Kama ist der indische Liebesgott - dem griechischen Eros, dem römischen Cupido gleichzusetzen. In den Veden (wahrscheinlich mehr als sechstausend Jahre alt) heißt es, dass Kama die Ursache des Lebens sei, weil er das Begehren darstellte, welches das erste Lebewesen in Bewegung setzen ließ. Bevor überhaupt etwas lebte, sei das Begehren da gewesen, um die Schöpfung in Gang zu setzen.
Ein Sutra ist mehr oder weniger ein Aphorismus - ein Leitsatz - kann sogar den Umfang eines ganzen Buches beinhalten. Fast alle von uns kennen den Begriff Kamasutra und verstehen darunter einen Leitfaden für die alten indischen Liebestechniken und Liebeskünste.
Anders als im Westen wurde die Sexualenergie im Osten immer als etwas Heiliges verehrt, deshalb konnte sie auch im Kulturgut erhalten bleiben und wurde ganz offen für den spirituellen Aufstieg benutzt. Viele Tantrabücher sind auch schon hier auf dem Markt, doch stecken wir, verglichen mit der östlichen Kultur, noch in den Kinderschuhen auf diesem Gebiet.
Craig Pruess, selbst ein spiritueller Sucher, hat viele spirituelle Cds auf dem Markt. Alle überzeugen durch ihre Virtuosität und Tiefe. „Language of love" ist eine Musik, die speziell für Tantra - dem Kamasutra angepasst - entworfen wurde. Sie kann aber auch für Joga, Relaxing oder die Meditation benutzt werden.
Im Vordergrund stehen die östlichen Instrumente wie Sitar, Swaramandala und Bambusflöte.
Mir ist die Musik zum Relaxen zu virtuos - ich muss dabei etwas „tun" im Nichtstun. Sicherlich keine Hintergrundmusik zum „ Nurmalsoreinhören".
Letztendlich immer eine Geschmackssache - doch für mich ganz klar fünf Sterne - einfach virtuos!