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Das Großwörterbuch ist sowohl ein unabdingbares Hilfsmittel für jeden, der sich der Lektüre japanischer Texte widmen möchte, als auch dazu geeignet, Kanji und Wortschatz zu lernen und zu erweitern, wenn man bereits über das Anfängerstadium im Spracherwerb hinausgekommen ist (keine Stichreihenfolge). Dieses Zeichenwörterbuch ist eigentlich in der Handhabung ähnlich wie die des Handbuchs "Kanji und Kana 1" von Hadamitzky/Spahn, das sich sicherlich sehr viele Japanischlernende zu Beginn anschaffen. Man benötigt also keine Eingewöhnungsphase und dank der Angaben durch die Herausgeber ist die verknüpfte Anwendung beider Bücher sogar sehr leicht möglich. Man kann ein Kanji sowohl anhand des Lesungsindexes, der Strichzahl sowie nach dem Radikal und der Reststrichzahl ermitteln. Hat man herausgefunden, wo das Kanji im Buch aufgeführt ist, und schlägt die entsprechende Seite auf, so kann man sofort die Radikalstrichzahl und die Reststrichzahl erkennen, sowie die Nummer, unter der es in dem bereits erwähnten Handbuch zu finden ist (falls man sich näher über die Strichreihenfolge informieren möchte). Die on- bzw. kun-Lesung sind optisch hervorgehoben, und man erfährt unmittelbar die jeweilige Bedeutung des einzelnen Schriftzeichens, passend zu der angegebenen Lesung. Schließlich wird eine ausführliche Liste der bildbaren Komposita angeführt, und zwar auch derer, in denen das nachgeschlagene Kanji an zweiter, dritter oder gar vierter Stelle steht. Diese Auflistung ist nach ansteigeneder Strichzahl des ersten bzw. zweiten Zeichens geordnet. Sie Auflistung ist wirklich sehr ausführlich gehalten. Zusätzlich werden, falls vorhanden, auch die Schreibweisen veralteter Kanji abgebildet.
Obwohl das Zeichenlexikon nicht an den Umfang der im Nelson aufgeführten Zeichen und Wörter heranlangt, würde ich es trotzem auf alle Fälle diesem vorziehen, da die Langenscheidtversion wirklich die oft ohnehin zeitraubende Nachschlagetätigkeit enorm verkürzt. Nur in den seltensten Fällen findet man das gesuchte Wort einmal nicht. Dabei handelt es sich dann aber meist um wirklich sehr spezielle Begriffe, die man dann meist nur in Japanisch-Japanischen Nachschlagewerken findet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Somit würde ich immer den Hadamitzky vorziehen.
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