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Warum man Lassie nicht quälen darf. Tierversuche und moralischer Individualismus
 
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Warum man Lassie nicht quälen darf. Tierversuche und moralischer Individualismus [Sondereinband]

Johann S. Ach


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Moralischen Respekt, so lautet Achs Credo, verdienen alle Lebewesen nach Maßgabe ihrer individuellen Interessen. Was so schlicht klingt, versteht sich als Frontalangriff auf den menschlichen 'Speziesismus'. Als Speziesismus versteht Ach mit Peter Singer und anderen Autoren die Überzeugung, dass Lebewesen, Menschen zum Beispiel, schon deshalb ein besonderer moralischer Status zukommt, weil sie einer bestimmten biologischen Art oder Gattung angehören." (Die Zeit)
"Sicherlich die spannendste - und auch überzeugendste Neuerscheinung über Tierrechte im laufenden Jahr. Am Beispiel der Tierrechte erweitert der Autor eine in jüngster Vergangenheit geführte Diskussion: Es geht nicht darum, ob Tierversuche dem Menschen nützen, sondern ob vor dem Hintergrund gleicher (Überlebens- )Interessen der Mensch überhaupt das Recht hat, Tiere für seine Ziele zu nutzen, zu quälen und zu töten. ..." (Tierbefreiung aktuell)

Tierbefreiung aktuell, 3/1999

"Sicherlich die spannendste - und auch überzeugendste Neuerscheinung über Tierrechte im laufenden Jahr. Am Beispiel der Tierrechte erweitert der Autor eine in jüngster Vergangenheit geführte Diskussion: Es geht nicht darum, ob Tierversuche dem Menschen nützen, sondern ob vor dem Hintergrund gleicher (Überlebens-)Interessen der Mensch überhaupt das Recht hat, Tiere für seine Zwecke zu nutzen, zu quälen und zu töten. …"

Kurzbeschreibung

Tierversuche werden in den unterschiedlichsten Zusammenhängen durchgeführt. Biomedizinische Grundlagenforschung, medizinische Diagnose und Therapie, Pharmakologie und kriegswissenschaftliche Forschung halten sie weitgehend für unverzichtbar. Und dies, obwohl Tierversuche das seit Jahren am heftigsten diskutierte Tierschutz-Thema sind.

Tatsächlich stehen bei Tierversuchen - anders als in anderen Fällen der Tiernutzung wie zum Beispiel dem Fleischessen, der Jagd oder der Ausstellung von Tieren in Zoos - vitale tierliche und menschliche Interessen einander gegenüber. Das macht die Frage von Tierversuchen gewissermaßen zum Testfall für die menschliche Fähigkeit zur Unparteilichkeit: Kann die Zugehörigkeit zur biologischen Gattung relevant dafür sein, ob einem Lebewesen ein moralischer Status zukommt oder nicht?

Sollten wir zu der Auffassung gelangen, daß gleiche Interessen von Individuen unabhängig von ihrer Gattungszugehörigkeit gleich zu berücksichtigen sind, so kann dies zu Konsequenzen führen, die unseren moralischen Intuitionen radikal entgegenstehen. Eine drastische Veränderung unseres Alltagsverhaltens wäre danach ebenso unverzichtbar wie eine grundlegende Revision der moralischen Problematik von Tierversuchen.

Im vorliegenden Buch zeigt Johann S. Ach, daß es "dieselben Gründe sind, die es verbieten, Tiere wie Menschen zu quälen bzw. zu töten".

Autorenportrait

Johann S. Ach, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Münster. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehören Bioethik, Medizin- und Pflegeethik.
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