Als ich vor ca. 3 Jahren das erste Album von Amos Lee hörte, hat es mich umgehauen, tief berührt, begleitet, getröstet...Das zweite kam da nicht ganz ran, was natürlich auch schwierig ist, war mir irgendwie zu poppig, und jetzt das dritte. Ein Freund hatte mich vor kurzem gefragt, wie es denn so ist. Abwechslungsreich, sagte ich. War natürlich nicht sonderlich geistreich. Es klingt erdig, folkig, teilweise etwas rockig, mit dezent verzerrter E-Gitarre (Truth), dann aber wieder lyrisch-sanft-herzerweichend (Baby I want you), nur mit Klampfe (Better Days), fast wie Country mit Banjo (Ease Back), mit groovendem vorwärtstreibendem Rhythmus (Listen), poppig (What`s been going on), balladesk, zart, zupackend...und einfach nur schön, ohne jemals kitschig zu sein. Und je öfter man es hört, desto besser wird es.