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Landgericht Gebundene Ausgabe – 18. Oktober 2012


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 492 Seiten
  • Verlag: Jung und Jung; Auflage: 1 (18. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3990270249
  • ISBN-13: 978-3990270240
  • Größe und/oder Gewicht: 15,9 x 4,7 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.022 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier. Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach erschienen Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays. 2009 erhielt Ursula Krechel den "Joseph-Breitbach-Preis". Die Autorin lebt in Berlin.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula Krechel, Geboren 1947 in Trier, lebt in Berlin.Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Sie debütierte 1974 mit dem Theaterstück "Erika", das in sechs Sprachen übersetzt wurde. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach erschienen Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays. Sie gewann 2012 den Deutschen Literaturpreis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin durch den Deutschlandfunk auf Ursula Krechels LANDGERICHT aufmerksam geworden und der Roman hat in mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Laut DLF ist die Autorin bei der Recherche zu ihrem Vorgängerroman („Shanghai fern von wo“) zufällig auf die authentische Figur des Richters Dr. Richard Kornitzer gestoßen.

Ursula Krechel erzählt eine fesselnde Geschichte (Geschichte hierbei im doppelten Sinne, denn es ist auch eine Geschichtsstunde). Die bedrückende Schilderung der Verfolgung und Emigration, aber auch und insbesondere die Hürden der so genannten Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland der 50er bis circa 70er Jahre ist nüchtern-poetisch gezeichnet. An wenigen Stellen ist die Sprache für meinen Geschmack etwas zu gewollt, zu bemüht, brüchig auch, was jedoch mit den Brüchen im Leben der Figuren gut korrespondiert.

Beeindruckend und gleichzeitig verstörend ist das Gesamtbild, das sich am Ende der Lektüre einstellt: das gute Leben in Berlin vor dem Krieg, die Verfolgung, der Verlust der Kinder, die lange Zeit in Kuba, der Bodensee, die Arbeit als Landgerichtsdirektor in Mainz, die Korrespondenzen um vergebliche Wiedergutmachungsbemühungen, letztlich dann das langsame Zerbrechen, der Tod und auch, als kleines Detail: immer wieder der Apfel, in seiner An- oder Abwesenheit.

Es ist in meinen Augen auch ein Stellvertreterkampf, den der Protagonist Dr.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Günther am 21. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Ursula Krechels Roman „Landgericht“ erhielt 2012 den Deutschen Buchpreis, diese Auszeichnung ist fuer mich nachvollziehbar,schließlich schildert das Werk ein Schicksal der deutschen Geschichte, aber der fast 500 Seiten umfassende Roman hat mich nicht voll überzeugt. Nach der Hälfte ging ich zum kursorischen Lesen über, um bis zum Schluss durchzuhalten.

Der Handlungsverlauf ist in vielen Rezensionen bereits dargestellt.

Beeindruckend finde ich diese fiktionale Lebensgeschichte des jüdischen Richters Dr. Richard Kornitzer, die Ursula Krechel in sachlichem, lockeren Ton erzählt, manches aber auch episch breit schildert und dies mit historischen Fakten und Zitaten aus Dokumenten unterstützt, dass meist der Eindruck einer realen Biographie beim Leser entsteht.

Der Roman verknüpft gekonnt Exilliteratur, „Trümmerliteratur“ und deutsche Nachkriegsgeschichte.
Mit der Rückkehr zu seiner Frau Claire in der von Kriegsschäden verschonten Stadt Lindau am Bodensee zu Beginn des Romans scheint Kornitzers Emigrantenschicksal eine glückliche Wendung zu nehmen. Aber die Spannungen der Eheleute nach achtjähriger Trennung und die missglückliche Rückholung der beiden Kinder aus England sind ebenso belastend wie auch der berufliche Wiedereinstieg am Landgericht im zerstörten Mainz, wo Kornitzer als teilweise privilegiertes „Opfer des Faschismus“ Distanz bis Ablehnung seiner Kollegen erfährt.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lydia Ostermeier am 9. November 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ursula Krechel hat mit ihrem Roman Landgericht ein faszinierendes und überzeugendes Werk über die Nazi-Zeit bis in die 70iger Jahre hinein erstellt. Der Protagonist, ein jüdischer Jurist durchlebt die Nazi-Verfolgung und flüchtet nach Kuba. Seine Frau, eine Arierin ist gleichermaßen Repressalien ausgesetzt, weil sie sich nicht scheiden lässt. Sie produzierte in Berlin Werbefilme, sehr erfolgreich sogar, aber ihre Firma wird ihr während der Nazizeit abgeluchst. Vier Bereiche machen das Buch absolut lesenswert:
Der verfolgte Jurist wird äußerst facettenreich dargestellt, mit all seinen Stärken und Schwächen. Ja, auch verfolgte Menschen müssen nicht unbedingt immer einwandfrei moralisch denken und handeln.
Aber er hat eine außergewöhnlich starke Frau, die mit großem Pragmatismus agiert und deren Fähigkeiten er oft nicht erkennen kann, denn Leid kann auch blind machen für den Alltag.
Wie kann jemals wieder ein Familienleben entstehen, wenn die Kinder zehn Jahre von den Eltern getrennt leben müssen und in England nur erfahren, dass die Deutschen gefährliche Feinde sind.
Es ist ein sorgsam recherchiertes Buch, geschrieben mit hoher Sprachkompetenz. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das in meiner Bibliothek einen Ehrenplatz bekommt.
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177 von 204 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT am 18. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Wer zum neuen nominierten Buch von Ursula Krechel greift, könnte leicht Abwehrimpulse in sich generieren, wenn man das altmodische Foto ansieht oder beispielsweise den verhältnismässig teuren Preis, mit Abstand das Teuerste, in Sachen Nomination "Deutscher Buchpreis" 2012. Die für mich bis dato unbekannte und wenig beachtete Autorin, kein Mensch schreibt im Moment über sie, hat ein äusserst sorgfältig recherchiertes Buch vorgelegt, das von dokumentarischer Atmosphäre durchdrungen ist. Eine sehr geführte Sprache, ein Buch dass man nicht einfach so runter lesen kann, wo man sich Zeit nehmen muss, und noch im Leser lange nachklingt, wenn man es aus den Händen legt. Für mich eine klare wertvolle Neuentdeckung in diesem Bücherherbst, der uns wohl mit seinen vielen Neuerscheinungen noch erschlagen wird...

Im Mittelpunkt der Geschichte, (die wie rückwärts erzählt wird) steht der jüdische Patent-Richter Richard Kornitzer, 1947 kommt er als ursprünglicher Flüchtling vor dem Naziregime, zurück aus Kuba, wir sind anfangs im ländlichen Lindau, einem Dorf namens Bettnang, wo er seine Frau aufsucht. Ein angebrochener Mann, der 10 Jahre getrennt von seiner Frau Claire gelebt hat, getrennt von seinen Kindern Selma und Georg, die bei einer Londoner Pflegefamilie aufwachsen, um zum Schutz in den Kriegsjahren dorthin gebracht wurden. Krechel erzählt ganz nah und intim das Leben und Empfinden dieses Mannes, der soviel Verlust, Erniedrigung, Trennung, verschmerzen musste, überhaupt ist dieses Buch von einem subtilen Ton von Wehmut und Heimatlosigkeit getragen, den man als Leser wahrnimmt.
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