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Neben Songs wie „Last Look At Eden“ , der einmal gehört einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will, sind auch ruhigere Songs wie „New Love In Town“ auf der Platte zu finden, genauso eingängig, genauso wunderschön arrangiert. Dass das brandneue Album ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von Europe wird, dass prophezeien schon die äußerst positiven Reaktionen der kürzlich erschienenen EP. Es ist beachtlich, dass Europe noch immer klassischen Hardrock im großen Stil machen, es jedoch nicht verpasst haben mit der Zeit zu gehen. Das Album klingt neu und aufregend, ruft aber dennoch alte Hits in Erinnerung.
Das Album erscheint in 3 Varianten: neben dem limitierten Digipak inkl. den Bonus Tracks „Yesterday’s News (live from Paris’05)“ und „Wake Up Call (live from Tokyo’05)“ kommt das Album auch noch als 12-Track Jewel Case Edition sowie als streng limitierte und handsignierte „Collector’s Edition“ bestehend aus dem CD-Album sowie einer roten 7’’ Vinyl Single mit den beiden exklusiven Tracks „Sign Of The Times (live from Paris’05) und „Start From The Dark (live from Paris’05)“. Das Booklet ist natürlich beigelegt.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Keine Band für Schubladendenker,
Rezension bezieht sich auf: Last Look At Eden (Ltd. Edition) (Audio CD)
Seit der Reunion der Band ist nun mit Last Look at Eden das dritte Studioalbum erschienen. Wenn man die Almost-Unplugged-Scheibe dazurechnet, ist es sogar der vierte Longplayer innerhalb von fünf Jahren.Europe sind aber nicht nur erstaunlich produktiv, sondern verblüffen seit Start from the Dark mit Alben die vom Charakter her unterschiedlicher kaum sein könnten. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass sie sich sämtliche "Altlasten" (Haarspray-Rock und was dergleichen Stempel mehr sind) von der Seele spielen und nur noch machen, was ihnen selbst am meisten Spaß macht: Unglaublich gute Rockmusik mit einer enormen stilistischen Bandbreite! Wer die Cover-Versionen von Almost Unplugged einmal gehört hat (z. B. den Led-Zeppelin-Klassiker Since I've Been Loving You oder U.F.O's Love to Love), der konnte ahnen, dass es auf dem neuen Album mächtig 70er-Jahre orientiert zugehen würde. Die Rhythm-Section grooved, Gitarrist John Norum lebt den Blues wie außer ihm nur Gary Moore und Sänger Joey Tempest bietet die volle Bandbreite seiner bekannt eindrucksvollen Stimme: Rockröhre, teasender Blues, einfühlsame Ballade. Der Title Track Last Look at Eden schiebt das Album in feinster Bombast-Rock-Manier an. Der geschickte Einsatz des tschechischen Landessymphonieorchesters lässt an Led Zeppelin und Aerosmith denken, der Chorus ist eingängig und geht so schnell nicht wieder aus dem Ohr. Kein Wunder, dass es die erste Single-Auskopplung ist! Mit den Midtempo-Nummern Gonna Get Ready und Catch That Plane geht es dann etwas langsamer weiter, bevor mit New Love in Town die erste Ballade des Albums ertönt. Klare Melodie, tolle Harmonien und ein wunderbar unkitschiger Text: Eine Ballade für Erwachsene, bei der ein Jon Bon Jovi wahrscheinlich vor Neid in die Tischplatte beißen würde! Mit The Beast folgt der härteste Song des Albums. Hier sind Europe so nah am Metal wie nur möglich. Seit Scream of Anger vom 84er Album Wings of Tomorrow hat man die Band nicht mehr so loshämmern hören! Der Song entwickelt einen unglaublichen Drive, sodass man froh über den ruhigeren Mittelpart ist, weil man mal verschnaufen muss und sich im Kopf eh schon alles vom Headbangen dreht. Oder um es mit dem Song selbst zu sagen: It's a ride worthwhile, my friend, Go! Mojito Girl ist Blues-Rock par excellence. Musik und Text passen perfekt zusammen (Mic Michaelis Hammond-Sounds, John Norums Solo) und ergeben einen Cocktail, der sexier (ja ja) und schwofiger kaum sein könnte. Bei No Stone Unturned fiel mir doch glatt die Kinnlade runter: Sphärisches Intro, orientalisch angehauchte Rhythmen und Riffs, starke Melodie und wieder das Symphonieorchester, das sich perfekt in den Soudteppich einwebt ohne aufdringlich zu sein. Das Solo leitet ein Keyboard-Lauf ein, der in seinem Sound ziemlich an Jean Michel Jarre erinnert. Dieser Song ist wie ein fliegender Teppich, zumal einer von der handwerklich anspruchsvollen Sorte! Bei Only Young Twice kann man dann wieder durchatmen, es sei denn man versucht Joey Tempest beim Mitsingen des Chorus zu übertrumpfen: Der Mann hat so viel Power in der Stimme, dass einem selbige bloß wegbleiben kann. U Devil U war schon auf der Vorab-EP zu hören und wirkte neben Last Look at Eden etwas fehl am Platz. Im Gesamtzusammenhang des Albums gewinnt der Song aber definitiv dazu. Wenn er auch zu den musikalisch vielleicht unauffälligeren Songs des Albums gehört, glänzt er jedoch durch einen ironisch-humorvollen Text. Also genau zuhören und denken, was Ihr Euch vielleicht nicht zu denken traut ohne Rot zu werden! ;-) Auf das kräftig daherrumpelnde Run with the Angels - auch hier wieder eine erstaunliche Gesangsleistung und ein ungewöhnliches Solo - folgt mit In my Time wohl eine der größten Blues-Balladen, die es gibt. John Norum spielt einfach nur göttlich, Tempest singt wunderbar gefühlvoll, der Text ist unendlich traurig und es ist wohl nicht zu weit hergeholt hier einen Zusammenhang mit dem viel zu frühen Tod von Norums Ehefrau Michelle Meldrum zu vermuten. Chapeau, John! Last Look at Eden ist ein außerordentlich reifes Rock-Album, wie man es heutzutage kaum für möglich gehalten hätte. Man hat den Eindruck die Schweden hätten bereits in den 70ern erfolgreich Musik gemacht, die 80er und 90er übersprungen und einfach im 21. Jahrhundert weitergemacht. Wer geglaubt hat, er würde eine Fortsetzung von Start from the Dark oder Secret Society bekommen, der hat sich getäuscht. Drin stecken zwar immer unverkennbar Europe, aber mit jedem Album seit der Reunion haben sie ein neues musikalisches Kapitel aufgeschlagen. Man darf gespannt sein, in welche musikalischen Gefilde uns diese kreative und spielfreudige Band noch führen wird! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk,
Von Makro (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Last Look At Eden (Ltd. Edition) (Audio CD)
Als ich die neue CD von Europe eingelegt und den ersten Track gehört hatte, dachte ich einfach nur - wie genial. Das dachte ich dann auch bei dem nächsten und übernächsten Titeln und diese Meinung zog sich letztendlich durch die ganze CD hindurch.Ich bin mehr als nur beeindruckt und meiner Meinung nach ist Last Look at Eden ein absolutes Meisterwerk und zählt für mich zu einer der besten Rockalben der letzten Jahre. Wer als Hardrock-Fan diese CD nicht besitzt, hat eine Riesenlücke in seiner Musiksammlung - also kauft dieses geile Teil, ihr werdet es nicht bereuen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
etwas gewöhnungsbedürftig, aber gut,
Von
Rezension bezieht sich auf: Last Look At Eden (Audio CD)
'Last Look At Eden' nennt sich das mittlerweile dritte Album nach der Reunion von Europe im Jahre 2004. Die beiden vorherigen Alben sind mir leider nicht bekannt. Ich kann Euch jedoch sagen, wer beim vorliegenden Album ein weiteres 'Final Countdown' oder 'Out Of This World'-Album erwartet wird hier enttäuscht werden, handelt es sich doch um einen ziemlichen Stilbruch gegenüber den alten Sachen. Spielte man damals eher Melodic Metal klingt man nun eher bluesy und im melodischen Hardrock-Bereich a la Whitesnake oder gar Led Zeppelin und the Who angesiedelt. Allerdings hat man es geschafft, diese mit einem moderneren Sound mit Einflüssen von Gotthard, Creed oder Alter Bridge auszustatten und nicht angestaubt zu klingen. Erfreulich ist die Tatsache, dass man sich mit Balladen und langsameren Stücken dieses Mal zurückgehalten hat und somit den knackigeren und stellenweise sogar mit recht harten Riffs ausgestatteten Songs die Chance gab. Gegenüber 'Prisoners in Paradise' hat man schon doch bei einigen Songs ganz schön Gas gegeben. John Norum beweist hier eindrucksvoll dass er sowohl heftig rocken als auch die einfühlsamen bluesigen Stücke hervorragend rüberbringen kann. Herrn Tempest hätte ich eine solche Stilrichtung gesanglich eher weniger zugetraut, aber alle Achtung. Da hat er sich ziemlich ins Zeug gelegt und eine hervorragende Leistung abgeliefert. Einen typischen Ohrwurmsong sucht man jedoch vergeblich. Die Songs entfalten ihre besten Eigenarten erst nach mehrmaligen Hören. Schade eigentlich, waren doch gerade Europe für die Eingängigkeit ihrer alten Songs bekannt.Für mich sind die besten Stücke des Albums der Titelsong, welcher noch am ehesten ins Ohr geht, der recht heftige Stampfer "The Beast", das ein wenig an Alter Bridge erinnernde "No Stone Unturned" sowie das mit alten Creed-Einflüssen behaftete "Run With The Angels". Fazit: Insgesamt doch ein starkes Album, leider jedoch nicht ganz so eingängig und für die alten Europe-Fans etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man jedoch die Vergangenheit der Band mal aussen vor lässt, bietet 'Last Look At Eden' Freunden des melodischen Hard Rocks ein interessantes Hörerlebnis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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