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Landschaften nach der Schlacht. SZ-Bibliothek Band 80 Gebundene Ausgabe – 10. November 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 175 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung; Auflage: 1., Aufl. (10. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866155301
  • ISBN-13: 978-3866155305
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 1,8 x 21,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 797.851 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Juan Goytisolo wurde am 5. Januar 1931 in Barcelona geboren. Er besuchte eine Jesuitenschule, begann danach ein Jurastudium und schrieb einen ersten - nie veröffentlichten - Roman.

1953 brach er das Studium ab und unternahm mehrere Reisen nach Paris. 1954 veröffentlichte er den Roman Juegos de manos, auf den zahlreiche weitere Romane folgten, die in viele Sprachen übersetzt wurden und den Autor zu einem der wichtigsten spanischen Autoren der Gegenwart machen. 1957 zog er nach Paris und nahm eine Lektoratstätigkeit bei Gallimard auf, wo er sich für die Verbreitung der spanischen Literatur in Frankreich einsetzte. Seine Bücher waren von 1963 bis zum Tod Francos in Spanien verboten. Von 1961 bis 1964 unternahm er mehrere Reisen nach Kuba, Nordafrika und in den Nahen Osten. 1964 gab er die Verlagstätigkeit auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Seit 1969 übernahm er Gastprofessuren u.a. an den Universitäten La Jolla/Kalifornien, Boston und New York.

Juan Goytisolo hat sich mit Romanen wie La reivindicación del conde don Julián (1970, dt. Die Rückforderung des Conde Don Julián, 1976) und El sitio de los sitios (1995, dt. Das Manuskript von Sarajewo, 1999) nicht nur als Literat einen Namen gemacht, sondern als kritischer, engagierter Geist auch vielfach zu politischen Themen in Form von Essays und Reportagen Stellung bezogen und sich dabei vor allem mit dem Islam auseinandergesetzt. In den neunziger Jahren besuchte er das vom Konflikt zwischen Islam und westlicher Welt gespaltene Algerien; während dieser Reisen entstand Ein algerisches Tagebuch (es 1941). 1993 hielt er sich als Kriegsbeobachter in Sarajewo auf, wo er die Artikel Notizen aus Sarajewo verfaßte, die zuerst bei der Frankfurter Rundschau publiziert wurden und später in der edition suhrkamp erschienen. 1996 bereiste er Tschetschenien und hat seine Eindrücke und die Hintergründe des Konflikts in dem Band Landschaften eines Krieges: Tschetschenien festgehalten. Zum Thema Islam veröffentlichte er auch die Bücher Kibla - Reisen in die Welt des Islams (2000) und Gläserne Grenzen (2004).

Sowohl sein literarisches als auch sein journalistisches Werk wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, so erhielt er z.B. 1993 den Nelly-Sachs-Preis und 2002 den mexikanischen Octavio-Paz-Preis. Für sein Gesamtwerk wurde er 1985 mit dem Prix Europalia der Europäischen Gemeinschaft geehrt.
2004 wurde Goytisolo mit dem Juan-Rulfo-Preis für lateinamerikanische und karibische Literatur ausgezeichnet. Das Werk Juan Goytisolos zeichne sich durch »Vielfalt, Erfindungskraft und den Dialog zwischen arabischer, christlicher und jüdischer Kultur aus«, so die Begründung der Jury.
2006 erschien sein vielbeachteter Roman Der blinde Reiter.

Juan Goytisolo lebt abwechselnd in Marrakesch und Paris.
Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt als freier Autor und Übersetzer in Bonn. Er übersetzte u.a. Ambrose Bierce, Rudyard Kipling, Mark Twain und Jorge Luis Borges. Als Autor wurde er nicht nur durch seine Kriminalromane um den eigenwilligen Bonner Privatdetektiv Baltasar Matzbach berühmt, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Romane Hannibal, Alexander und Troja, die allesamt Bestseller waren.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Sondereinband .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 6. Dezember 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Goytisolo, Juan, Landschaften nach der Schlacht, 1982 (SZ-Bibliothek 2007)

Dem Normalleser wird der Zugang zu diesem Buch, in dem das Sentier-Viertel in Paris als Modell für die Gegenwart und das menschliche Universum dargestellt ist, ziemlich schwer gemacht, umso mehr, als es geradezu zur Strategie und Philosophie des Sprechers gehört, dies zu tun.
Es handelt sich nicht um ein Geschehen, das sich mit handelnden Personen allmählich entfaltet. Vielmehr wird ein Protagonist erkennbar, der alles Mögliche tut, um den Wirklichkeitsgehalt seiner Aussagen zu verschleiern, dessen Aussagen überwiegend sarkastisch also indirekt sind, der in seiner Person solche Extreme vereinigt, dass es kaum möglich ist, ihn als ein einheitliches Ich zu erkennen und der vor allem seine Eindrücke vom Sentier-Viertel in den Vordergrund stellt (Sentier: gekennzeichnet durch eine chaotische Völkermischung, nur noch wenige Franzosen sind da, stattdessen findet eine für die Franzosen bedrohliche Überlagerung durch fremde ethnische Gruppen, Gebräuche, Zeichen statt).
Der Sprecher, der früher Korrespondent war und für sozialistische Ideale kämpfte, hat nicht mehr das Gefühl, ein gefestigtes Ego zu haben: "Mehr denn seine früheren Besuche als Korrespondent in den vielfältigen Spannungszentren dessen, was man unzutreffend Dritte Welt nennt, hat der lange Aufenthalt im Sentier unseren Helden die heilsamen Tugenden des Relativismus gelehrt. Wie der komplizierte, wundersame Mikrokosmos der Zellen birgt sein Viertel das universale Chaos. Eingetaucht in sein flüssiges Protoplasma hat der Schreiber nach und nach auf seine egozentrischen Anmaßungen verzichtet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wenn Goytisolo den Leser verstören wollte, so ist ihm dies zweifelsohne gelungen. Ob man sich das allerdings antun muss, wird sicher nicht jeder Leser mit einem "Ja" beantworten, auch auf die Gefahr hin als gegenüber vermeintlich moderner Kunst unaufgeschlossen zu gelten. Ganz vereinzelt bietet das Buch zwar immer wieder interessante Passagen und auch die Schilderung des urbanen Milieus des multikulturellen Paris hat seine Reize. Goytisolo schafft es jedoch immer wieder, den Leser anzuekeln, wenn er gerade anfängt Gefallen zu finden. Wie gesagt, manche mögen das als Kunst bezeichnen. Für mich war es allerdings eine große Enttäuschung und ganz bestimmt kein Lesevergnügen.
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