Über den Autor
Klaus Fußmann, geb. 1938 in Velbert/Rheinland, lebt und arbeitet in Berlin und Gelting/Schleswig-Holstein. Von 1968 an macht er sich mit verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland einen Namen. Größere Präsentationen seines Werkes folgen z. B. 1982 auf der Mathildenhöhe in Darmstadt und 1992 in der Bremer Kunsthalle.
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"Die meisten Bürger der Bundesrepublik leben in Städten, sind also Städter und ihr Verhältnis zur Natur ist nicht mehr unmittelbar, die Beziehung zu ihr ist deshalb so oft entfremdet und gebrochen. Das eigene Land wird wie eine Produktionsfläche betrachtet, schöne Landschaft ist dagegen anderswo: in der Schweiz, in Skandinavien, in Sri Lanka oder in Amerika. So kommt es, dass man zwar Peru und Sizilien gut kennt und wochenlang bereist hat, die Mecklenburger-Seenplatte aber fremd bleibt. Wie hinter sieben Bergen liegt für viele das eigene Land. Verwunschen und vergessen, obwohl oft keine zehn Kilometer entfernt, liegen die schönsten Täler, während das Sinnen und Trachten weit in die Ferne gerichtet bleibt ..."