In einer kleinen irischen Dorfgemeinschaft, fernab der schnellen Zivilisation, gewinnt ein alter Bewohner den Lottosuperjackpot mit mehreren Millionen Pfund, stirbt aus lauter Freude an seinem Gewinn bei der Liveübertragung der Ziehung im TV und verbleibt solange in glücklicher Leichenstarre und den richtigen Lottoschein in der Hand haltend, bis ihn zwei Dorfbewohner finden, die schon auf der Suche nach dem neuen aus der Dorfgemeinschaft stammenden Milionär sind, da sie, egal wer es ist, ihn bezirzen wollten, um nutznießend vom großen Kuchen etwas abzubekommen.
Um den Gewinn trotzdem abzustauben, braucht es einen Ersatzmann, der die Rolle des ursprünglichen Gewinners spielt, um an seiner Stelle das Geld einzustreichen. Damit die Dorfbewohner die richtig falsche Identität des angeblichen Gewinners bestätigen, werden sie beteiligt am Gewinn.
Da man es nur mit Schrullen und Typen zutun hat, ist das ganze Geschichtchen dann auch amüsierend skurril. Das Dorf ist eine miteinander klüngelnde Irrenanstalt und eine Art harmonische Minirepublik in der darüber abgestimmt wird, ob man den Coup überhaupt machen möchte.
Der Film spiegelt einfach und ganz sympathisch unsere Sehnsucht nach Gemeinschaft und Harmonie. Kein Streit, kein Konflikt. Ein Leben zwischen schönen irischen Bergen und dem Meer und viel Zeit für den Pub. Die Frage, ob die 7 Mille die Dorfgemeinschaft zerstören könnten, wird nicht mal hypothetisch gestellt. In dem Örtchen, dann bin ich mir sicher, käme man auch ohne das Geld zu recht.