Im zweiten Teil trennen sich die Wege der Hauptprotagonisten für einige Zeit, wobei jeder auf seine Weise spannende und teilweise ganz unfassbare Erfahrungen macht und die ein oder andere schon fast vergessene Figur aus dem ersten Teil mit einer tragenden Rolle wieder auftaucht. Nicht immer ist alles toll und einfach und nicht immer sind alle Helden überaus heldenhaft und gelingt ihnen alles. Kai Meyer hat wohl schon vor einiger Zeit beschlossen, dass ihn derartig simpel gestrickte Geschichten langweilen und ist seinen Vorsätzen bisher zum Glück nie untreu geworden. Ganz im Gegenteil, ich habe oftmals das Gefühl je länger er schreibt umso besser werden seine Geschichten. Und mich stört auch ganz und gar nicht, dass mir ein paar seiner Grundgedanken und Ideen vielleicht schon aus anderen Fantasybüchern bekannt vorkommen. Er ist durchaus in der Lage alles auf seine ganz einzigartige Weise zusammenzufügen und eine sehr erfrischende, kluge Geschichte daraus entstehen zu lassen, von der man gar nicht genug bekommen kann. Schon jetzt bin ich gespannt auf den dritten Teil der Trilogie zumal der zweite Band doch irgendwie mit nem ganz klassischen Cliffhänger aufhört, der es nahezu unmöglich macht den letzten Teil zu ignorieren.... Ich hoffe Kai Meyer schreibt schnell den letzten Teil und ich hoffe ausserdem Andreas Fröhlich ist nicht zu eingespannt mit anderen Projekten, damit auch das Hörbuch ganz bald erscheint.