Die Steinzeit-Saga geht weiter ... und zwar mit einer gelungenen Fortsetzung, die jedoch eine in sich abgeschlossene Handlung bietet. Diesmal lernen wir nämlich Nomak kennen, den totgeglaubten Mann von Lasra, der schon nach wenigen Seiten die Auszeichnung als Steinzeit-Ekel der Woche verdient hätte. Logisch, daß das nicht lange gutgehen kann und Nomak schon bald die Radieschen von unten anschauen kann, womit für uns Leser wieder alles beim alten wäre. Leider fällt der Verdacht auf Erril. Wie nun Lasra darangeht, die Unschuld ihres Geliebten zu beweisen, schildert die Autorin kenntnis- und temporeich, mit viel Gespür für Spannung, und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Wie schon beim ersten Band sind uns die Schauplätze nach kurzer Zeit vertraut, und wir haben das Gefühl, bei allem dabeizusein. Ich hatte das Buch nach kürzester Zeit ausgelesen und hoffe sehr, daß die Autorin weitere Fortsetzungen geplant hat. Wer nach zahllosen Mittelalterkrimis 'mal etwas Neues kennenlernen möchte, ist hier in der Steinzeit genau richtig.