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Last and First Men (Sf Masterworks 11) [Englisch] [Taschenbuch]

Olaf Stapledon
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. April 2009 Sf Masterworks 11
One of the most extraordinary, imaginative and ambitious novels of the century: a history of the evolution of humankind over the next 2 billion years. Among all science fiction writers Olaf Stapledon stands alone for the sheer scope and ambition of his work. First published in 1930, Last and First Men is full of pioneering speculations about evolution, terraforming, genetic engineering and many other subjects.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Orion, London (2. April 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0575082569
  • ISBN-13: 978-0575082564
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 2,3 x 19,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 254.223 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Olaf Stapledon's first novel Last and First Men, published in 1930, has sometimes been called science fiction's Bible--a sweeping, exhilarating history of humanity's future. Its awesome timescale, stretching across five billion years, was an inspiration to the young Arthur C. Clarke, who later wrote: "No book before or since ever had such an impact on my imagination." However, Last and First Men should come with a health warning: The early chapters, dealing with near-future politics from the viewpoint of 1930, are mired in dodgy short-term speculation and have dated badly. Soon Stapledon rings down the curtain on us "First Men" as an uncontrolled nuclear reaction sweeps the world and boils the oceans--and now his imagination takes flight. The Second Men are plagued with invasions of cloud-like Martians; the bat-eared, six-fingered Third Men deliberately create the Fourth Men who are essentially huge, immobile brains ... and so on through ever-vaster gulfs of time. Individuals, nations, civilizations, even species are evocatively shown as mayflies flickering in and out of existence in an immense, chilly cosmos that goes uncaringly on forever. Yet it's not a gloomy work: even as the dying Sun promises to become their funeral pyre, the Last Men affirm that "It is very good to have been man." Another classic choice from Millennium SF Masterworks. --David Langford -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Synopsis

One of the most extraordinary, imaginative and ambitious novels of the century: a history of the evolution of humankind over the next 2 billion years. Among all science fiction writers Olaf Stapledon stands alone for the sheer scope and ambition of his work. First published in 1930, Last and First Men is full of pioneering speculations about evolution, terraforming, genetic engineering and many other subjects.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NOCHMAL 6 STERNE :) 9. September 2009
Format:Taschenbuch
Also dieses Buch ist ein MUSS für alle sci-fi fans sowie für alle reformatoren und (nach-haltigen) revolutionäre!!!
Allein der Zeitstrahl am Ende des Buches ist einfach genial und zeigt die größe dieses Autors und Buches.
Stapledon, auch bekannt als der Philosoph unter den Sci-Fi Autoren hat für die damalige zeit (1930er) enorm experimentelle und außergewöhnliche texte geschrieben. Das kommt wohl am besten in Starmaker rüber. Hier, Last and First Men, ist alles etwa objektiver, entfernter. Wie er selbst sagt, es ist eine Art Flug über tausende, millionen von jahren menschlicher Geschichte. Und das alles mit analytisch hochwertigem und komplexem vokabular. Hi-def philosophy!!
Es ist schwer zu lesen teilweise, da die Beschreibungen oft ihrer selbst willen und wegen des GROßEN BILDES vollführt werden. So kann es vorkommen, das der gewisse drive, den man zB bei abenteuerlichen büchern mehr hat, etwas fehlt. Dafür ist der geistige drive, wenn ich das mal so sagen darf, unschlagbar grandios!
Was hier abgehandelt wird und für themen angeschnitten werden, das reicht für 20 filme!!
Es gibt nicht viele Bücher die ganze Universen erschaffen, aber dieses gehört definitv dazu. "Star Maker" auch! Ist ja die eigentliche Fortsetzung soviel ich weis.

Wie gesagt, ein absolutes muss!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blick in die Vergangenheit 8. September 2011
Von Helmut Barro TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein ambitioniertes Projekt: Der Blick des letzten Menschen in die Vergangenheit, der Jahrmilliarden überbrückt, um die Geschichte der Entwicklung der Menschheit zu erzählen. Veröffentlicht zu Beginn der 1930er Jahre, wird ausgehend vom Ersten Weltkrieg über die Vernichtung Europas, der Zweiten Menschenrasse und so weiter bis hin zum letzten Menschen ein unglaubliches Panorama der Evolution des Menschen aufgefächert. Riesengehirne, Flugmenschen, Marswesen und Fastausrottung: Alles, was man sich vorstellen kann, kommt in diesem in seinem Ausblick monumentalen Werk vor. Doch zunächst zur Kritik.

Für mein Empfinden ist das Buch sprachlich wirklich eher unterdurchschnittlich; ein Stilistiker war Stapledon mit Sicherheit nicht. Stellenweise muss man sich durch seine oft gezwungene Prosa kämpfen, und wäre die Thematik nicht so spannend, würden viele das Buch bestimmt früh aus der Hand legen. Auch stößt mir die Uneinheitlichkeit der Erzählweise sauer auf: in einem Absatz werden 50000 Jahre Menschheitsgeschichte erwähnt, um im nächsten Absatz über das persönliche Empfinden einer Einzelperson zu berichten, das dann wieder in 3 Milllionen Jahren Geschichte mündet. Ein besserer Romanautor hätte hier mehr Gefühl für Erzählfluss gehabt, das dem Historiker Stapledon etwas abgeht.

Gewisse Ideen konnte der Autor, gefangen in seiner eigenen Zeit (was ich ihm nicht vorwerfen kann), trotz seines weitschweifenden Geistes nicht ablegen: Die Vorstellung von Rassen unterschiedlicher Qualität, die ständige Bewertung von Zivilisationen in "hohe" und "niedrige" anhand willkürlicher Kriterien wie Architektur etc., die Aufteilung in "dunkle Zeitalter" und "zivilisierte Zeitalter", die Intelligenz als Hauptkriterium für Fortschritt und die Vorstellung von einer zielgerichteten Evolution lassen das ansonst visionäre Werk oft genug verstaubt und antiquiert wirken. An manchen Stellen ist der Autor außerdem von der Wirklichkeit eingeholt worden: Es fällt schwer zu glauben, dass für Fortschritte, für die der Mensch "in Wirklichkeit" nur 50 Jahre brauchte (als Beispiel die Gentechnik oder die Raumfahrt), für die späteren Rassen Jahrtausende gedauert haben. Abgesehen davon, dass mir die Vorstellung, dass einzelne Experimente Jahrhunderte oder Jahrtausende andauern, schon an sich als unwahrscheinlich vorkommt: Die Erklärung, dass sich ein Mentalitätsunterschied herausgebildet hat zwischen der ersten und den folgenden Menschenrassen, lässt aber vieles zu; man muss seinen Jetztmenschen-zentrierten Ansatz dazu aber aufgeben können, was oft schwerfällt.

Trotz aller Kritikpunkte muss man die enorme Breite von Stapledons Vision anerkennen - nimmt man die melodramatischen Teile heraus, legt er eine ungemein spannende und in höchstem Grade faszinierende Spekulation über die Zukunft der Menschheit vor, die in ihrer Kraft und ihrem Mut den Leser begeistert. Viele Utopisten und Dystopisten begnügen sich mit einem Ausblick auf die nächsten paar Jahrhunderte; Stapledon lässt den Blick derart über Jahrmilliarden schweifen, dass einem schwindelig wird und bleibt dabei doch schlüssig. Betrachtet man schließlich die Zeittabellen am Ende des Buchs, wird trotz der Äonen der Menschheitsgeschichte dies nochmal in einen noch größeren kosmischen Rahmen gesetzt, was dem Glauben der eigenen Bedeutung den endgültigen Todesstoß versetzt. Eine sehr interessante Erfahrung.

Ein absoluter Klassiker der Science Fiction, dem man seine Mängel gerne nachsieht: Nie vorher oder nachher hat ein Autor etwas ähnliches gewagt.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Atemberaubend, aber schwierig 3. September 2001
Format:Taschenbuch
Dieses vorweg: ich habe zwar mehr als nur mittelmässige Englisch-Kenntnisse, hatte aber meine Mühe, bei diesem Buch mitzuhalten... hab mir aber die Mühe gemacht und mit Übersetzer gelesen.

Dieses Buch ist ein atemberaubendes Portrait der menschlichen Rasse, und zwar von der aktuellen Spezies "Mensch", welche die erste Stufe darstellt, bis zur 18ten Evolutionsstufe. Dieses Buch zu lesen, ist wie die der Beschreibung eines ganzen Planeten folgen: mal befindet man sich im Hochflug und hat einen breiten Überblick, aber bei den interessanten Stellen fliegt man tiefer, um détailiertere Auskunft zu bekommen. So beschreibt Olaf den evolutionären Fortgang unserer Spezies. Während die "aktuelle Menschheit" unter der Ver-Amerikanisierung unseres Planeten und diversen Grosskatastrophen leidet, sieht die letzte Rasse dem endgültigen Untergang entgegen. Die Geschichte im Buch ist von einem fiktiven Schriftsteller geschrieben worden, der natürlich zur 18. Evolutionsstufe gehört, also zu den letzten Menschen, welche einer unumgehbaren Zerstörung des Sol-Systems durch unsere Sonne ausgeliefert ist. Bisher konnte man allen Katastrophen und kommenden Gefahren ausweichen.

Als ich ca. 3/4 des Buches gelesen hatte, war ich immer noch bei der 5. Rasse, weshalb ich mich fragen musste, wie in diesen letzten paar Seiten noch 13 weitere beschrieben werden sollte, aber Stapledon hat eine akzeptable Erklärung parat, denn der Zustand der 6. und der späteren Rassen entzieht sich unserem Verständnis. Es wäre ähnlich, wie (Zitat) einer Katze erklären zu versuchen, dass in der Stadt, in der sie lebt, solche Dinge wie Kunst, Buchhaltung und Schulen existieren. Diese Sprünge tut er allerdings gekonnt umsetzen.

Spezielles Buch, weil eine spannende Vorstellung einer Zukunft, die nicht nur ein paar Jahre, sondern gleich derer Millionen umspannt. Philosphisch und spannend, auch wenn man sich nicht an einem Hauptdarsteller orientieren kann.

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