Ich habe Lass uns doch Feinde sein von meiner Freundin geschenkt bekommen, die den Autor live beim Poetry Slam in Koblenz gesehen hat und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Es ist ein superwitziges Buch mit wirklich tollen Protagonisten, die einen in ihren Bann ziehen. Gerade der zweite "Hauptdarsteller" Achim ist ein Highlight, wie er seinen eigentlich besten Freund immer weiter in die Katastrophen hineinreitet. Dabei hat das Buch eigentlich keinen echten roten Faden, aber die Geschichte wird dennoch sehr klug durch die verschiedenen Vorkommnisse, die witzigen Dialoge und vor allem durch die sensationellen Running Gags (ich sag nur Feueralarmgeschichte) zusammengehalten, so dass man am Ende das Buch zuklappt und denkt: Schade, zu Ende. Ein bißchen Kritik gibts natürlich auch: Das Buch hat in der Mitte ungefähr ein oder zwei Längen, die aber nicht wirklich weiter ins Gewicht fallen. Außerdem störten mich genauso wie die andere Rezensentin das eine oder andere Namedropping in Sachen Marken, aber ich vermute, dass der Autor damit den Zeitgeist einfangen wollte. Insgesamt kann ich den Roman aber nur empfehlen: Er ist witzig und sehr unterhaltsam, ich habe viel gelacht, deshalb fünf Sterne!