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Kundenrezensionen

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Wer schon "Jasmine" liebte, die Vorläufer-CD dieses kongenialen Duos, die aus denselben im März 2007 in Keith Jarretts Heimstudio aufgenommenen Sessions wie hier zu hören hervorgegangen ist, der MUSS diesen "Letzten Tanz" ohnehin haben. Wer "Jasmine" (noch) nicht kennt, der hat hier nun neu die Gelegenheit, zu hören, was Jazz, immer noch und immer wieder, in seiner vielleicht schönsten, auf jeden Fall intimsten kammermusikalischen Form sein kann: ein Zwiegespräch zweier Instrumentalisten (nicht: Instrumente), das die Seele der beteiligten Charaktere zum Klingen bringt. Jarrett spielt in diesem Duo konzentrierter, mitreißender, "zwingender" als in allen anderen Inkarnationen (ob solo oder im Trio); man hat das Gefühl, er HÖRT genauso intensiv, wie er SPIELT. Und Charlie Haden, der am 11. Juli 2014 in Los Angeles gestorben ist, zeigt hier noch einmal seine wahre Meisterschaft: des richtigen Tons zur richtigen Zeit. Das kommt so unangestrengt kunstlos daher, so bar jeder Virtuoseneitelkeit, dass man leicht überhören könnte, was das eigentlich bedeutet: SOOO souverän zu sein, überhaupt gar niemandem mehr etwas beweisen zu müssen ... Auch Charlie Haden war ein (sehr) guter Zuhörer, und beide zusammen machen sie den Zuhörer als in diesem Fall dritten im Bunde auf dieser Aufnahme schlicht und ergreifend: glücklich. (Jedenfalls mich.) Das ist Musik, bei der man Bücher schreiben, Kinder zeugen, leben und lieben kann. Oder auch einfach nur (aber eben gar nicht "nur"): sein. So schön also kann das Leben sein, so unaufgeregt gegenwärtig im Hier und Jetzt. In einem Moment, den man sich ewig während wünscht. Wirklich schade, dass das nun der letzte Tanz der beiden war, jedenfalls in diesem Leben. Schön, dass Charlie Haden diese Veröffentlichung noch erleben durfte. Schade, dass sie nun auch zu einem Vermächtnis wurde. Aber, immerhin: das bleibt!
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am 3. August 2014
Die letzten großen ikonen des Jazz in einem wunderbaren, einfühlsamen Zusammenspiel. Abends zum Enspannen, morgens den Tag damit beginnen ! Einzigartig. Die CDs von Keith Jarrett begleiten mich und gehören zu meinem Leben . Musiker der Extraklasse !
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am 17. Juli 2014
Schon lange nicht mehr habe ich derart intensiv und schön die Stille der Musik wahrgenommen wie in diesem Album zweier begnadeter Musiker. Die Art, wie beide aufeinander hören und sich von der Inspiration treiben lassen, wie sie Magie des Moments auskosten, ist ergreifend, berührend, schlichtweg phantastisch. Musik für jemand, der zuhören kann, und auch für all jene, die das Zuhören wieder lernen wollen.
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am 14. Dezember 2014
Man muss es als Glücksfall der Jazzmusik-Geschichte sehen, dass Charlie Haden und Keith Jarrett, die zu den sensibelsten Jazz-Musikern gehören, sich 2007 zu einer eher spontanen Session in Keith Jarrets Privatstudio zurückgezogen haben. Davor sind die beiden Jazz-Legenden nahezu 30 Jahre getrennte Wege gegangen. Das überraschende Zusammentreffen auf einem Film-Set habe zu der Verabredung geführt. Zwanglos, wie es heißt, habe man sich zusammengesetzt und so musiziert, wie zwei Leute, die gut harmonieren, zusammen singen, kommentierte Jarrett das Entstehen des Mitschnitts. Herausgekommen sind Sternstunden des Piano-Jazz, verewigt auf zwei Alben.

Nachdem vor vier Jahren der erste Teil der Session unter dem Titel „Jasmin“ erschienen ist, folgte nun der zweite Teil unter der raunenden Überschrift „Last Dance“. Charlie Haden, der am 11. Juli 2014 im Alter von 77 Jahren in Los Angelas gestorben ist, hinterlässt mit diesen beiden CDs ein großartiges Andenken. Der letzte Tanz der beiden begnadeten Musiker erfolgte mit Bedacht. Das gilt für die Auswahl der Stücke, allesamt Klassiker des Jazz, wie auch für die Ruhe und Gelassenheit, die die Interpretationen ausstrahlen. Man spürt förmlich die Konzentration des Zuhörens beider Musiker, kann den Inspirationen nachfolgen, nimmt die Magie des Moments wahr. So intensiv, besinnlich, hoch emotional aber ohne Pathos und anbiedernde Sentimentalität kann Jazz sein. Neun Stücke vereint das Album „Last Dance“ darunter Thelonious Monk’s „Round Midnight“ und But Powell’s „Dance oft he Infidels“ sowie fünf Love-Songs, wie „My old Flame“, My Ship“, „Every time we say goodbye“.

Fast drei Jahre blieben die Aufnahmen unter Verschluss, weil man, wie Jarrett betont, „sich Zeit lassen wollte, um die Essenz aus dem Material heraus zu destillieren“. Die Veröffentlichungen von „Jasmin“ im Jahre 2010 und nun „Last Dance“ gehören zu den berührendsten Werken im Zusammenspiel zweier Jazz-Ikonen.

Jacques Ziegler
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am 12. August 2014
wird auch diese CD lieben. Das ist der zweite, bisher unveröffentlichte Teil der Aufnahmen, die zu "Jasmin" führten. Ein Abschied von Charlie Haden ... Eine meiner Lieblings-CDs. Ruhig und besinnlich, ohne schnulzig und sentimental zu werden, ein wunderbares Zusammenspiel, das müssen ein paar Sternstunden gewesen sein, die die beiden da miteinander verbracht haben!
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am 28. November 2014
Bei der Session im März 2007 in seinem eigenen Studio in New Jersey hat Keith Jarrett offensichtlich mehr Stücke mit seinem langjährigen musikalischen Begleiter und Freund Charlie Haden eingespielt, als auf der 2010 erschienenen CD „Jasmine“ veröffentlicht wurden. Das seinerzeit entstandene Material füllt nun auch einen Schwester-Tonträger mit Namen „Last Dance“. Die CD war zum Veröffentlichungszeitpunkt (Frühsommer 2014) so etwas wie der vorgezogene Nachruf auf den im Juli 2014 verstorbenen Charlie Haden. „Last Dance“ transportiert eine Atmosphäre, die wohl auch bei ihrer Entstehung in Jarretts Studio so vorgeherrscht haben muss: unaufgeregt, konzentriert, entspannt, …und dennoch präzise akzentuiert.
Und natürlich ist auch „Last Dance“ wie „Jasmine“ eine wundervolle, lyrische, weiche Reise zweier grandioser Instrumentalisten durch einige der schönsten Standards der Jazz-Geschichte. Hier wird nicht dick aufgetragen, das Piano will den Bass nicht kleinhalten, der Bass hat es im Gegenzug nicht nötig, sich mit mehr als einzelnen Akzenten in den Vordergrund zu spielen. So entstehen sanfte Wellen minimalistischen, manchmal auch etwas dynamischeren Spiels, welches einen perfekt durch einen entspannten Sonntag oder einen herbstlichen Leseabend trägt.
Zwei der Stücke („Where Can I Go WithoutYou“ und „Goodbye“) sind auch auf „Jasmine“ enthalten und erlauben einen Vergleich. Wer also akademisch an diese Musik herangehen möchte – bitteschön! Sollte noch mehr Material vorhanden sein, braucht es aber meiner Ansicht nach keine weitere Veröffentlichung. Man muss die Qualität nicht verwässern, indem man einer hin und wieder jetzt schon ahnbaren Redundanz dieser Musik Vorschub leistet.
Die letzten Stücke auf der Tracklist sind in ihren Titeln ein liebevoller Abschied an Charlie Haden: „Where Can I Go Without You“, „Every Time We Say Goodbye“ und schlicht – „Goodbye“.
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am 21. Juli 2014
auf das Sofa legen, die Augen schließen und sich der Musik hingeben, dann wird man in eine Welt geführt, die so reich an Melancholie, Heiterkeit und Weisheit ist, wie man es vielleicht von großen alten Künstlern erwarten kann. Hier wird man auf keinen Fall enttäuscht.
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am 7. August 2014
es ist ein glücksfall, dass sich keth jarrett und charlie haden wieder zum musizieren zusammengesetzt haben. die intensität und schönheit der musik überzeugt und lässt diese sehr persönliche aufnahme nach dem tod von charlie haden noch bedeutender werden. für alle liebhaber des "kammerjazz" ein muss
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am 5. Oktober 2014
Diese Beiden waren zusammen einfach eine Klasse für sich. Derartig inspiriertes und ausgefeiletes, dabei unaufdringlich brilliantes Spiel ist auch heute noch eher die Ausnahme. Charlie, wir werden Dich noch in vielen Jahren vermissen.
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am 7. Juli 2014
The duo plays so well together: wonderful music.
For fans of both Keith Jarrett as well as Charlie Haden. Enjoy
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