Die ersten drei Staffeln waren ja bereits nicht gerade oscarverdächtig, was die Originalität und Tiefe der Handlungsbögen betraf. Dafür wurde jedoch eine Menge für's (männliche) Auge geboten und den Darstellern war der Spass an der Arbeit regelrecht anzusehen. Insgesamt halt eine ordentliche 'Guilty Pleasure'-Serie zum Zwischendurchgucken.
Staffel 4 überzeugt erneut mit gut aufgelegten Schauspieler(innen) und einer famosen Optik. Leider können da die diversen Storylines bei weitem nicht mehr mithalten. Was dem Zuschauer hier an platten und kitschigen Geschichten und Klischees geboten wird, liegt weit jenseits der Schmerzensgrenze. Da können selbst die o. g. positiven Aspekte nicht mehr viel retten. Um es kurz zu machen: Die Serie ist mir zu simple!
Selbst die Gästeliste an Darstellern und Musikern ist dieses Mal nicht mehr so prickelnd ausgefallen. Neben den beiden Hauptdarstellern aus der Serie Crossing Jordan verschlägt es u. a. Jewel, OK Go, Louis Lombardi (24), Vincent Pastore (The Sopranos)und wieder einmal Wayne Newton in das Montecito.
Bonusmaterial gibt es dieses Mal nicht zu entdecken, wenn man einmal vom Werbetrailer des Anbieters absieht, den dieser seit Jahren auf jede Serienbox presst. Englische Untertitel sind ebenfalls nicht vorhanden.
Zum Abschluss noch ein kleines positives Detail. Bei einer bestimmten Episode werden Filmfreunde und Anhänger von Horrorautor Stephen King auf ihre Kosten kommen. James Caan wiederholt mit einem Augenzwinkern seine Rolle aus dem Kinofilm Misery, während dem er hilflos im Bett liegend einer durchgeknallten Frau ausgeliefert war.
Alles in allem reicht es für die vierte Staffel nur noch für zwei Sterne.
Bleibt zu hoffen, dass die fünfte und zugleich letzte Staffel mit Tom Selleck (Magnum, P. I.) an Stelle von James Caan qualitativ etwas besser ausfällt.