• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Landgericht ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: - sofort versandfertig 24 Std - TOP Verpackt
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Landgericht Gebundene Ausgabe – 18. Oktober 2012

3.7 von 5 Sternen 75 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 29,90
EUR 20,90 EUR 0,61
63 neu ab EUR 20,90 35 gebraucht ab EUR 0,61 3 Sammlerstück ab EUR 12,95

Der neue Liebesroman von Bestsellerautorin Mhairi McFarlane
Anzeige Jetzt entdecken

Wird oft zusammen gekauft

  • Landgericht
  • +
  • Shanghai fern von wo
Gesamtpreis: EUR 40,89
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Hüttngaudi in Österreich
Genießen Sie die Vielfalt und Lebenslust Österreichs mit den passenden Buch-Tipps - Augenzwinkern inklusive. Hier klicken

Produktinformation


Mehr über den Autor

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach erschienen Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays. 2009 erhielt Ursula Krechel den "Joseph-Breitbach-Preis". Die Autorin lebt in Berlin.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula Krechel, Geboren 1947 in Trier, lebt in Berlin.Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Sie debütierte 1974 mit dem Theaterstück "Erika", das in sechs Sprachen übersetzt wurde. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach erschienen Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays. Sie gewann 2012 den Deutschen Literaturpreis.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Verwandte Medien

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin durch den Deutschlandfunk auf Ursula Krechels LANDGERICHT aufmerksam geworden und der Roman hat in mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Laut DLF ist die Autorin bei der Recherche zu ihrem Vorgängerroman („Shanghai fern von wo“) zufällig auf die authentische Figur des Richters Dr. Richard Kornitzer gestoßen.

Ursula Krechel erzählt eine fesselnde Geschichte (Geschichte hierbei im doppelten Sinne, denn es ist auch eine Geschichtsstunde). Die bedrückende Schilderung der Verfolgung und Emigration, aber auch und insbesondere die Hürden der so genannten Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland der 50er bis circa 70er Jahre ist nüchtern-poetisch gezeichnet. An wenigen Stellen ist die Sprache für meinen Geschmack etwas zu gewollt, zu bemüht, brüchig auch, was jedoch mit den Brüchen im Leben der Figuren gut korrespondiert.

Beeindruckend und gleichzeitig verstörend ist das Gesamtbild, das sich am Ende der Lektüre einstellt: das gute Leben in Berlin vor dem Krieg, die Verfolgung, der Verlust der Kinder, die lange Zeit in Kuba, der Bodensee, die Arbeit als Landgerichtsdirektor in Mainz, die Korrespondenzen um vergebliche Wiedergutmachungsbemühungen, letztlich dann das langsame Zerbrechen, der Tod und auch, als kleines Detail: immer wieder der Apfel, in seiner An- oder Abwesenheit.

Es ist in meinen Augen auch ein Stellvertreterkampf, den der Protagonist Dr.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 29 von 30 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 18. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Wer zum neuen nominierten Buch von Ursula Krechel greift, könnte leicht Abwehrimpulse in sich generieren, wenn man das altmodische Foto ansieht oder beispielsweise den verhältnismässig teuren Preis, mit Abstand das Teuerste, in Sachen Nomination "Deutscher Buchpreis" 2012. Die für mich bis dato unbekannte und wenig beachtete Autorin, kein Mensch schreibt im Moment über sie, hat ein äusserst sorgfältig recherchiertes Buch vorgelegt, das von dokumentarischer Atmosphäre durchdrungen ist. Eine sehr geführte Sprache, ein Buch dass man nicht einfach so runter lesen kann, wo man sich Zeit nehmen muss, und noch im Leser lange nachklingt, wenn man es aus den Händen legt. Für mich eine klare wertvolle Neuentdeckung in diesem Bücherherbst, der uns wohl mit seinen vielen Neuerscheinungen noch erschlagen wird...

Im Mittelpunkt der Geschichte, (die wie rückwärts erzählt wird) steht der jüdische Patent-Richter Richard Kornitzer, 1947 kommt er als ursprünglicher Flüchtling vor dem Naziregime, zurück aus Kuba, wir sind anfangs im ländlichen Lindau, einem Dorf namens Bettnang, wo er seine Frau aufsucht. Ein angebrochener Mann, der 10 Jahre getrennt von seiner Frau Claire gelebt hat, getrennt von seinen Kindern Selma und Georg, die bei einer Londoner Pflegefamilie aufwachsen, um zum Schutz in den Kriegsjahren dorthin gebracht wurden. Krechel erzählt ganz nah und intim das Leben und Empfinden dieses Mannes, der soviel Verlust, Erniedrigung, Trennung, verschmerzen musste, überhaupt ist dieses Buch von einem subtilen Ton von Wehmut und Heimatlosigkeit getragen, den man als Leser wahrnimmt.
Lesen Sie weiter... ›
5 Kommentare 181 von 208 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Im Oktober letzten Jahres hatte ich Gelegenheit, Ursula Krechel auf der Frankfurter Buchmesse im literarischen Pavillon zu treffen, wo sie einige Passagen aus "Landgericht" vortrug. Die Geschichte von der (beschwerlichen) Rehabilitierung des unter dem Naziregime aussortierten und diskriminierten jüdischen Richters Dr. Kornitzer im Nachkriegsdeutschland hatte mich sofort angesprochen. Nach der Lektüre von "Landgericht" muss ich jedoch sagen, dass Ursula Krechel ihr großes Thema literarisch nicht bewältigt. Die historischen Hintergründe sind zwar sehr gut recherchiert und enthalten viel, das bislang weithin nicht oder wenig bekannt war. Allerdings gelingt nach einem vielversprechenden Einstieg ein nur allzu protokollarisch anmutender Roman mit einer Fülle von Quellen und Zitaten. Leider hat es die Literatur mit der Entfaltung viel zu schwer. Das zeigt sich vor allem an der fehlenden Lebendigkeit der Figuren, die beim besten Willen kein Eigenleben entwickeln. Das liegt unter anderem an den viel zu wenigen Dialogen. Alles liegt gleichsam in der Hand einer (fast) allwissenden Erzählinstanz, die sich die Charaktere einverleibt und für diese spricht. Die Figur des Kornitzer hat somit kaum Kontur. Das führt im Ergebnis dazu, dass nicht Kornitzer Rehabilitierung für das ihm widerfahrene Unrecht einfordert, sondern eine sich empörende Erzählinstanz. Auch sprachlich ist "Landgericht" nicht unbedingt gelungen, mir ist der Stil Krechels zu sperrig und unmodern. Insgesamt hat "Landgericht" zwar viele Schwächen, engagiert ist Krechels Auseinandersetzung mit den systematischen Ausbotungen jüdischer Amtsträger aus dem NS-Staat und deren mehr als schwierigen Rehabilitierung jedoch allemal. Die weitgehend einhelligen Lobeshymnen auf "Landgericht" in den Feuilletons kann ich mir selbst trotzdem nur schwer erklären.
Kommentar 3 von 3 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden