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Lassen Sie es mich so sagen Gebundene Ausgabe – 23. Oktober 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Blessing (23. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896673483
  • ISBN-13: 978-3896673480
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,8 x 22,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 349.774 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Den Selbstgerechten ordentlich auf den Schlips treten. Kaum einer kann das hierzulande derzeit besser als Georg Schramm. Wie auf der Bühne, so beweisen seine geschliffenen Pointen in seinem ersten Buch, dass politisches Kabarett der alten Prägung auch heute ein breites Publikum finden kann. In der vorliegenden, kommentierten Best-of-Sammlung deuten drei seiner Figuren die Geschichte jeweils in ihrem Sinn: der Rentner Dombrowski, Oberstleutnant Sanftleben und das sozialdemokratische Urgestein August, die Kabarett-Fans ja bereits von der Bühne kennen.

Schramm ist ein Unikum. Als in den späten Sechzigerjahren andere auf die Straße gingen, ging er zur Bundeswehr, arbeitete dann lange als Psychologe. Heute begegnet uns der spät berufene Kabarettist vordergründig als jemand, der mächtig unter Dampf steht, hintergründig als belesener Aufklärer der alten Schule, der von unseren Politikern nicht einfache Wahrheiten, aber ehrliche Wahrhaftigkeit einfordert. Sein Antrieb scheint dabei die schiere Verzweiflung über die abgrundtiefe Gedankenlosigkeit vieler Zeitgenossen zu sein.

Besonders nahe steht Schramm sicher seiner eigenwilligsten Figur: Lothar Dombrowski. Dessen Strafpredigten führen von der Paulskirche 1848 über die Ostermärsche der Achtzigerjahre bis in die Altenheime heutzutage. Häufig begegnet uns der renitente Rentner als zorniger alter Mann. Dann wissen Kabarett-Besucher bzw. Leser bisweilen nicht, wo der Spaß wirklich aufhört. Der Witz dabei ist, dass traurige Wahrheiten oft so verdichtet werden, bis sie komisch zu wirken beginnen.

Sich selbst beschreibt Dombrowski als protestantischen Atheisten mit preußischer Seele, der wie der alte Fritz einen Rationalstaat anstrebe anstelle eines Nationalstaats. Und Lothar lebt, denn es steht geschrieben: „Ich habe all die Jahre Georg Schramm als Pseudonym benutzt. Im realen Leben gibt es nur mich, Lothar Dombrowski.“ Na, wenn das so ist, dann wünschen wir dem streitbaren Rentner noch viel Schaffenskraft. Denn kritische Geister wie ihn hat unser Land bitter nötig. -- Herwig Slezak

Pressestimmen

"Das Wahlvolk will betrogen werden, aber einen gewissen Qualitätsanspruch wird man doch haben dürfen." (LOTHAR DOMBROWSKI)

"Schramm ist mit seinen engagierten, wie extemporiert vorgebrachten Reflexionen der wahre Nachfolger Dieter Hildebrandts, weil er heute so scharf wie kein anderer geißelt, was faul ist an Geist und Leib unserer demokratisch organisierten Gesellschaft. ... In seinen Schlussfolgerungen, seiner Pointierung ist er niemals zimperlich. Das imponiert desto mehr, je länger man sich mit ihm durch die deutsche Geschichte und die gegenwärtigen Geschichten bewegt. ... man fühlt sich gut mit diesen Texten." (Thomas Thieringer, Süddeutsche Zeitung)

"Ja, es gibt verträglichere Zeitgenossen als Schramms Alter Ego. Doch kaum einer legt den Finger derart präzise in die Wunde, und kaum ein Spott ist beißender als der Dombrowskis. Gemocht werden will der Mann gar nicht. Aber wenn am nihm so zuhört ... wird er mit den Sympathien seines Publikums und nun auch mit denen seiner Leser fortan leben müssen." (General-Anzeiger)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

74 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Muenzenberger am 26. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Statt einem Vorwort eine Rechtfertigung. Mal was anderes.
Und endlich ist es raus: Georg Schramm ist erfunden!
Doch, ER (Lothar Dombrowski) hat es mir selbst gesagt. Und ein Preuße lügt nicht!
In diesem, seinem warscheinlich einzigem Buch, hat er frühe bis aktuelle Texte gesammelt. Diese lassen sich hervorragend lesen.
Obwohl ich sagen muss, dass mir die Stimmen der Originale in manchen Passagen fehlen - ein Buch ist eben nicht live...
Die Texte stammen teilweise aus den 80-er Jahren, haben jedoch an ihrer Aktualität nichts eingebüßt. Leider.
Da werden die Mißstände im Gesundheitswesen, die Korruptionsbereitschaft der Führungsriege genauso wie die entsprechende Hinnahmebereitschaft (schönes Wort) der "Geführten" dargestellt.
Das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wie den Teilnehmern einer Wohltätigkeitsveranstaltung wohl das Essen, wenn es Kinder mit Hungerbäuchen verteilen würden.
Hoffen wir, dass Lothar Dombrowski, der alte Sozi August und Kamerad Sanftleben noch lange etwas zu sagen haben!
Und hört ihnen gut zu!
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85 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 4. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Kabarett muss sich einmischen, aufmischen und darf nicht vermischen. Georg Schramm gelingt wieder mal eine überzeugende Mischung aus Einmischung in die Politik, Aufzeigen des gesellschaftlichen Alltags und aufklärerischer Arbeit. Auch wenn es stellenweise einer höheren Bildung bedarf, um seinen Ausführungen zu folgen, so vermag man hier wieder herausgefordert werden, die tagtägliche Ab-Bildung" zu überdenken. Jeden Tag werden neue Themen über die Medien ans Volk gebracht. Es bleibt kaum mehr Zeit, sich gründlich mit Bildung, Hartz IV oder Ausländerintegration zu befassen. Schon wird ein neues Thema angefasst und das noch vermeintlich frische Thema wird vom großen Nachrichtenstrom erfasst und gerät in turbulente Strudel. Was oftmals mit Bildungsanspruch daherkommt, entpuppt sich rasch als Beginn einer Kampagne zur Verblödung.
Georg Schramm und seine Protagonisten Lothar Dombrowski, der Sozialdemokrat August, Oberstleutnant Sanftleben sowie die rheinische Frohnatur Rüdi analysieren den Fluss an Aussagen und Taten vermeintlich hoch verantwortlicher Personen und sezieren deren Worte und Handlungen mit einem scharfen, erbarmungslosen Messer, dass alles dahingehend misst, ob es sittlich-moralisch standhaft bleiben kann.
In 14 Kapiteln wird man durch die deutsche Geschichte geführt und wird sich an so manchen schon fast vergessenen Skandal oder Zusammenhang erinnern. Ob nun das Verhältnis Ost-Westdeutschland, Neonazis, die vorgezogene Neuwahl 2005, die Tsunami-Katastrophe, die Bundeswehrauslands-"Einsätze", der Berliner Bankenskandal, die PISA-Bildungsmisere oder der Gnadengesuch von Christian Klar - immer zeigt Schramm: hier sind die deutschen Wunden, die geleckt werden müssen.
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56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Titurel am 7. Dezember 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
...so lange es so große Geister wie Georg Schramm gibt, so lange scheint doch noch nicht alles verloren. Wer dann und wann, angesichts und angeohrs der täglichen "Nachrichten", Gefahr läuft in Pessimismus oder gar Nihilismus zu verfallen, dem sei Georg Schramm in Wort, Bild und Ton schwer ans Herz gelegt. Denn er ist einer der ganz wenigen, der die Quadratur des Kreises zu beherrschen scheint: seine "Figuren" geben nicht der Resignation Nahrung, sondern sind viel mehr ein hochpotenter Stimulator des kritischen Geistes. Und was hätte dieses Land nötiger als eben solche. Somit: Glück auf.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT am 15. Dezember 2010
Format: Taschenbuch
Georg Schramms "Lassen sie es mich so sagen ..." fasst sein ganzes kabarettistisches Leben zusammen und bietet damit auch eine Zusammenfassung des politischen Lebens in der Bundesrepublik der vergangenen 30 Jahre. Vom drohenden Atomkrieg über die Wende bis hin zu Altersarmut, Arbeitslosigkeit und dem Afghanistankrieg werden viele Themen satirisch analysiert. Analysiert ist dabei durchaus das richtige Wort, denn Schramm will nicht unterhalten und sich lustig machen. Er will Interessenslagen und Motivationen der Mächtigen und Reichen offen legen.

Auch wenn man nicht jede seiner Schlussfolgerungen teilen muss, der Leser wird nicht nur von guter Polemik unterhalten, sondern lernt auch einiges über die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Bundesrepublik. Schramm lehnt sich auf gegen falsche Mythen und versucht das Publikum aufzuklären, gerne auch mal gegen dessen Willen.

Diese Aufklärungsversuche sind der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Einer der ersten Texte im Buch, den er offensichtlich mit viel Freude aufgenommen und eingeleitet hat, ist eine Rede, die Schramm anlässlich einer Wohltätigkeitsveranstaltung in den 80er Jahren gehalten hat. Eine Kommune hatte ein neues Krankenhaus gebaut, doch es fehlten 10.000 Mark zur Ausstattung der Kinderstation. Schramm hielt als Gastredner ein zynisches Plädoyer für Charity, so dass den wohlhabenden Gästen das Buffet im Halse stecken blieb, bevor sie sich überhaupt daran machen konnten. Eine kurze Probe seines beißenden Spottes: "Stellen sie sich vor, die oben genannte Summe fehlt im benachbarten Etat: Beim Dienstwagen des Landrats reicht es nicht für die S-Klasse.
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