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Landnahme. Unbekannter Einband – 2910


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  • Unbekannter Einband
  • ASIN: B002Z7UXJE
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ripley662 am 18. März 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Guldenburg, eine Kleinstadt in Sachsen. Kurz nach dem Krieg kommt der Vertriebene Bernhard Haber als Zehnjähriger mit seiner Familie dort an und arbeitet sich langsam, zäh und unbeeindruckt von Anfeindung und Anschlägen nach oben. Der Roman endet in der Wendezeit. Haber ist einer der einflußreichsten und wohlhabensten Männer des Städtchens geworden,sein Sohn vertreibt zwei "Fidschis"aus dem Karnevalsumzug: "Karneval ist ein deutsches Fest. Was haben sie da zu suchen?" Der Kreis schließt sich,die Landnahme Habers ist abgeschlossen.

Was ein biederes, trockenes Lehrstück hätte werden können, gerät bei einem Schriftsteller von Heins Kaliber zu einem höchst unterhaltsamen
Panorama. Hein läßt Weggenossen Habers die Geschichte erzählen: seine
erste Freundin, Schulkameraden, seine spätere Schwägerin. Wie er diese
Charaktere schildert und vorführt, indem er sie einfach erzählen läßt, das hat etwas von Ring Lardner an sich und ist eigentlich nur an der Oberfläche lustig und eigentlich ziemlich traurig, ja fast schon tragisch. Sich über das niedrige sprachliche Niveau zu mokieren ist gänzlich verfehlt, denn Hein läßt nun einmal keine Schriftsteller oder Literaturstudenten erzählen, sondern Automechaniker (göttlich: Peter Koller, den eine "Pigmentverschiebung" völlig aus der Bahn wirft und der eine Karriere als Fluchthelfer beginnt), eine Floristin, eine Gärtnerin, die ihren Weg macht ("Ich gebe mein Bestes (...) und den Rest lasse ich mir schenken")und Geschäftsleute.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Drewitz am 18. Januar 2012
Format: Taschenbuch
In Christoph Heins Roman entwickelt sich das Umsiedlerkind Bernhard in der DDR- Provinz zum Kleinbürger und im wiedervereinigten Deutschland zum Großbürger. Geschildert wird das Leben in einer mitteldeutschen Kleinstadt. Die aus Schlesien vertriebene Familie Haber versucht nach Kriegsende in Guldenberg einen Neubeginn. Doch sie bleiben Umsiedler, nicht gewollt, nicht gemocht und nur geduldet. Einheimische brennen dem Vater die Tischlerwerkstatt nieder und bringen Bernhards Hund um. Als der zehnjährige Bernhard 1950 nach Guldenberg kommt, ist er ein etwas begriffsstutziger Junge. "Man kann ihm beim Denken zusehen." sagt die Klassenlehrerin. Im Mief der kleinen Stadt reift Bernhard Haber heran. Er ist aktiv dabei, als die Großbauern zur Kollektivierung gezwungen werden. Seine Geschichte wird aus der Perspektive von fünf Personen erzählt, die mit ihm zumindest jeweils einen Lebensabschnitt teilten: Thomas Nicolas sitzt mit Bernhard drei Jahre auf einer Schulbank, Marion Demutz ist die erste Liebe des Sechzehnjährigen, ohne seine Gefühle zu erwidern. Peter Koller organisiert zusammen mit dem jungen Haber den Transport von Republikflüchtlingen nach Berlin. Mit dem Geld wird er sich später eine eigene Tischlerwerkstatt aufbauen. Katharina Hollenbach teilt mit dem jungen Mann das Bett und der Besitzer der örtlichen Sägerei Sigurd Kitzerow teilt mit Bernhard den Gewinn im Holzgeschäft. Hein verrät dem Leser jedoch nichts über die Gefühlswelt Bernhards. Wie so oft bei den Helden Heins wird man zwischen Sympathie und Abneigung hin und her gerissen. So richtig kann man sich für keinen seiner Figuren erwärmen, sie bleiben alle kalt und fremd.Lesen Sie weiter... ›
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J.O. Bredley am 18. Februar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Die gefühlte Seitenzahl des Buches liegt deutlich unter 100. Christoph Hein beschreibt 40 Jahre DDR als Biografie eines Menschen, der als Kind mit seiner Familie in der ostdeutschen Provinz strandet. Ein Vertriebenenschicksal.
Die 40 Jahre im Leben von Bernhard lässt Christoph Hein von Wegbegleitern, Freunden, Klassenkammeraden, Geliebten und Kollegen erzählen. Jeder Lebensabschnitt wird von einer anderen Person erzählt, deren Schicksal sich mit dem Bernhards vermischte oder kreuzte. Die Biografie wird zur Dokumentation, zur Oral History. Christoph Heins Erzählerinnen und Erzähler wirken authentisch. Eben auch, weil er sich an die weibliche Sicht der Dinge wagt. Und sie beherrscht. Wie kaum ein anderer. (vgl. auch Der fremde Freund)
Der Roman hat die Qualität einer fiktionalen Oral History. Wenn es so was in den literaturwissenschaftlichen Wörterbüchern noch nicht gibt, so sei es hiermit als Kategorie hinzugefügt. Die Befindlichkeiten der vermeintlich einfachen Leute , die Politikabstinenz der im Sozialismus und kapitalistische Züge im sozialistischen Waren- und Dienstleistungssystem, Fluchthelfermilieu und der Wunsch nach Erfüllung zutiefst kleinbürgerlicher Lebensentwürfe bilden den Hintergrund für die Geschichte eines Mannes, der nicht hoch hinaus wollte, der nur Gerechtigkeit verlangte und am Ende eine Heimat gewann. Für alle Nach- und Hineingeborenen beschreibt der Roman fast beiläufig, wer und wie das eigentlich war, das „einfache" Volk im Sozialismus. Gerade die Passagen, die um den 17. Juni und um die Wende kreisen, bilden einen erfrischenden Kontrast zu manchem Lehrbuch.
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