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Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern
 
 
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Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edel-Eltern und ihren Bestimmerkindern [Taschenbuch]

Anja Maier
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 5 (16. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404602994
  • ISBN-13: 978-3404602995
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was ist nur mit den Eltern los? Kaum haben sie ihr "Jetzt wird╔s aber Zeit"-Kind, wird es zum sinnstiftenden Projekt. Egal, ob bei der Wahl von Kita und Schule, beim Kauf von Kleidung oder der richtigen Wohnung - das Beste scheint gerade gut genug. Das Kind wird zum Statussymbol. Aber muss wirklich alle Welt Rücksicht nehmen, nur weil Eltern mit ihrer Fortpflanzung das Land vor der Vergreisung retten? Wächst eine Generation kleiner Egoisten heran? Anja Maier hat Familien im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg beobachtet und feststellen müssen, dass aus dem Szeneviertel eine kuschelige Kleinstadt geworden ist. Ihre Geschichten sind vor allem eines: erschreckend wahr, manchmal tragisch - und vor allem urkomisch.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Quo vadis, Prenzlauer Berg? 21. Oktober 2011
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein hervorragendes Buch, von dem ich überaus positiv überrascht bin und welches ich in einem Rutsch mit sehr grossem Vergnügen durchgelesen habe.
Erwartet, bzw befürchtet, hatte ich aufgrund des sehr bissigen Titels und einem vorab in einer Zeitung abgedruckten Auszug sehr viel sehr ätzenden Sarkasmus und jede Menge Plattheiten, tatsächlich aber handelt es sich durchweg um einfach nur äusserst zutreffende Beobachtungen einer klugen und vor allem auch (selbst-)reflektierten Journalistin, die zwar mit ironischer Distanz schreibt, aber letztendlich auch nichts dafür kann, wenn vieles von dem, was sie im Prenzlauer Berg vorfindet,von aussen betrachtet einfach nur Realsatire ist. Ist man allerdings in irgendeiner Form in PB involviert, ist es oft nicht mehr ganz so lustig.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin selbst Mutter mehrerer Kinder ist und man ihr deshalb nicht vorwerfen kann, sie wolle nur ihren Frust ablassen und hätte wegen ihrer Kinderlosigkeit sowieso keine Ahnung, was das Muttersein heisst und was es für Anforderungen mit sich bringt.

Ausserdem hat sie früher in Prenzlauer Berg gelebt, ist aber vor 10 Jahren ins Berliner Umland gezogen und kann so darüber berichten, was sich im Vergleich zu früher verändert hat und was verloren gegangen ist. Hierbei handelt es sich keineswegs um schlichte allgemeine Abneigung dagegen, dass Zeiten und Orte sich ändern und auch nicht um rosarote Ostalgie, sondern um eine Analyse dessen was passiert, wenn eine zahlenmässig grosse und vor allem solvente Gruppe von Menschen ihre Definition vom guten Leben rücksichtslos in einem relativ kleinen, ursprünglich heterogenen Gebiet durchsetzt.

Interessant ist aber vor allem die Frage, wie es denn nun weitergehen wird im Prenzlauer Berg und ähnlichen Gebieten in anderen Städten.
Wenn ein ganzer Bezirk kollektiv in der Familienphase ist, wird diese auch kollektiv beendet sein. Zuerst aber kommen diese ganzen vielversprechenden anspruchsvollen 'me first'-Kinder, denen nie nennenswerte Grenzen gesetzt wurde und die aufgewachsen sind, ohne das sie von alten, armen, ungebildeten, stillosen oder gar dicken Menschen behelligt wurden, kollektiv in die Pubertät. Und wie das dann abläuft bleibt abzuwarten. Ein Kollege kommentierte seine Vison dessen, was sich dann abspielen wird jedenfalls mit einem wohlig-gruselnden: 'Boah, dann wird das da ein echt asozialer Bezirk.'
Und dann? Dann sinken irgendwann die Mieten......
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...aber es könnte sicher auch irgendein anderer deutscher Szenebezirk sein. Ich arbeite als Hauswart in diesem Berliner Edelstadtteil und schüttel täglich auch mehrmals den Kopf über seine Bewohner. Mit viel Ignoranz und Penetranz haben sich hier einige Über-Normalbürger, die sich selber als Bessermenschen sehen, ein Ghetto nach ihren Bedürfnissen und für Ihresgleichen geschaffen, aus dem sie am Liebsten alle Anders-Tickenden per Ordnungsamt ausweisen lassen würden. Mit viel Geld, Freizeit und noch mehr irren Ideen wird schon seit Jahren der Ur-Berliner und Otto-Normal-Bürger aus dem Bezirk gemobbt. Kinder sind da nur Statussymbol und dekoratives Anhängsel, und man kann täglich sehen, wie die Kleinen auf Karriereleiter und willenlose Weiterführung des Gedankengutes gedrillt werden.
Anja Meier nimmt all die Auswüchse dieser Spezies wunderbar sarkastisch auf's Korn, denn sie hat so Recht damit. Auch wenn einige Passagen von Ihr überzogen formuliert sind, so treffen sie immer noch den Kern. Mein Tip: kaufen Sie sich das Buch und setzen sich an einem sonnigen Wochenende damit auf einen der angesagten Plätze im Prenzlauer Berg, in ein Cafe oder an einen Spielplatz! Sie werden aus dem Lachen nicht mehr rauskommen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So sieht`s aus.... 21. Oktober 2011
Von Antje
Format:Taschenbuch
...im heutigen Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. Komisch auch, das sich nach dem Bericht in der TAZ doch so viele Leute auf den Schlips getreten fühlen. Für mich, als alteingesessene Anwohnerin (und dazu auch noch schwanger!) war der Artikel tatsächlich ein Anreiz dieses Buch zu kaufen, um mir damit einige amüsante Stunden zu bescheren.
Der Schreibstil ist flüssig, locker und dabei sehr, sehr ehrlich!
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und werde es auch öfter noch verschenken.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Subjektiv(st!)-nostalgisch-sentimental
Als begeisterte "die Pubertistin"-Leserin schob ich diesen Titel von der mir bis dahin überaus symphatischen Anja Maier direkt hinterher und muss sagen, ich bin... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sylviliest veröffentlicht
Nette Idee, aber dann doch nur später Wessi-Haß
In weiten Teilen ein unterhaltsames Buch, gut beoachtet, umfassend recherchiert und amüsant-ironisch geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Cleopatra veröffentlicht
Glückwunsch an die Autorin!
Trifft den Nagel auf den Kopf - nicht nur am Prenzlauer Berg! Die Autorin spricht mir aus der Seele. Das Buch ist inhaltlich gut gelungen und wirklich amüsant. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von captain.marino veröffentlicht
Etwas amüsant. Aber in Zukunft ohne mich.
Ich, selber Mutter geworden (mit 35 - bin ich schon eine sogenannte Spätgebärende???), habe dieses Buch von einer Freundin (ebenfalls Mutter) bekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leshus veröffentlicht
Langweilig und beleidigend, eine große Enttäuschung!
Ich - selbst "späte Mutter" von 3 Kindern - habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen von meinem Lebensgefährten, ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Tini veröffentlicht
Redundantes Mario Barth-Niveau
Der Titel des Buches und den Auszug daraus, der vor einiger Zeit in der Taz zu lesen war, fand ich durchaus vielversprechend. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Frau Hahn veröffentlicht
tolles buch
Besser als ich gedacht habe.

Sind unsere kinder keine kinder mehr sondern kleine Freunde für die Mutter? Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von damla celiktaban veröffentlicht
Rezensionen sind genauso gut wie das Buch
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, habe es gerne gelesen und wurde zum Nachdenken über unser Verständnis von Leben, von Gemeinschaft und von Kindererziehung angeregt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Theresia veröffentlicht
Verspricht zu viel!
Anfangs war ich noch amüsiert von den beschriebenen Klischees, was sich jedoch von Kapitel zu Kapitel abschwächte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Doreen veröffentlicht
Irgendwie habe ich umsonst auf den Plot gewartet
Weil das Buch "Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter" in verschiedenen Foren und Zeitschriften als witzig und lesenswert sehr gelobt wurde, habe ich es mir gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Anna Zwick veröffentlicht
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