Pressestimmen
"Sicherlich die spannendste - und auch überzeugendste Neuerscheinung über Tierrechte im laufenden Jahr. Am Beispiel der Tierrechte erweitert der Autor eine in jüngster Vergangenheit geführte Diskussion: Es geht nicht darum, ob Tierversuche dem Menschen nützen, sondern ob vor dem Hintergrund gleicher (Überlebens- )Interessen der Mensch überhaupt das Recht hat, Tiere für seine Ziele zu nutzen, zu quälen und zu töten. ..." (Tierbefreiung aktuell)
Tierbefreiung aktuell, 3/1999
Kurzbeschreibung
Tatsächlich stehen bei Tierversuchen - anders als in anderen Fällen der Tiernutzung wie zum Beispiel dem Fleischessen, der Jagd oder der Ausstellung von Tieren in Zoos - vitale tierliche und menschliche Interessen einander gegenüber. Das macht die Frage von Tierversuchen gewissermaßen zum Testfall für die menschliche Fähigkeit zur Unparteilichkeit: Kann die Zugehörigkeit zur biologischen Gattung relevant dafür sein, ob einem Lebewesen ein moralischer Status zukommt oder nicht?
Sollten wir zu der Auffassung gelangen, daß gleiche Interessen von Individuen unabhängig von ihrer Gattungszugehörigkeit gleich zu berücksichtigen sind, so kann dies zu Konsequenzen führen, die unseren moralischen Intuitionen radikal entgegenstehen. Eine drastische Veränderung unseres Alltagsverhaltens wäre danach ebenso unverzichtbar wie eine grundlegende Revision der moralischen Problematik von Tierversuchen.
Im vorliegenden Buch zeigt Johann S. Ach, daß es "dieselben Gründe sind, die es verbieten, Tiere wie Menschen zu quälen bzw. zu töten".