 'ne Lederjacke und lass mir die Haare schulterlang wachsen. Und dann besorg ich mir 'nen Ford Mustang und fahr' über die Route 66. Oder zumindest als King of the Road über 'ne Landstraße. Mit Ellbogen raus aus dem runtergekurbelten Fenster, die Sonnenbrille auf der Nase. Und dann, dann höre ich dieses Tom-Petty-Album von Noah & the Whale. Yeah Baby. Genauso mach ich's.
*räusper* Verzeihung, da ist es über mich gekommen. So was geht ja gar nicht. Ich schäme mich sogar ein bisschen. Aber wo vorher schluffiger Indie-Rock ("Peaceful, the World Lays Me Down") und monotone Anti-Love-Songs ("The First Days of Spring") waren, da ist jetzt 80er-Jahre-Radio-Pop-Rock mit Synthesizern, Hoppel-Gitarren-Rhythmus, Keyboard-Streichern und manchmal etwas einfältigen Textphrasen. "Tonight's the kind of night, where everything could change" - also bitte!
Aber eben jener Song kommt so wunderbar entspannt daher, mit ebenso wunderbaren Melodien und blitzsauber produziert - das macht Spaß, aus nostalgischen und auch aus nicht nostalgischen Gründen. Ein weiteres Highlight ist "Give It All Back". Hier haben sie einfach den Indie-Sound des Debüt-Albums mit dem Pop-Gebahren dieses Albums gemischt.
Auch "Just Before We Met" und zum Teil auch der Opener "Life Is Life" (ohne blödes "nanananana") haben ihre Stärken. Manchmal trägt Frontmann und Songwriter Charlie Fink aber zu dick auf. "Waiting for the Chance to Come" kopiert schamlos "I Won't Back Down" und "Learning to Fly" von Tom Petty - und das ist dann irgendwie doch zu viel Annäherung an den Sound der 80er. "The Line" ist eine im Hall verschwindende Synthie-Ballade. Und "Old Joy" mischt fiese Keyboard-Sounds mit arg übertriebenem weiblichen Backgroundgesang. Puh. Vielleicht sollte ich mir das mit dem 80er-Outfit doch noch mal überlegen. Denn bis auf den faden Schluss kann man die Platte auch wunderbar im Opel Astra hören.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnörkelloser Popfolk 18. Juni 2011
Von Karoletti
Format:Audio CD
"Zu simpel" war der erste Eindruck. Jedenfalls was die Melodiestruktur angeht. Charlie Fink ist mit seiner Stimme sozusagen das rettende Element vor der Chartspop-Misere, auch wenn gerade dieses Element bei der aktuellen Single "L.I.F.E.G.O.E.S.O.N" dafür sorgt, dass Parallelen zu "Lola" von den Kinks laut werden. Die Indiephase haben Noah & The Whale auf ihrem dritten Studio-Album zusammen mit Gründungsmitglied Laura Marling hinter sich gelassen, um sich voll und ganz auf eingänge Elektro-Beats ("Life is life"), Whurlizer-Gewummere ("Wild thing") und einfache Gitarrenarrangements ("Give it all back") zu konzentrieren, wobei Fink stimmlich zwischen Lou Reed, Ray Davies und in Ansätzen Patrick Wolf zu variieren versucht.
Alles schmiegt sich sehr gefällig in den Gehörgang, was nicht schlecht ist, aber den Charme und das Organische aus "Peaceful, the day lays me down"-Zeiten wirkt überlagert von zu viel Elektro-Tamtam und ist nur noch auf "The line" und "Old joy" zu hören, der Rest ist nicht schlecht, aber bisweilen etwas zu....simpel. Ok, der erste bleibt also auch der letzte Eindruck. Mir haben die beiden Vorgänger besser gefallen.
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